E-Autos im europäischen Ausland: Infos zum Laden, Parken und zu Förderungen

Wie siehst es im europäischen Ausland mit den Lademöglichkeiten von Elektrofahrzeugen aus? Gibt es für E-Autofahrer bestimmte Privilegien, z. B. eine Mautbefreiung? Und wie wird die Elektromobilität im Ausland gefördert?

In unseren Länderinformationen finden Sie zu diesen und anderen Fragen nützliche Hinweise.

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Wer mit dem E-Auto ins Ausland fährt, sollte sich vorab gut vorbereiten und unterschiedliche Ladekarten dabeihaben. Wer günstig laden möchte, sollte auf regionale Anbieter setzen. Gleichzeitig sollten Karten und Apps von Roaming-Partnern nicht fehlen. Näheres in unserem Artikel „Worauf beim Laden im Ausland zu achten ist“.   

Im einigen europäischen Ländern genießen Elektroautos einige Vorteile, z. B. kostenloses Parken oder freie Fahrt in der Umweltzone. Auch Touristen können hiervon profitieren. Voraussetzung ist aber oft, dass man bei den lokalen Behörden eine Befreiung beantragt oder sein Auto im jeweiligen Land registriert.

Auch bei ausländischen Förderungen für Elektrofahrzeuge sowie bei Steuerermäßigungen ist die Zulassung des Fahrzeugs im Nachbarland in der Regel unabdingbar. Von Interesse also vor allem für Personen mit Auslandswohnsitz, einer Ferienwohnung oder wenn ein Umzug ins Ausland ansteht.

Laden

In Belgien gibt es ein großes Netz öffentlicher Ladestationen. Schnelles Laden ist entlang der Autobahnen und Schnellstraßen problemlos möglich.

Die größten Verbunde sind allego und Tesla Destination Charging.

Parken

Die großen Parkhausbetreiber in Belgien bieten auf ihren Internetseiten die Möglichkeit, nach Parkhäusern mit Ladestationen zu suchen (Interparking, Q-Park, APCOA.) 

In Belgien finden sich auf einigen Supermarkt-Parkplätzen kostenlose Ladesäulen, insbesondere bei großen Discountern. Für die Freischaltung ist eine App erforderlich.

Umweltzonen

Auch wenn E-Autos keine Tageskarte benötigen, müssen sie angemeldet werden, um in den Umweltzonen von Antwerpen, Brüssel und Gent fahren zu dürfen. Bei Verstoß droht ein Bußgeld von 150 bis 350 €.  

Förderung und Steuer

In Belgien gibt es keine Kaufprämie. Je nach Region werden E-Autos unterschiedlich gefördert.

In Flandern fällt für E-Autos die einmalige Zulassungssteuer weg und es muss auch keine jährliche Kfz-Steuer gezahlt werden. In Brüssel und Wallonien liegt die Zulassungssteuer für E-Autos beim Mindestsatz von 61,50 €, für die jährliche Kfz-Steuer müssen nur 83,56 € gezahlt werden.

Näheres rund um Förderungen von E-Autos in Belgien und seinen Regionen.

Laden

In Bulgarien ist das Netz an öffentliche Ladestationen noch nicht sehr dicht. Dafür finden sich aber viele Schnellladestationen. Achten Sie darauf, immer genügend Strom zu haben; sollte es Problemen mit einer Ladesäule geben, können Sie so noch eine andere anfahren.  

Die größten Anbieter sind eldrive und Fines.

Parken

In den Städten Sofia, Plovdiv und Burgas können Sie mit einem E-Auto in bestimmten Zonen kostenfrei parken. Hierfür benötigen Sie allerdings eine Plakette. Diese kann bei der zuständigen Behörde beantragt werden (auf Bulgarisch).

Mietwagen

In Sofia und Plovdiv können Sie z. B. über den Mietwagenservice SPARK zu günstigen Preisen ein E-Fahrzeug mieten. Das Laden an eldrive-Ladestationen ist im Mietpreis inbegriffen und das Parken in vielen Zonen kostenfrei. 

Förderung und Steuer

In Bulgarien gibt es für E-Fahrzeuge keine Kaufprämie. Aber E-Autos sind von der Kraftfahrzeugsteuer befreit.

Laden

Sie können bedenkenlos mit dem E-Auto durch Deutschland fahren. Neben einem flächendeckenden Netz an Ladepunkten sind auch Schnellladesäulen in großer Anzahl vorhanden.

Parken

Das Elektromobilitätsgesetz (EmoG) schafft in Deutschland einige Privilegien für E-Fahrzeuge. Für die Umsetzung sind die einzelnen Kommunen zuständig. Eingerichtet wurden insbesondere Parkmöglichkeiten an öffentlichen Ladestationen. Näheres dazu beim ADAC.

Förderung und Steuer

In unserem Artikel zum Kauf eines Elektroautos erhalten Sie Informationen rund um die staatliche Förderung und Steuervorteile.

Sonstiges

Wenn Sie mit einem leeren Akku auf der Autobahn oder Schnellstraße stehen bleiben, droht ein Bußgeld von 70 €.

Laden

In Dänemark gibt es ein gut ausgebautes Netz an öffentlichen Ladestationen. Darunter auch viele Schnellladestationen entlang der Hauptverkehrsrouten.

Die größten Betreiber sind E.ON DK und Clever.

Parken

In manchen Städten, z. B. Kopenhagen, ist das Parken auf öffentlichen Parkplätzen für E-Fahrzeuge kostenfrei. Dies gilt auch für Touristen. Achten Sie auf die Schilder (P + Stecker). In Parkhäusern gilt dieses Privileg nicht.

Zeitbegrenzungen gelten auch für E-Fahrzeuge.

Weitere Vorteile

In einigen Gemeinden können Sie mit dem E-Auto auf der Busspur fahren. Wenn die Möglichkeit besteht, wird dies mit einem grünen Symbol auf der Straße gekennzeichnet.

Förderung und Steuer

In Dänemark gibt es keine pauschale Kaufprämie für E-Autos.Die Zulassungssteuer ist für E-Fahrzeuge geringer als für Verbrenner.

Laden

In Estland sind öffentliche Ladestationen flächendeckend vorhanden. Auch schnelles Laden ist möglich.

Der größte Betreiber an Ladesäulen ist Enefit VOLT. Auch der finnische Anbieter Virta betreibt Ladesäulen in Estland.

Parken

Im Stadtzentrum von Tallinn ist das Parken für Elektroautos kostenlos. Zuvor muss man sich bei der Verkehrsbehörde registrieren.

Förderung und Steuer

In Estland gibt es weder staatlichen Förderprogramme für den Kauf von E-Autos noch Steuervorteile.  

Laden

In Finnland gibt es genügend Ladestationen, auch für schnelles Laden. Die Dichte nimmt nach Norden hin allerdings ab. Achten Sie darauf, immer genügend Strom zu haben; sollte es Problemen mit einer Ladesäule geben, können Sie so noch eine andere anfahren.

Größte Ladeverbunde sind Fortum Finnland und Virta. Ladekarten von Fortum Norwegen und Fortum Schweden werden in Finnland ebenfalls akzeptiert.

Parken

In Helsinki erhalten E-Autofahrer für gebührenpflichtige Parkplätze eine Ermäßigung von 50 %. Um den Rabatt in Anspruch nehmen zu können, muss der Parkplatz über eine mobile App bezahlt werden. Zuvor müssen Sie Ihr E-Fahrzeug bei der zuständigen Behörde per E-Mail anmelden. Ein Wohnsitz in Finnland ist nicht notwendig.

Lesen Sie hier näheres zum Vorgehen.

Förderung und Steuer

Eine pauschale Prämie für den Kauf eines E-Autos gibt es nicht.

In Finnland haben E-Autos Vergünstigungen bei der Kfz-Steuer.

Laden

In Frankeich gibt es ein gut ausgebautes Netz an Ladestationen. Schnelles Laden ist flächendeckend möglich. Die größten Anbieter sind Tesla Destination Charging und Reveo.

Kostenlose Ladesäulen finden sich auf einigen Supermarkt-Parkplätzen. Für die Freischaltung ist eine App erforderlich.

Da Strom in Frankreich günstiger ist als in Deutschland kann sich auch das Ad-hoc-Laden lohnen.

Parken

Wenn Sie Ihr E-Fahrzeug auf den dafür vorgesehenen Parkflächen aufladen, dürfen Sie für die Zeit des Ladens kostenlos parken (z. B. 30 Minuten). Schilder und Bodenmarkierungen zeigen die Parkflächen an, etwa im öffentlichen Raum oder an Supermärkten.

Ansonsten gibt es für Personen mit Wohnsitz in Frankreich die grüne Plakette „disque vert“, mit der das E-Auto für zwei Stunden kostenfrei auf kostenpflichtigen Parkplätzen geparkt werden kann. Den Aufkleber gibt es bei der Stadt oder Gemeinde unter Vorlage des Fahrzeugscheins.

In Paris wird eine virtuelle Niedrigemissions-Karte namens „Véhicule de basse émission“ benötigt.  Diese muss vorher bei der Stadt beantragt werden. Ohne diese Karte droht ein Bußgeld von 50 €. 

Maut

In Frankreich gibt es Bestrebungen, die Maut für E-Autos zu reduzieren oder eventuell ganz abzuschaffen.Derzeit gibt es aber nur zeitlich begrenzte Angebote einzelner Mautbetreiber. Voraussetzung: E-Autofahrer müssen die elektronische Maut nutzen und das E-Fahrzeug muss in Frankeich zugelassen sein.

Förderung

In Frankreich gibt es eine Prämie für den Kauf von E-Autos („bonus écologique“). Die max. Förderung liegt für Neufahrzeuge bei 5.000 €. Für gebrauchte Fahrzeuge liegt die Förderung bei 1.000 €.

Einzelheiten unter service-public.fr.

Daneben gibt es regionale Prämien und Förderprogramme. Diese sind zum Teil mit der Kaufprämie kombinierbar.

Sonstiges

Wenn Sie mit Ihrem E-Auto auf der Autobahn liegen bleiben, weil der Akku leer ist, droht ein Bußgeld bis zu 150 € wegen unerlaubten Haltens.

In einigen Städten Frankreichs gibt es Umweltzonen, z. B. in Paris. E-Autofahrer benötigen hier die Vignette der Kategorie 0 (grün).

Laden

In Griechenland ist das Netz an öffentliche Ladestationen noch sehr dünn. Schnelles Laden ist nur vereinzelt möglich. Achten Sie darauf, immer genügend Strom zu haben; sollte es Problemen mit einer Ladesäule geben, können Sie so noch die nächste anfahren.

Die größten Verbunde sind blink und DeiBlue.

Parken

Im Zentrum von Athen und anderen Städten können E-Autofahrer auf kostenpflichtigen Parkplätzen kostenfrei parken.

Dieses Privileg gilt leider nicht für Touristen. Denn es ist ein sogenannter TaxisNet Code erforderlich, mit dem bei der griechischen Regierung eine Vignette angefordert werden kann. Dies ist möglich über die Internetseite electric-vehicles.services.gov.gr (auf Griechisch).

Förderung und Steuer

Eine Prämie für den Kauf von Elektrofahrzeugen gibt es nicht. E-Autos sind in Griechenland von der Zulassungssteuer befreit.

Sonstiges 

In Athen gelten die Beschränkungen zur Eindämmung der Luftverschmutzung nicht für E-Fahrzeuge, z. B. Fahrverbote bei Smogalarm.

Laden

In Großbritannien gibt es ausreichend öffentliche Ladestationen. Schnelles Laden ist entlang der Autobahnen und Schnellstraßen gewährleistet.

Zu den größeren Anbietern gehören Ecotricity, Charge your Car (vorwiegend in Schottland) und ESB (nur in Nordirland).

Kostenloses Laden ist mitunter auf Parkplätzen von Einkaufszentren, Supermärkten oder Hotels möglich. Auch hier wird zur Freischaltung eine App benötigt.

Parken

In London (und anderen Städten) dürfen Sie an öffentlichen Ladebuchten für die Zeit des Aufladens oft kostenlos parken. Achten Sie auf die Beschilderung.

Personen mit Wohnsitz in Großbritannien können für Elektrofahrzeuge vergünstigte oder kostenlose Parkausweise beantragen.

In einigen Gebieten gibt es auch für Touristen ermäßigte Parkplätze für E-Autos. Auskünfte geben die Internetseiten der jeweiligen Städte und Gemeinden.

City-Maut und Umweltzone

In London zahlen E-Fahrzeuge keine City-Maut („congestion charge“) und fallen nicht unter die Beschränkungen der Umweltzone („Ultra Low Emission Zone“).

Förderung und Steuer

E-Autos sind von der Kfz-Steuer befreit. Eine Prämie für den Kauf von Elektrofahrzeugen gibt es nicht.

Laden

In Irland sind öffentlichen Ladestationen flächendeckend vorhanden. Auch schnelles Laden ist möglich, meist entlang der Hauptverkehrsstraßen.

Größter Anbieter ist ESB (auch in Nordirland).

Parken

In Dublin müssen Sie an öffentlich zugänglichen Ladesäulen für das Parken zusätzlich bezahlen.

Maut

E-Fahrzeuge zahlen nur 50 % der anfallenden Maut. Um von diesem Privileg Gebrauch machen zu können, müssen Sie sich für die elektronische Vignette („eletronic tag toll“) registrieren.

Näheres auf gov.ie.

Förderung und Steuer

In Irland wird der Kauf eines neuen E-Autos mit einer Prämie von bis zu 5.000 € gefördert. Förderfähig sind Fahrzeuge mit einem Listenpreis von 14.000 bis 65.000 €.

Bei der Zulassungssteuer erhalten E-Autos eine Ermäßigung bis zu 5.000 €. Bei der Kfz-Steuer fällt der niedrigste Satz an (120 €).

Weitere Informationen unter gov.ie

Laden

In Island befindet sich das Netz öffentlicher Ladestationen noch im Aufbau. An der Küste entlang der Ringstraße gibt es bereits in regelmäßigen Abständen Ladepunkte, auch für schnelles Laden.

Achten Sie darauf, immer genügend Strom zu haben; sollte es zu Problemen mit einer Ladesäule kommen, können Sie so noch die nächste Säule ansteuern.

Der größte Anbieter des Landes ist On Power.

Parken

In Island können Sie an öffentlichen Ladesäulen während des Ladens kostenlos parken.

Förderung und Steuer

In Island gibt es weder staatliche Förderprogramme für den Kauf von E-Autos noch Steuervorteile.

Laden

In Italien gibt es ausreichend öffentliche Ladestationen, auch für schnelles Laden. Die Dichte des Netzes nimmt nach Süden hin ab.

Größter Ladeverbund ist Enel Drive.  

Hier gibt’s Infos und den Download zur App Enel X JulicePass. Und hier können Sie nach Ladesäulen von Enel Drive suchen.

Tipp: Im Norden Italiens finden sich einige kostenlose Ladesäulen, z. B. entlang des Brennerpasses.

Parken

In einigen Städten kann man mit dem E-Auto kostenfrei parken, z. B. in Rom auf den blau markierten Parkplätzen. Um diesen Vorteil nutzen zu können, muss in aller Regel vorab das Autokennzeichen (oder Kopie des Fahrzeugscheins) per E-Mail an die zuständige Behörde geschickt werden. Ansonsten riskieren Sie ein Bußgeld. Plaketten werden nicht ausgegeben.

Informieren Sie sich über die Regelungen an Ihrem Urlaubsort.

Verkehrsberuhigte Zonen (ZTL)

Mit einem E-Auto haben Sie freie Fahrt in den verkehrsberuhigten Zonen Italiens (Zona a Traffico Limitato). In einigen Städten gilt dies auch für Hybridautos. Voraussetzung ist aber, dass das E-Fahrzeug registriert ist.

Das heißt, das Autokennzeichen bzw. eine Kopie des Fahrzeugscheins müssen vorab an die zuständige Stelle bei der Stadt oder Gemeinde übermittelt werden. Ansonsten droht ein saftiges Bußgeld.

City-Maut

Von der City-Maut in Mailand, Palermo und Bologna sind Elektrofahrzeuge befreit.

Förderung und Steuer

E-Autos in Italien sind von der Kfz-Steuer befreit.

Eine Prämie für den Kauf von Elektrofahrzeugen ist geplant und soll noch 2022 kommen (für E-Fahrzeuge und Hybridautos). Sie soll bei max. 3.000 € liegen.

Wer seinen alten Verbrenner verschrottet (Abgasnorm „Euro 5“ und weniger), soll eine zusätzliche Prämie von bis zu 2.000 € erhalten. Förderfähig sind E-Fahrzeuge mit einem Nettokaufpreis von unter 35.000 € und Hybridautos bis 45.000 €. Es gilt eine Mindesthaltedauer von 12 Monaten, d. h. man darf das Fahrzeug nicht vorher weiterverkaufen.

Laden

Öffentliche Ladestationen sind in Kroatiennoch nicht so verbreitet. Nur entlang der Küste finden sich in Abständen von ca. 50 km Ladesäulen sowie in größeren Städten. Achten Sie darauf, immer genügend Strom zu haben; sollte es Problemen mit einer Ladesäule geben, können Sie so noch eine andere anfahren.

Die Anmeldung bei einem lokalen Anbieter (z. B.Hrvatski Telekom oder elen) ist empfehlenswert. Dies können Sie schon von zu Hause aus erledigen.

Förderung und Steuer

In Kroatien gibt es immer wieder Förderprogramme für den Kauf von E-Fahrzeugen. Die Gelder waren in der Vergangenheit immer sehr ausgeschöpft.

Laden

In Lettland sind öffentliche Ladestationen flächendeckend vorhanden. Auch schnelles Laden ist möglich. Der größte Betreiber ist CSDD.

Parken

In Riga und Liepāja ist das Parken für E-Autos kostenfrei.

Sonstiges

Mit dem E-Auto darf man die Busspur benutzen.

In der Hochsaison ist die Einfahrt in den Kurort Jurmala für E-Autos gebührenfrei.

Förderung und Steuer

In Lettland gibt es eine Kaufprämie für neue E-Fahrzeuge in Höhe von 4.500 €. Für gebrauchte Stromer liegt diese bei 2.250 €. Förderfähig sind Fahrzeuge mit einem Kaufpreis von bis zu 60.000 €.

Um die staatliche Förderung zu erhalten, muss der Verkäufer ebenfalls einen Rabatt von 1.000 € (Neufahrzeuge) bzw. 500 € (gebrauchte Fahrzeuge) gewähren. Beim Verkäufer muss es sich um einen registrierten Händler handeln. Die Förderung muss zurückgezahlt werden, wenn das Fahrzeug nicht mind. 5 Jahre behalten und im Jahr nicht mind. 10.400 km gefahren wird.

E-Autos sind von der Kfz-Steuer befreit. Die erste Anmeldungeines E-Autos ist, genauso wie das Kennzeichen, kostenlos.

Laden

In Litauen sind öffentliche Ladestationen flächendeckend vorhanden. Auch schnelles Laden ist möglich.

Die größten Anbieter sind Ignitis ON (mit Ladepunkten hauptsächlich in Vilnius) und LAKD.

Parken

In manchen Städten, z. B. Vilnius oder Kaunas, können Sie mit Ihrem E-Auto auf gebührenpflichtigen Parkplätzen kostenfrei parken.

Förderung

In Litauen gibt es eine Kaufprämie für neue E-Autos in Höhe von 5.000 €.

Gebrauchte E-Autos erhalten eine max. Förderung von 2.500 €.

Laden

In Luxemburg gibt es ein gut ausgebautes Netz an Ladestationen. Der größte Betreiber ist Chargy.

Parken

In Luxemburg Stadt müssen Sie in der Regel während des Ladens an öffentlichen Ladestationen für das Parken zusätzlich bezahlen. 

Förderung

In Luxemburg erhalten Käufer von E-Autos eine Prämie von bis zu 8.000 €.

Private Ladestationen werden mit einem Zuschuss von bis zu 1.650 € gefördert. 

Sonstiges

Bleiben Sie mit Ihrem E-Auto aufgrund eines leeren Akkus auf der Straße liegen, droht ein Bußgeld in Höhe von 74 €.

Laden

Auf Malta sind ausreichend öffentliche Ladestationen vorhanden. Es gibt nur Typ 2 Stecker.
Der größte Verbund ist innogy eRoaming.

Eine Registrierung über die App „Charge my Ride“ erleichtert den Bezahlvorgang.

Hinweis: Auf Malta sind Parklätze knapp. Gerne werden öffentliche E-Ladebuchten von Verbrennern als Parkplatz missbraucht. Stellen Sie sich darauf ein.

Parken

In manchen Bereichen können E-Autos kostenfrei parken. Achten Sie auf die Schilder.

Förderung und Steuer

Beim Kauf eines E-Autos erhalten die Einwohner Maltas eine Förderung von bis zu 11.000 €. Für die Verschrottung eines alten Verbrenners gibt es eine weitere Prämie von 1.000 €.

E-Autos sind auf Malta von der Kfz-Steuer befreit.

Laden

In den Niederlanden gibt es ein sehr großes Netz an öffentlichen Ladestationen. Schnelles Laden ist entlang der Hauptverkehrsrouten problemlos möglich.

Zudem wurden in vielen Parkhäusern Ladepunkte eingerichtet.

Größter Ladeverbund ist Shell Recharge (ehemals NewMotion).

Parken

In den Niederlanden müssen Sie während des Ladens an öffentlichen Ladesäulen in der Regel auch für das Parken bezahlen. In einigen kleineren Städten hingegen müssen Sie während des Ladens kein Parkticket ziehen.

Förderung und Steuer

Der Kauf eines neuen E-Autos wird mit bis zu 3.550 € gefördert. Für gebrauchte Fahrzeuge gibt es maximal 2.000 €.

Bei geleasten Fahrzeugen wird die Förderung anteilig für jeden Monat ausgezahlt.

In den Niederlanden muss für E-Fahrzeuge keine Kfz-Steuer gezahlt werden.

Laden

Norwegen hat das dichteste und zuverlässigste Ladenetz in Europa, mit zahlreichen Schnellladestationen. E-Autos sind so verbreitet, dass mit Wartezeiten gerechnet werden muss.

Die größten Anbieter sind Fortum Norway und Mer Norway.

Ladekarten von Fortum Finnland und Fortum Schweden werden in Norwegen ebenfalls akzeptiert.

Parken

In einigen Städten sind die Preise für E-Fahrzeuge auf öffentlichen Parkplätzen ermäßigt (mindestens 50 %). Dies gilt auch für Touristen. Private Parkplätze und Parkhäuser sind hingegen kostenpflichtig.

Achten Sie also auf die Informationen auf den Parkschildern, die Angaben zu den Gebühren und die zeitlichen Beschränkungen.

Weitere Vorteile

Für vollelektrische Fahrzeuge wird bei der Fahrt mit einer Fähre ein Rabatt von 50 % gewährt. Um diesen zu erhalten, müssen Sie den Fahrkartenverkäufer informieren, dass Sie ein E-Auto fahren.

Auf mautpflichtigen Autobahnen zahlen Sie für Ihr E-Auto höchstens die Hälfte der Mautgebühr, manchmal sind die Mautstraßen auch kostenfrei.

Die Nutzung der Bus- oder Taxispur ist möglich. Einschränkungen durch die jeweiligen Städte und Kommunen sind zu beachten. 

Näheres zu den Vorteilen für E-Autofahrer auf elbil.no

Förderung und Steuer

Der Kauf von E-Autos ist in Norwegen steuerfrei. Neben Import- und Verbrauchssteuern spart man sich so auch die Mehrwertsteuer von 25 Prozent. 

Laden

Sie können bedenkenlos mit dem E-Auto durch Österreich fahren. Neben einem flächendeckenden Netz an Ladepunkten sind auch Schnellladesäulen in großer Anzahl vorhanden.

Zu den größten Verbünden gehören TANKE WienEnergie und EVN.

Bei verschiedenen Supermärkten und Einzelhändlern gibt es kostenlose Lademöglichkeiten. Bedenken Sie, dass Sie auch hier spezielle Apps bzw. Ladekarten benötigen.

Parken

An öffentlichen E-Ladestationen, z. B. in Wien, muss keine Parkgebühr bezahlt werden, solange das E-Fahrzeug lädt.

In vielen Städten dürfen E-Autos in Kurzparkzonen kostenlos parken. Davon profitieren E-Autos mit einem österreichischen Kennzeichen oder Anwohner mit einem „Parkpickerl“. Zusätzlich muss eine Parkscheibe benutzt werden.  

Weitere Vorteile

Von den Umwelt-Tempolimits auf Autobahnen sind Elektrofahrzeuge ausgenommen. Anstatt 100 km/h darf 130 km/h gefahren werden, z. B. auf der Inntalautobahn A12 und der Westautobahn A1. Dies gilt auch für ausländische Fahrer eines E-Autos, nicht aber für Hybridfahrzeuge. Das Fahrzeug muss ein E-Kennzeichen haben.

Förderung und Steuer

Der Kauf eines neuen E-Fahrzeugs wird in Österreich mit bis zu 5.000 € gefördert.

Für Ladesäulen ist eine Förderung von bis zu 1.800 € möglich. 

Daneben gibt es Steuervorteile. E-Autos unterliegen keiner Normverbrauchsabgabe, d. h. die einmalig zu entrichtende Steuer beim Kauf oder erstmaliger Zulassung des E-Fahrzeugs entfällt. Auch die motorbezogene Versicherungssteuer, die von der Versicherung eingezogen wird, gilt nicht für E-Autos. 

Weitere Informationen auf der Internetseite des Bundesministeriums für Finanzen.

Laden

Das Netz an öffentlichen Ladestationen in Polen ist relativ dünn, besonders in den ländlichen Gegenden. Ein Drittel der Ladesäulen sind aber Schnelllader.

Achten Sie darauf, immer genügend Strom geladen zu haben; sollte es Problemen mit einer Ladesäule geben, können Sie so noch eine andere anfahren.

Der größte Ladeverbund in Polen sind Orlen Charge und Greenway.

Parken

In öffentlichen Ladenbuchten parken Sie während des Ladens kostenfrei.

Auch die gebührenpflichtigen öffentlichen Parkzonen in Städten und Kommunen sind für E-Autos gratis.

Bei kommerziellen Betreibern ist das Parken mit E-Auto hingegen kostenpflichtig.

Weitere Vorteile

In Städten dürfen Sie mit Ihrem E-Auto die Busspur benutzen.

Im Zentrum von Breslau und Krakau dürfen E-Fahrzeuge auch in einigen autofreien Straßen fahren, z. B. Fußgängerzonen. Achten Sie auf die Schilder.

Förderung und Steuer

Der Kauf von neuen und auch gebrauchten E-Fahrzeugen wird in Polen gefördert.

Die Höhe der Kaufprämie liegt je nach Fahrzeug und Preis zwischen 4.000 PLN und 70.000 PLN (ca. 860 € bis 15.100 €).

Für E-Autos zahlt man keine Zulassungssteuer.

Laden

In Portugal finden sich entlang der Hauptverkehrsrouten in regelmäßigen Abständen Ladesäulen. Auf dem Lande und in den Städten gibt es dagegen weniger Ladepunkte.

Planen Sie einen ausreichenden Puffer ein, damit Sie noch genügend Strom haben, um bei Problemen eine alternative Säule erreichen zu können.

Die größten Betreiber sind MOBI.E und Tesla Destination Charging.

Parken

In Portugal stehen in bestimmten Bereichen für E-Autos kostenlose Parkplätze zur Verfügung. Benötigt wird eine blaue Plakette, die an die Windschutzscheibe anzubringen ist. Erhältlich ist diese bei allen regionalen Stellen der IMT (Instituto da Mobilidade e dos Transportes).

In Lissabon gibt es für 12 Euro eine grüne Parkscheibe, mit der Sie ein Jahr lang auf allen öffentlichen Parkplätzen kostenfrei und ohne zeitliche Begrenzung parken können.

Förderung und Steuer

Der Kauf eines reinen E-Autos wird mit bis zu 4.000 € gefördert. Dies gilt auch für Leasingfahrzeuge.

Eine Prämie kann ebenfalls für elektrische Fahr- und Motorräder sowie die private Ladeinfrastruktur beantragt werden. Näheres unter undoambiental.pt.

Für E-Autos zahlt man in Portugal keine Zulassungssteuer.

Laden

In Rumänien ist das Netz an öffentliche Ladestationen noch nicht sehr dicht. Achten Sie darauf, immer genügend Strom zu haben; sollte es Problemen mit einer Ladesäule geben, können Sie so noch eine andere anfahren.

Größter Betreiber ist Renovatio e-charge.

Parken

In Bukarest können Sie auf öffentlichen Parkplätzen kostenfrei parken, wenn Sie Ihr Hybrid- und Elektrofahrzeugen zuvor registriert haben. Näheres zum Prozedere auf e-juridic.manager.ro.

Förderung und Steuer

Für den Kauf eines neuen E-Autos gibt es in Rumänien eine Prämie von 4.500 € bis 9.000 €. Den maximalen Förderbetrag erhält, wer sein altes Fahrzeug aus dem Verkehr zieht (Abgasnorm „Euro 3“ und schlechter).

Eigentümer von Elektrofahrzeugen zahlen keine Kfz-Steuer.

Laden

Das Netz öffentlicher Ladestationen ist in Schweden sehr gut ausgebaut. Im Norden finden sich allerdings weniger Ladepunkte als im Süden. Schnellader finden sich im ganzen Land.

Die größten Verbunde sind in Schweden Mer Sweden, Fortum Sweden und inCharge.

Auch Ladekarten von Fortum Norwegen und Fortum Finnland werden vielerorts akzeptiert.

Parken

In Schweden gibt es für E-Autofahrer in verschiedenen Städten Parkplätze und Parkhäuser mit Ladepunkten.

In Stockholm zahlen Sie z. B. für das Parken und können dabei kostenlos laden. Näheres auf stockholmparkering.se.

Förderung und Steuer

Schweden fördert den Kauf von E-Autos. Die bereitgestellten Gelder waren in der Vergangenheit immer schnell aufgebraucht.

E-Autos sind von der Kfz-Steuer befreit.

Laden

Sie können bedenkenlos mit dem E-Auto durch die Schweiz fahren. Neben einem flächendeckenden Netz an Ladepunkten sind auch Schnellladesäulen in großer Anzahl vorhanden.

Die größten Anbieter in der Schweiz sind evpass und swisscharge.

Parken

In vielen Parkhäusern in der Schweiz gibt es Ladepunkte für E-Autos. Sowohl für das Parken, als auch für das Laden muss in der Regel bezahlt werden. Gleiches gilt meist auch für öffentliche Ladebuchten im Freien.

Förderung und Steuer

Die Schweiz hat keine allgemeine Kaufprämie für E-Fahrzeuge. In den einzelnen Kantonen und Kommunen gibt es aber verschiedene Förderprogramme.

Zudem genießen E-Autofahrer Vorzüge bei der Kfz-Steuer.

Laden

In der Slowakei sind öffentliche Ladestationen flächendeckend vorhanden. Außerhalb von Bratislava gibt es aber nur wenige Schelllader.

Die größten Anbieter sind ZSE und ejoin.

Parken
Auf öffentlichen Parkplätzen dürfen Sie nur solange kostenlos parken, wie Sie laden. Danach werden Parkgebühren berechnet.

Förderung und Steuer

Die Slowakei fördert den Kauf von E-Autos. Die bereitgestellte Förderung war in der Vergangenheit immer schnell aufgebraucht. 

Besitzer eines E-Autos genießen Vorteile bei der Kfz-Steuer.

Laden

Ladepunkte sind in Slowenien flächendeckend vorhanden. Allerdings gibt es nur wenige Schnelllader.

Einer der führenden Anbieter von Ladedienstleistungen ist Elektro Ljubljana.

Parken

Während des Ladens müssen Sie an öffentlichen Ladestationen für das Parken nicht bezahlen.

Steuer

In Slowenien haben Besitzer eines E-Autos Vorteile bei der Kfz-Steuer.

Laden

Die Dichte an öffentlichen Ladestationen variiert in Spanien stark von Region zu Region. Bei längeren Fahrten durchs Land sollten Sie einen ausreichenden Puffer einplanen, damit sie noch genügend Strom haben, um bei Problemen eine alternative Säule erreichen zu können.

Die größten Verbunde sind Tesla Destination Charging, FeniEnergia und Iberdrota.

Parken

In manchen Städten sind E-Autos von Parkgebühren befreit.

So etwa in Barcelona in den blauen Parkzonen. Um von diesem Vorteil Gebrauch machen zu können, müssen Sie sich zuvor bei endolla.barcelona registrieren. Sie erhalten dann eine Karte, mit der Sie am Parkautomaten der öffentlichen Parkplätze ein Gratisticket auswählen können. Näheres zum Prozedere auf areaverda.cat.

Informieren Sie sich vorab über die Regelungen fürs Parken an Ihrem Urlaubsort.

Förderung und Steuer

Spanien fördert den Kauf von E-Autos mit bis zu 9.000 €. Die Höhe der Prämie hängt vom gekauften Fahrzeugmodell ab und davon, ob ein alter Verbrenner aus dem Verkehr gezogen wird.

Für E-Autos fällt keine Zulassungsgebühr an und es gibt Vorteile bei der Kfz-Steuer.

Laden

In Tschechien sind öffentliche Ladestationen flächendeckend vorhanden. Auch Schelllader finden sich entlang der Hauptverkehrsrouten.

Größte Anbieter sind die Unternehmen CEZ und premobilita.

Parken

Wer sein E-Fahrzeuge in Tschechien registriert hat und ein entsprechendes „EL“-Kennzeichen besitzt, darf in Prag in den blauen und violetten Zonen kostenfrei parken.

Besitzer von Hybridautos erhalten beim zuständigen Amt in Prag für 100 Kronen im Jahr einen Parkausweis, mit dem sie kostenfrei parken können.

Näheres dazu auf parkujvklidu.cz.

Förderung und Steuer

Tschechien plant für 2022 eine Kaufprämie für E-Autos. Es ist davon auszugehen, dass die dafür vorgesehenen Mittel schnell aufgebraucht sein werden.

E-Autos sind von der Kfz-Steuer befreit.

Laden

In Ungarn gibt es ausreichend öffentliche Ladestationen entlang der Hauptverkehrsstraßen. Abseits davon ist das Netz lückenhaft. Achten Sie darauf, immer genügend Strom zu haben; sollte es Problemen mit einer Ladesäule geben, können Sie so noch eine andere anfahren.

Die größter Betreiber sind MOL Plugee und e-mobi.

Parken

Während der Ladezeit an öffentlichen Ladebuchten ist das Parken kostenfrei.

Wer sein E-Auto in Ungarn registriert hat, kann in Budapest im gesamten Stadtgebiet kostenfrei parken. 

Förderung und Steuer

Der Kauf eines neuen oder gebrauchten E-Autos wird mit einer Prämie von bis zu 3.700 € gefördert.   

Für E-Autos fällt keine Zulassungsgebühr an.

Laden

In Zyperns können sich E-Autofahrer beim Anbieter EAC registrieren, um die Ladestationen an öffentlichen Orten nutzen zu können. Davon gibt es bisher 33. Bis Ende 2022 sollen weitere 40 Ladestationen folgen.

Weiteres auf eac.com.cy

Parken

In einigen Kommunen und Städten gibt es für E-Fahrzeuge kostenlose Parkmöglichkeiten. Um diese nutzen zu können, muss bei der zuständigen Behörde ein Antrag gestellt werden.

Förderung und Steuer

Der Kauf von E-Autos wird mit einer Kaufprämie gefördert. Die Höhe richtet sich nach Fahrzeugklasse und anderen Kriterien.

E-Autos sind von der Kfz-Steuer befreit.

Näheres auf mcw.gov.cy (PDF)

Die Angaben stammen von unseren Kollegen aus dem Netzwerk der Europäischen Verbraucherzentren. Wir erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

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