Strafzettel aus dem Ausland

Im europäischen Ausland zu schnell fahren, ohne dafür zu Hause belangt zu werden? Vorsicht – diese Zeiten sind längst vorbei! EU-Bußgelder über 70 Euro können auch in Deutschland eingetrieben werden. Ermöglicht wird dies durch das Gesetz über die internationale Rechtshilfe in Strafsachen (IRG).

Danach können ausländische Behörden vom Bundesamt für Justiz die Vollstreckung eines Bußgeldbescheides in Deutschland fordern. Das gleiche ist natürlich umgekehrt möglich, so dass auch ausländische Verkehrssünder belangt werden können, die hierzulande einen Regelverstoß begangen haben. Ein Vollstreckungsantrag durch ein privates Inkassounternehmen ist übrigens nicht zulässig.

    Warum erhalte ich einen Bescheid einer ausländischen Behörde?

    Das europäische System sieht vor, dass die vollstreckende Behörde das Bußgeld einkassiert und behält. Wird z. B. ein französischer Bußgeldbescheid in Deutschland vollstreckt, bleibt das Geld in Deutschland. Einige Staaten schreiben die Verkehrssünder daher erst einmal direkt an und fordern zur Zahlung auf.

    Wird nicht „freiwillig“ bezahlt, bestünde für die ausländischen Behörden immer noch die Möglichkeit, einen Vollstreckungsantrag beim Bundesamt für Justiz (BfJ) zu stellen. In diesem Fall könnten für Sie weitere Gebühren anfallen.

    Wie kommt die ausländische Behörde an meine Halterdaten?

    Rechtliche Grundlage ist die sogenannte Verkehrsdaten-Richtlinie. Nach dieser muss das Kraftfahrtbundesamt die Halterdaten bei einer Reihe von Verkehrsdelikten herausgeben. Parkverstöße gehören zwar nicht dazu, dennoch erfolgt auch hier in aller Regel ein Informationsaustausch.

    Warum macht ein privates Inkassounternehmen die Forderung geltend?

    Knöllchen für Parksünder oder Mautpreller sind in vielen EU-Staaten keine klassischen Bußgelder, die von öffentlichen Stellen verhängt werden. Vielmehr handelt es sich um private Forderungen, z. B. von Straßenbetriebsgesellschaften.

    Wer keinen Parkschein löst oder die Maut nicht bezahlt, muss kein Bußgeld, sondern eine Vertragsstrafe zahlen. Wann es sich um ein Bußgeld und wann um eine private Forderung handelt, ist nicht immer klar ersichtlich.

    ie Unterscheidung ist jedoch wichtig. Denn das BfJ kann nur „echte“ Bußgelder vollstrecken. Nur diese dürfen mit Zwangsmitteln eingetrieben werden. Ein gerichtliches Mahnverfahren oder der Gang vor das Amtsgericht, wie es bei einer privaten Forderung möglich wäre, sind dann nicht zulässig.

    Wegen unbezahlter Knöllchen sind viele europäische Kommunen dazu übergegangen, private Inkassounternehmen mit der Eintreibung ihrer Forderungen zu beauftragen. Nicht selten ist die Inkassogebühr höher als die eigentliche Forderung.

    Prüfen Sie also die Höhe der Gebühren! Die Kosten für die Ermittlung des Halters sind gesetzlich geregelt und liegen bei ca. fünf Euro. Zusätzliche Gebühren sind nur zulässig, wenn Sie sich im Verzug befinden.

    Dies setzt in aller Regel voraus, dass Sie bereits einmal zur Zahlung aufgefordert wurden und dem nicht nachgekommen sind. Im Zweifel müsste dies das Inkassounternehmen oder der Auftraggeber beweisen.    

    Ist der Strafzettel berechtigt, sollten Sie sich überlegen, das Auslands-Bußgeld zu bezahlen. Denn geraten Sie bei einem erneuten Aufenthalt in dem Land wieder in eine Verkehrskontrolle, müssen Sie eventuell draufzahlen. Seien Sie sich bewusst: Bußgelder über 70 Euro können auch in Deutschland vollstreckt werden!

    Bußgeld aus Italien, Frankreich oder Ungarn erhalten?

    Italien: Auch verjährte Bußgelder können eingetrieben werden

    In Italien können ergangene Bußgeldbescheide noch bis zu fünf Jahre später vollstreckt werden. Erhöhte Gebühren oder sogar die Beschlagnahmung des Autos bei erneuter Einreise ins Land können die Folge sein.

    Zudem haben zahlreiche italienische Gemeinden mittlerweile private Unternehmen, wie die EMO (EUROPEAN MUNICIPALITY OUTSOURCING) damit beauftragt, die Bußgeldbescheide an ausländische Verkehrssünder zu schicken und die Zahlung entgegenzunehmen (Beispiel eines solchen Schreibens). Autofahrer, die ein solches Schreiben erhalten, sollten es also durchaus ernst nehmen.

    Hier erhalten Sie weitere Informationen zu Bußgeldern und Mautgebühren in Italien.

    Bußgeldbescheide aus Frankreich

    Auch die französischen Behörden versuchen Bußgelder in Deutschland einzutreiben. Wer im Nachbarland geblitzt wird, muss unter Umständen tief in die Tasche greifen. Denn die Bußgeldsätze sind in Frankreich deutlich höher (Beispiel einer offiziellen Zahlungsaufforderung). Antworten auf häufig gestellte Fragen finden Sie auf der Website des Zentrums für Europäischen Verbraucherschutz.

    Post von der Ungarischen Autobahn Inkasso GmbH

    Offene Mautforderungen und Parkgebühren treibt die eigens dafür in Deutschland gegründete "Ungarische Autobahn Inkasso GmbH" ein. Diese nutzt die in Deutschland übliche und umstrittene Praxis von Inkassounternehmen, ihre Gebühren nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz zu berechnen.

    In vielen Fällen sind diese Gebühren höher als die eigentliche Forderung. Wenn Sie eine solche Zahlungsaufforderung erhalten und der Vorwurf begründet ist, empfehlen wir, die Hauptforderung zu begleichen und den Gebühren zu widersprechen – denn Gebühren sind nur gerechtfertigt, wenn Sie bereits zur Zahlung aufgefordert wurden und der Forderung nicht nachgekommen sind.

    Im Zweifel müsste dies das Inkassounternehmen oder der Auftraggeber beweisen. Beispiel einer Zahlungsaufforderung aus Ungarn.

    Einschlägige Regelungen

    Promillegrenzen und Bußgelder

    Finger weg vom Alkohol! Wer sich im Urlaub ein Glas gönnt, muss manchmal tief in die Tasche greifen. Nicht nur die gesetzlich zulässigen Alkoholgrenzen variieren in Europa, sondern auch die verhängten Bußgelder. Mit Klick auf die einzelnen Länder, erhalten Sie nähere Informationen.

    Der gesetzliche Alkoholgrenzwert im Blut liegt bei 0,5 ‰

    Liegt der Blutalkoholwert darüber, werden Bußgelder nach folgenden Prinzipien berechnet:  

    0,5 ‰ bis 0,8 ‰   →    170 EUR

    0,8 ‰ bis 1 ‰      →    400 EUR

    1 ‰ bis 1,15 ‰    →    550 EUR

    1,15 ‰ bis 1,5 ‰  →   600 EUR

    Bedenken Sie: Bei diesen Gedstrafen handelt es sich um Beträge, die direkt beglichen werden müssen. Das eigentliche Bußgeld kann weitaus höher ausfallen. Darüber hinaus muss der Betroffene mit einem vorübergehenden Fahrverbot rechnen.

    Der gesetzliche Alkoholgrenzwert im Blut liegt bei 0,5 ‰.

    Liegt der Blutalkoholwert darüber, werden folgende Strafen fällig:

    0,5 ‰ bis 0,8 ‰  →   225 EUR. 10 Punkte Abzug von der Fahrerlaubnis. Fahrverbot von 6 Monaten.

    0,8 ‰ bis 1,2 ‰ →    510 EUR. 10 Punkte Abzug von der Fahrerlaubnis. Fahrverbot von 12 Monaten.

    > 1,2 ‰  →    Gefängnisstrafe bis zu einem Jahr. Zusätzlich droht der Entzug des Führerscheins.

    Bei allen Verstößen werden die Nummernschilder entfernt und das Fahrzeug für 6 bis 12 Monate abgemeldet (sofern der Fahrer Eigentümer des Fahrzeugs ist).

    Der gesetzliche Alkoholgrenzwert im Blut liegt bei 0,5 ‰.

    Liegt der Blutalkoholwert darüber, wird eine Geldbuße in Höhe des Nettoeinkommens multipliziert mit der Promillezahl fällig.

    Ab einem Wert von 0,8 ‰ droht zudem ein Fahrverbot, sowie ab 2,0 ‰ eine Freiheitstrafe.

    Bei Wiederholungstätern können die Strafen höher ausfallen.

    Der gesetzliche Alkoholgrenzwert im Blut liegt bei 0,5 ‰. Für Autofahrer unter 21 Jahren oder für Fahranfänger mit weniger als 2 Jahren Fahrpraxis bei 0,0 ‰.

    Liegt der Blutalkoholwert bei Fahranfängern über 0,0 ‰ droht eine Geldstrafe in Höhe von 250 EUR. 1 Punkt in Flensburg sowie die Teilnahmepflicht am Aufbauseminar. 

    Bei einem Wert von 0,5 ‰ bis 1,1 ‰ sind 500 - 1500 EUR fällig. 2 Punkte in Flensburg sowie 1 bis 3 Monate Fahrverbot.

    Ab einem Wert von 1,1 ‰ wird die Fahrerlaubnis entzogen und eine variable Geldstrafe nach Tagessätzen oder eine Freiheitstsrafe verhängt. 

    Kommt es bei einem Wert von 0,3 ‰ zu verkehrsauffälligem Verhalten, zieht auch dies eine Geldbuße nach sich.

    Der gesetzliche Alkoholgrenzwert im Blut liegt bei 0,0 ‰.

    Liegt der Blutalkoholwert darüber, drohen folgend Strafen:

    0,1 ‰ bis 0,24 ‰    → ab 400 €. Sowie ein bis sechs Monate Fahrverbot.

    0,25 ‰ bis 0,74 ‰  → ab 1.100 €. Sowie ein Jahr Fahrverbot oder Freiheitsstrafe.

    ab 0,75 ‰    → Geldstrafe oder Haftstraße bis zu drei Jahren.

    Der gesetzliche Alkoholgrenzwert im Blut liegt bei 0,5 ‰.

    Liegt der Blutalkoholwert darüber, wird entweder eine Geld- oder eine Freiheitsstrafe fällig. Bei stark alkoholisierten Autofahrern (über 1,2 ‰) kann die Gefängnistrafe bis zu 2 Jahre betragen.

    Selbst beim Überlassen des Fahrzeugs an eine betrunkene Person kann der Fahrzeughalter mit einer Freiheitsstrafe bis zu 12 Monaten betraft werden.

    Der gesetzliche Alkoholgrenzwert im Blut liegt bei 0,5 ‰. Für Fahranfänger mit weniger als 3 Jahren Fahrpraxis bei 0,2 ‰.

    Liegt der Blutalkoholwert darüber, werden bei einem Wert von 0,5 ‰ bis 0,8 ‰ 135 EUR fällig.

    Bei Werten über 0,8 ‰ kann eine Strafe bis zu 4.500 EUR (9.000 EUR bei Wiederholungstätern) verhängt und der der Führerschein für 3 Jahre entzogen werden.

    Darüber hinaus droht bei einem Alkoholwert von über 0,8 ‰ eine bis zu 2-jährige Haftstrafe (4 Jahre bei Wiederholungstätern).

    Der gesetzliche Alkoholgrenzwert im Blut liegt bei 0,5 ‰.

    Bei einem Wert von 0,5 ‰ bis 0,8 ‰ sind 200 EUR fällig.

    Bei einem Wert von 0,8 ‰ bis 1,1 ‰ sind 700 EUR fällig, ein Führerscheinentzug für 90 Tage.

    Ab einem Wert von 1,1 ‰ kann zudem eine Freiheitsstrafe von 2 Monaten, eine Geldstrafe von bis zu 1.200 EUR und ein Führerscheinentzug von 180 Tagen verhängt werden.

    Bei Wiederholungstätern droht eine Freiheitsstrafe von 6 Monaten, eine Geldstrafe von bis zu 2.000 EUR und ein Führerscheinentzug von 5 Jahren.

    Wer Alkohol getrunken hat darf in Island grundsätzlich kein Auto fahren. Bis 0,5 ‰ werden alkoholisierte Fahrer jedoch nicht bestraft. Die Polizei kann jedoch verlangen, dass Autofahrer das Auto stehen lassen.

    Liegt der Alkoholgrenzwert im Blut über 0,5 ‰ werden folgende Strafen fällig:

    0,5 ‰ - 0,6 ‰      →   558 EUR + 2 Monate Führerscheinentzug

    0,61 ‰ - 0,75 ‰  →   558 EUR + 4 Monate Führerscheinentzug

    0,76 ‰ - 0,9 ‰    →   717 EUR  + 6 Monate Führerscheinentzug

    0,91 ‰ - 1,10 ‰  →   797 EUR + 8 Monate Führerscheinentzug

    1,1 ‰ - 1,19 ‰   →   876 EUR + 10 Führerscheinentzug

    1,20 ‰ - 1,50 ‰  →   1.116 EUR + 1 Jahr Führerscheinentzug

    1,51 ‰ - 2 ‰       →  1.275 EUR+ 1 Jahr und 6 Monate Führerscheinentzug

    2,01 ‰ oder höher → 1.275 EUR + 2 Jahre Führerscheinentzug

    Bei Wiederholungstätern können die Strafen höher ausfallen.

    Der gesetzliche Alkoholgrenzwert im Blut liegt bei 0,5 ‰. (Für Fahranfängern und Autofahrern unter 21 Jahren bei 0,2 ‰).

    Liegt der Blutalkoholwert darüber werden folgende Bußgelder fällig: 

    >0,2 ‰ (Fahranfängern und Autofahrern unter 21 Jahren) → 200 EUR, 3 Monate Führerscheinentzug

    >0,5 ‰ (andere Fahrer) → 200 EUR, 3 Strafpunkte

    Bei Wiederholungstätern können die Strafen höher ausfallen.

    Der gesetzliche Alkoholgrenzwert im Blut liegt bei 0,5 ‰. Für Fahranfänger mit weniger als drei Jahren Fahrpraxis sowie für Autofahrern unter 21 Jahren liegt der Alkoholgrenzwert bei 0,0 ‰.

    Wird der gesetzliche Alkoholgrenzwert überschritten, drohen folgende Strafen:  

    0,5 ‰ - 0,8 ‰ → 500 bis 2000 EUR + Führerscheinentzug für 3 bis 6 Monate. Abzug von 10 Punkten der Fahrerlaubnis.

    0,8 ‰ - 1,5 ‰ → 800 bis 3200 EUR + Führerscheinentzug für 6 Monate bis 1 Jahr + bis zu 6 Monaten Freiheitsstrafe.

    Über 1,5 ‰ → bis zu 1 Jahr Freiheitsstrafe und ein Bußgeld zwischen 1500 und 6000 EUR. Auch der Führerschein und das Auto können eingezogen werden.

    Der gesetzliche Alkoholgrenzwert im Blut liegt bei 0,5 ‰, bei Fahranfängern bei 0,0 ‰.

    Liegt der Blutalkoholwert darüber, werden folgende Bußgelder fällig:

    - bis 0,5 ‰ →  700 HRK (ca. 95 €)

    - 0,5 ‰ bis 1,00 ‰  → 1000 HRK bis 3000 HRK (ca. 145 € bis 405 €)

    - 1,00 ‰ bis 1,50 ‰ → 3000 HRK bis 5000 HRK (ca. 405 € bis 727 €)

    - über 1,50‰ → 5000 HRK bis 15 000,00 HRK (ca. 727 bis 2182 €) oder Gefängnisstrafe bis zu 60 Tagen.

    Der gesetzliche Alkoholgrenzwert im Blut liegt bei 0,5 ‰. (Für Fahranfänger mit weniger als 2 Jahren Fahrpraxis bei 0,2 ‰).

    Liegt der Blutalkoholwert darüber, können folgende Geldstrafen verhängt werden:

    0,2 ‰ - 0,5 ‰ (für Fahranfänger) → 210 EUR bis 430 EUR + Führerscheinentzug für 6 Monate + 6 Strafpunkte.

    0,5 ‰ - 1 ‰ → 430 EUR bis 640 EUR + Führerscheinentzug für ein Jahr + 8 Strafpunkte.

    1 ‰ - 1,5 ‰ → Haftstrafe für 5 bis 10 Tage + Geldstrafe in Höhe von 850 EUR bis 1200 EUR + Führerscheinentzug für zwei Jahre + 8 Strafpunkte.

    Über 1,5 ‰ → Haftstrafe für 10 bis 15 Tage + Geldstrafe in Höhe von 1200 EUR + Führerscheinentzug für vier Jahre + 8 Strafpunkte.

    Der gesetzliche Alkoholgrenzwert im Blut liegt bei 0,5 ‰. Für Fahranfänger mit weniger als 2 Jahren Fahrpraxis bei 0,2 ‰.

    Liegt der Blutalkoholwert darüber, können folgende Geldstrafen verhängt werden:

    0,4 ‰ - 1,5 ‰ → Geldstrafe in Höhe von 150 EUR bis 450 EUR + Führerscheinentzug von 11 bis 18 Monaten.

    Über 1,5 ‰ → Haftstrafe, Freiheitsstrafe oder Geldstrafe.

    Der gesetzliche Alkoholgrenzwert im Blut liegt bei 0,5 ‰. Für Fahranfänger bei 0,2 ‰.

    Liegt der Blutalkoholwert darüber, kann bei einem Wert von 0,5 ‰ bis 1,1 ‰ eine Geldstrafe zwischen 25 und 500 Euro verhängt werden.

    Bei einem Blutalkoholwert ab 1,2 ‰ ist eine Geldstrafe zwischen 500 und 10000 Euro fällig. Darüber hinaus wird die Fahrerlaubnis sofort entzogen und es droht eine Freiheitsstrafe zwischen acht Tagen und drei Jahren.

    Der gesetzliche Alkoholgrenzwert im Blut liegt bei 0,8 ‰.

    Liegt die Alkoholkonzentration darüber wird ein Bußgeld von mindestens 1.200 EUR fällig. Darüber hinaus kann neben dem Entzug der Fahrerlaubnis eine Gefängnisstrafe verhängt werden.

    Der gesetzliche Alkoholgrenzwert im Blut liegt bei 0,5 ‰. Bei 0,2 ‰ für Fahranfänger mit weniger als 5 Jahren Fahrpraxis oder 7 Jahren, wenn der Führerschein vor dem 18. Lebensjahr erlangt wurde.

    Fahranfängern drohen folgende Bußgelder:

    > 0,2 ‰ → 300 EUR bis 550 EUR + Entzug der Fahrerlaubnis von 2 bis 4 Monaten.

    Bei Fahrern mit über 5 Jahren Fahrpraxis gilt:

    > 0,5 ‰  325 bis 650 EUR

    Der gesetzliche Alkoholgrenzwert im Blut liegt bei 0,2 ‰.

    Liegt der Blutalkoholwert darüber, werden mindestens folgende Bußgelder fällig: 

    0,2 ‰ bis 0,5 ‰    →    670 EUR

    0,5 ‰ bis 1,2 ‰    →   1.300 EUR

    Darüber hinaus kann bereits bei einem Wert von über 0,5 ‰ eine Gefängnisstrafe drohen.

    Der gesetzliche Alkoholgrenzwert im Blut liegt bei 0,5 ‰. Bei Fahranfängern mit weniger als 2 Jahren Fahrpraxis bei 0,1 ‰.

    Liegt der Blutalkoholwert darüber, werden die Bußgelder nach folgenden Prinzipien berechnet: 

    0,5 ‰ bis 0,8 ‰     →     300 bis 3.700 EUR

    0,8 ‰ bis 1,2 ‰     →     800  bis 3.700 EUR

    1,2 ‰ bis 1,6 ‰     →     1.200 bis 4.400 EUR

    über 1,6 ‰              →     1.600 – 5.900 EUR

    Ab einem Blutalkoholwert von über 0,8 ‰ droht zudem der Entzug des Führerscheins für mindestens 1 Monat.

    Der gesetzliche Alkoholgrenzwert im Blut liegt bei 0,2 ‰.

    Liegt der Blutalkoholwert darüber, werden bei einem Wert von 0,2 - 0,5 ‰ zwischen 50 und  5000 PLN fällig (≈ 12 und 1200 EUR). Bedenken Sie: In der Praxis sind die Strafen in der Regel hoch. Zudem drohen ein Fahrverbot zwischen sechs Monaten und drei Jahren sowie eine Gefängnisstrafe von 30 Tagen.

    Bei Werten über 0,5 ‰ wird die Geldstrafe durch das Gericht festgesetzt. Ferner droht ein Fahrverbot zwischen einem und zehn Jahren. Kommt es bei dem Verkehrsunfall zu Geschädigten, kann ein lebenslanges Fahrverbot ausgesprochen werden.

    Das Autofahren mit einem Wert über 0,5 ‰ kann zudem eine Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren nach sich ziehen, bei Wiederholungstätern bis zu fünf Jahren. Wurde ein Unfall verursacht, drohen bis zu zehn Jahre Gefängnis. 

    Der gesetzliche Alkoholgrenzwert im Blut liegt bei 0,5 ‰. Für Fahranfänger bei 0,2 ‰.

    Liegt der Blutalkoholwert darüber, werden bei einem Wert von 0,5 ‰ (oder 0,2 ‰ für Fahranfänger) bis 0,8 ‰ 250 EUR bis 1.250 EUR an Bußgeldern fällig. Darüber hinaus  wird der Führerschein für 1 bis 12 Monaten entzogen.

    Bei 0,8 ‰ (oder 0,5 ‰ für Fahranfänger) bis 1,2 ‰ kann die Strafe zwischen 500 und 2.500 EUR liegen. Dazu ein Füherscheinentzug von 2 Monaten bis zu 2 Jahren.

    Der gesetzliche Alkoholgrenzwert im Blut liegt bei 0,0 ‰.

    Der gesetzliche Alkoholgrenzwert im Blut liegt bei 0,0 ‰.

    Wird Alkohol im Blut festgestellt, werden Bußgelder nach folgenden Prinzipien berechnet:

    Unter 0,48 ‰ → 150 bis 1300 EUR + Führerscheinentzug zwischen einem und fünf Jahren.

    Über 0,48 ‰ → die Geldstrafe wird vom Gericht festgelegt und liegt im Durchschnitt bei 2100 EUR. Dazu droht eine Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr.

    Der gesetzliche Alkoholgrenzwert im Blut liegt bei 0,5 ‰ (0,0 ‰ für Berufskraftfahrer, Fahranfängern mit weniger als 2 Jahren Fahrpraxis und Autofahrern unter 21 Jahren ).

    Liegt der Blutalkoholwert darüber, werden folgende Bußgelder fällig:

    Bis 0,5 ‰ → 300 EUR

    0,5 ‰ bis 0,8 ‰ → 600 EUR

    0,8 ‰ bis 1,1 ‰ → 900 EUR

    Über 1,1 ‰ → 1200 EUR (+ Entzug der Fahrerlaubnis + Freiheitststrafe zwischen 6 und 12 Stunden).

    Der gesetzliche Alkoholgrenzwert im Blut liegt bei 0,5 ‰. Für Berufskraftfahrer und Fahranfänger mit weniger als 2 Jahren Fahrpraxis bei 0,3 ‰.

    Folgende Bußgelder drohen: 

    0,25 ‰ bis 0,5 ‰ (Atemalkohol) → 500 EUR + 4 Strafpunkte

    0,5 ‰ bis 0,6 ‰ (Atemalkohol) → 1.000 EUR + 6 Strafpunkte

    > 0,6 ‰ (Atemalkohol) → Freiheitsstrafe zwischen 3 und 6 Monaten sowie der Entzug der Fahrerlaubnis zwischen 1 und 4 Jahren.

    Der gesetzliche Alkoholgrenzwert im Blut liegt bei 0,2 ‰.

    Liegt der Blutalkoholwert darüber, werden Bußgelder nach folgenden Prinzipien berechnet: 

    0,2 ‰ bis 0,5 ‰      →     40 Tagessätze

    0,5 ‰ bis 0,6 ‰      →     50 Tagessätze

    0,6 ‰ bis 0,7 ‰      →     60 Tagessätze

    0,7 ‰ bis 0,8 ‰      →     80 Tagessätze                  

    0,8 ‰ bis 0.9 ‰      →     90 Tagessätze

    0,9‰ bis 1,0 ‰       →    100 Tagessätze

    Ein Tagessatz ist 1/30 des Monatseinkommens.

    Anstatt des Bußgeldes können in Schweden auch Freiheitsstrafen verhängt werden.

    Der gesetzliche Alkoholgrenzwert im Blut liegt bei 0,0 ‰.

    Wird Alkohol im Blut festgestellt, wird bei einem Wert bis 0,99 ‰ ein Bußgeld zwischen 2500 bis 20000 CZK (≈ 90 bis 724 EUR) berechnet.

    Bei einem Wert über 1 ‰ wird die Geldstrafe vom Gericht festgelegt. Darüber hinaus kann eine Freiheitsstrafe verhängt und der Führerschein entzogen werden.

    Der gesetzliche Alkoholgrenzwert im Blut liegt bei 0,5 ‰.

    Wird Alkohol im Blut festgestellt, werden folgende Bußgelder fällig:

    Unter 0,5 ‰ → ≈ 50 EUR (vor Ort zu zahlen) oder ≈100 EUR

    0,5 ‰ bis 0,8 ‰ → ≈ 65 EUR (vor Ort zu zahlen) oder ≈ 130 EUR

    Über 0,8 ‰ → ≈ 80 EUR (vor Ort zu zahlen) oder ≈160 EUR 

    Darüber hinaus kann der Führerschein eingezogen und eine Freiheitsstrafe verhängt werden.

    Der gesetzliche Alkoholgrenzwert im Blut liegt in England, Wales und Nordirland bei 0,8 ‰, in Schottland bei 0,5 ‰.

    Liegt der Blutalkoholwert darüber, wird eine Geldstrafe von umgerechnet ca. 6400 EUR verhängt. Zudem droht eine Gefängnisstrafe von 3 Monaten sowie der Entzug des Führerscheins.

    Der gesetzliche Alkoholgrenzwert liegt bei 0,22 ‰.

    Liegt der Blutalkoholwert darüber, werden folgende Strafen fällig:

    0,22 ‰ bis 0,36 ‰ → bis zu 1000 €

    0,36 ‰ bis 0,56 ‰ → bis zu 2000 € oder Gefängnisstrafe bis zu drei Monaten.

    0,56 ‰ bis 0,71 ‰ → bis zu 3000 € und/oder Führerscheinentzug und/ oder Gefängnisstrafe bis zu 6 Monaten.

    Wird dieser Wert überschritten, kann das eine Geldstrafe bis zu 5000 € nach sich ziehen und/oder eine Haftstrafe und/oder ein Fahrverbot.