Coronavirus in Europa: Welche Rechte habe ich auf Reisen?

Stand der Informationen: 10:00 Uhr

Das Coronavirus hat sich mit großer Geschwindigkeit auf der ganzen Welt ausgebreitet. Vor allem die EU-Mitgliedstaaten Frankreich, Italien und Spanien sowie Großbritannien hat die Pandemie besonders schwer getroffen.

Viele Urlauber stellen sich in Anbetracht der Corona-Krise die Frage, ob sie ihren Urlaub überhaupt noch antreten oder stornieren sollen. Doch: Werden die Kosten für Flugtickets oder Urlaubsreisen erstattet?

Diese Frage ist nicht ganz einfach zu beantworten, da es immer davon abhängt, ob eine Pauschalreise oder eine Individualreise gebucht wurde. Für alle Fälle gilt: Informieren Sie sich rechtzeitig und regelmäßig über die aktuelle Lage.

Doch nicht nur Reisen und Flüge werden abgesagt oder verschoben. Auch zahlreiche Veranstaltungen sind davon betroffen: Von der UEFA Europameisterschaft über Konzerte, Festivals bis hin zu Buch- und Automessen. Antworten auf die häufigsten Fragen zu Ihren Rechten finden Sie auf unserer Seite: Coronavirus & abgesagte Events.

Darüber hinaus ruft die Coronavirus-Pandemie auch Betrüger auf den Plan. Auf unserer Seite Vorsicht Falle erklären wir Ihnen die Maschen und wie Sie sich schützen können.

Coronavirus / Covid-19: Die aktuelle Lage


Das gilt in Deutschland

 

  • Die Grenzkontrollen zu Österreich, Frankreich und der Schweiz werden bis zum 15. Juni 2020 aufrecht erhalten. Allerdings wird es ab dem 16. Mai 2020 leichte Lockerungen geben: Alle grenzüberschreitenden Verkehrswege werden wieder für den Grenzübertritt zugelassen. Die Kontrollen an den Grenzen erfolgen stichprobenartig. Es ist auch weiterhin ein triftiger Grund erforderlich (z. B. Weg zur Arbeit), um die Grenze passieren zu dürfen. Weitere Informationen und was als triftiger Grund gewertet wird, gibt es auf der Internetseite der Bundespolizei. Wer aus einem dieser Länder nach Deutschland einreisen möchte, benötigt dafür eine Selbsterklärung. Diese kann auf der Internetseite der Bundespolizei heruntergeladen werden.
  • Die Grenzkontrollen zu Luxemburg enden mit Ablauf des 15. Mai 2020.
  • Die bestehenden Abstandsregelungen (1,5 m) gelten auch weiterhin.
  • Die Kontaktbeschränkungen wurden auf 29. Juni 2020 verlängert. Allerdings behalten sich manche Bundesländer eigene Regelungen vor. Informieren Sie sich daher auf den Internetseiten der jeweiligen Bundesländer.
  • Bundesweit gilt Maskentragepflicht. Eine sogenannte "Alltagsmaske", die auch selbst genäht sein kann, oder ein Tuch oder ein Schal ist ausreichend. Informieren Sie sich bitte auf den Internetseiten der jeweiligen Landesregierungen für welche Bereiche, z. B. Einkaufen, öffentlicher Nahverkehr, Wochenmärkte, Taxis, Arbeitsplätze die Maskenpflicht gilt.

Ausführliche Informationen gibt es auf der Internetseite der deutschen Bundesregierung.

 

Weltweite Reisewarnung bis 14. Juni 2020


Das Auswärtige Amt warnt vor nicht notwendigen, touristischen Reisen ins Ausland, da mit zunehmenden Einschränkungen im Reiseverkehr sowie mit weltweiten Einreisebeschränkungen, Quarantänemaßnahmen und der Beschränkung des öffentlichen Lebens gerechnet werden muss.

Das Risiko, dass die Rückreise wegen der zunehmenden Einschränkungen nicht mehr angetreten werden kann, ist aktuell hoch.

Weitere Infos:

Informationen zu den ersten Lockerungen in Frankreich

Achtung: Alle bis zum 12. Juni 2020 geplanten Abflüge werden aktuell von den französischen Pauschalreiseveranstaltern nach hinten geschoben.


Lockerung der Ausgangsbeschränkungen ab 11. Mai 2020

Frankreich wurde in zwei Zonen aufgeteilt. Grün und Rot. Zur Einteilung, ob Grün oder Rot sind dabei dabei die Ausbreitung des Virus, die Auslastung der Intensivstationen sowie Kapazität der regional durchgeführten Tests maßgeblich. Die Karte wird regelmäßig aktualisiert, um so festzulegen, welche Region die Ausgangsbeschränkungen in welcher Weise lockern darf. Für rote Zonen gelten strengere Ausgangsbeschränkungen als für grüne.

Die Karte mit der Zonenaufteilung ist auf der Internetseite der französischen Regierung abrufbar. Derzeit gehören Grand Est (Elsass, Lothringen, Champagne-Ardenne), L'Ile-de-France (Paris), les Hauts-de-France, la Bourgogne-Franche-Comté zu den roten Zonen.

Welche Regelungen für welche Zonen gelten, finden Sie auf der Internetseite der französischen Regierung. Eine Zusammenfassung auf der Internetseite des Zentrums für Europäischen Verbraucherschutz e. V.

Die Grenzkontrollen Frankreich-Deutschland und Deutschland-Frankreich werden bis 15. Juni 2020 aufrecht erhalten.

Für Fahrten nach Frankreich braucht man nicht nur einen triftigen Grund, sondern wenn man aus einem EU-Land, der Schweiz, Andorra, Island, Liechtenstein, Monaco, Norwegen, San Marino, UK und der Vatikanstadt einreist, auch das Formular "Attestation de déplacement international dérogatoire vers la France Métropolitaine depuis l'Union Européenne". Befindet sich der Zielort weiter als 100 km vom eigenen Wohnsitz entfernt, wird ebenfalls das Formular "Déclaration de déplacement en dehors de son département et à plus de 100 km de sa résidence" benötigt. Wer aus einem Drittland nach Frankreich einreisen möchte, benötigt die "Attestation de déplacement dérogatoire vers la France métropolitaine depuis les pays tiers". Reisende nach Frankreich benötigen außerdem noch eine Bescheigung, dass sie keine Covid-19-Symptome haben (Déclaration sur l'honneur attestant qu'ils ne présentent pas de symptômes d'infection au covid-19 - Seite 2 der pdf). Dies gilt nicht für Grenzpendler.

Informationen zum Thema: Coronavirus in der deutsch-französischen Grenzregion stellt das Zentrum für Europäischen Verbraucherschutz e. V. zur Verfügung.

Informationen zum Lockdown in Spanien

Spanien hat den Alarmzustand bis 7. Juni 2020 verlängert. Um das Haus verlassen zu dürfen, bedarf es einen triftigen Grund (z. B. Arztbesuch, Einkaufen usw.) Ein Spaziergang pro Tag, der eine Stunde dauern darf bzw. alleine Sport treiben (zeitlich gestaffelt nach Altersgruppen) ist erlaubt. Seit 11. Mai 2020 werden in einigen Regionen gemäß des Vier-Phasen-Plans der spanischen Regierung  schrittweisen Lockerungen eingeführt. 

Seit dem 20. Mai 2020 gilt in Spanien eine Maskentragepflicht für Menschen, die älter als 6 Jahre sind. Diese gilt in der Öffentlichkeit für geschlossene Räumlichkeiten. Im Freien gilt die Maskenpflicht, sobald der Sicherheitsabstand von 2 Metern nicht eingehalten werden kann.

Die Hotels sollen in Spanien im Sommer mit Einschränkungen voraussichtlich wieder öffnen. Allerdings ist unklar, ob deutsche Touristen dann bereits wieder einreisen können, da das auch von den deutschen Entscheidungen und weltweiten Warnungen abhängig ist. Seit 26. März 2020 sind die Hotels allerdings geschlossen. Einige Reiseveranstalter haben bereits darauf reagiert und organisieren alternative Rückreisen. Wenn Sie sich zur Zeit in Spanien aufhalten, kontaktieren Sie umgehend Ihren Reiseveranstalter. Können Sie ihn nicht erreichen, nehmen Sie Kontakt zu einer deutschen Auslandsvertretung in Spanien auf.

Wenn Sie auf dem Landweg reisen, benötigen Sie Papiere, in denen Sie angeben, dass Sie sich auf der Heimreise nach Deutschland befinden.

Nähere Informationen finden Sie auf der Website der deutschen Botschaft in Spanien. Dort gibt es auch Musterschreiben und Übersetzungshilfen für entsprechende Papiere.

Wer ab dem 15. Mai 2020 aus dem Ausland nach Spanien einreist, muss sich für 14 Tage in häusliche Quarantäne begeben. Ausnahmen: Berufspendler, Transportunternehmen, Crews sowie Gesundheitspersonal, das keinen Kontakt zu Corona-Infizierten hatte.

Weitere Informationen des Auswärtigen Amts zum Coronavirus in Spanien.

Weitere Reiseinformationen für das Ausland

Erste Lockerungen in Belgien

Belgien beginnt am 4. Mai 2020 mit den ersten Lockerungen. Es sollen wieder mehr öffentliche Verkehrsmittel fahren. Allerdings gilt dort dann eine Maskentragepflicht für Personen ab zwölf Jahren.

Die Läden dürfen wieder öffnen. Ausnahmen: Schönheitssalons, nichtmedizinische Fußpflegeinstitute, Nagelstudios, Massagesalons, Friseursalons und Barbiere, Wellnesszentren einschließlich Saunas, Fitnesszentren, Tattoo- und Piercingstudios, Kasinos, Automatenspielhallen und Wettbüros.

Sport ist unter Einhaltung der Abstandsregeln mit 2 Personen erlaubt, die nicht im gleichen Haushalt leben.

Die Menschen sollen aber nach wie vor zuhause bleiben, außer um zur Arbeit zu gelangen oder zu anderen notwendigen Zwecken, zum Beispiel für den Einkauf, zur Apotheke oder zum Arzt, zur Post oder zur Bank oder um anderen Menschen zu helfen.

Nicht unbedingt notwendige Reisen von Belgien ins Ausland sind verboten. Deutsche dürfen aber nach Deutschland ausreisen.

Weitere Informationen zur Ausgangsbeschränkung in Belgien finden Sie auf der Internetseite des Föderalen Öffentlichen Dienstes (FÖD).

Italien plant ab 3. Juni 2020 für Urlauber aus dem Schengen-Raum die Grenzen wieder zu öffnen. Allerdings ist noch unklar, wann die Hotels in ganz Italien wieder öffnen. In Südtirol hingegen ist die Öffnung von Hotels und Ferienwohnungen bereits wieder gestattet.

Seit 27. April 2020 dürfen Fabriken von strategischer Bedeutung, einige Baustellen und Export-Betriebe wieder öffnen. Am 4. Mai folgten alle Produktionsstätten. Ab 4. Mai sind auch Besuche von einzelnen Familienangehörigen innerhalb der eigenen Region wieder erlaubt. Familientreffen sind aber untersagt. Ebenso Fahrten über die Grenzen der Region hinaus.

Sport im Freien zu treiben und Spaziergehen ist wieder erlaubt.

Allerdings bleiben die meisten Geschäfte geschlossen. Geöffnet sind: Lebensmittelgeschäfte, Supermärkte, Apotheken, Banken, Post und Behörden. Der Öffentliche  Personenverkehr wird aufrechterhalten. Bars und Restaurants dürfen unter Einhaltung strenger Auflagen wieder öffnen. Schulen, Kindergärten und Universitäten bleiben geschlossen.

Die Einreise nach Italien ist nur erlaubt, wenn es sich um berufsbedingte Fahrten, gesundheitliche Gründe oder eine sonstige absolute Notwendigkeit handelt. Dies müssen Reisende in Form einer schriftlichen, überprüfbaren Einreiseerklärung nachweisen. Für den Güterverkehr ist eine modifizierte Form der Einreiseerklärung vorzulegen. Nach der Einreise nach Italien muss man sich 14 Tage in Quarantäne begeben. Ausnahmen können berufsbedingt für die Dauer von 72 Stunden ggf. verlängerbar um weitere 48 Stunden, geltend gemacht werden.

Die Ausreise nach Deutschland ist weiterhin möglich. Eine Selbsterklärung über die Notwendigkeit der Fahrt ist mitzuführen.

Betroffene Italien-Urlauber können sich bei Fragen an die Telefonnummer 1500 wenden. Die Nummer ist innerhalb Italiens wählbar.

Für die Region Lombardei wurde die Hotline 800 894545 eingerichtet (nur lokal erreichbar).

Weitere Informationen des Auswärtigen Amts zum Coronavirus in Italien.

Erste Lockerungen der Beschränkungen in Zeeland: Seit 1. Mai dürfen Besucher unter bestimmten Voraussetzungen wieder übernachten. So dürfen Eigentümer wieder in ihrer Zweitwohnung übernachten. Betreiber von Freizeitanlagen dürfen 15 % ihrer Schlafgelegenheiten vermieten. Allerdings nur nach vorheriger Anmeldung. Diese Regelungen sollen bis 22. Mai gelten. 

Weitere Informationen hält die Internetseite Zeelandveilig.nl bereit.

Die Regelungen, die derzeit in den Niederlanden gelten (1,50 m Abstand, das Haus nur verlassen, wenn es unbedingt erforderlich ist usw.) wurden bis 19. Mai 2020 verlängert.

Genehmigungspflichtige Veranstaltungen dürfen bis 1. September 2020 in den Niederlanden nicht stattfinden.

Weitere Informationen hält die Internetseite der niederländischen Regierung und das Auswärtige Amt bereit.

Grenzkontrollen zwischen Deutschland und Österreich

Wenn Sie von Deutschland nach Österreich reisen möchten, benötigen Sie einen medizinisch nachgewiesenen negativen Test auf das Coronavirus, der nicht älter als vier Tage ist. Berufspendler sind von dieser Regel ausgenommen. Weitere Informationen sowie eine Vorlage für die ärztliche Bescheinigung stellt das österreichische Bundesministerium für Inneres zur Verfügung. Die Durchreise durch Österreich ohne Zwischenstop ist erlaubt. Weitere Informationen zu den Sicherheitshinweisen finden Sie auf der Internetseite des Auswärtigen Amts.

In Österreich gilt Maskenpflicht in Supermärkten, Ladengeschäften, öffentlichen Verkehrsmitteln. Eine Alltagsmaske, ein Tuch oder Schal genügt. Masken mit Ventil sind nicht erlaubt. Kinder bis zu 6 Jahren brauchen keine Maske zu tragen.

Die Ausgangsbeschränkungen in Österreich sind am 1. Mai 2020 ausgelaufen. Der Mindestabstand von 1 m muss aber weiterhin eingehalten werden. Öffentliche Veranstaltungen mit maximal 10 Personen sind erlaubt.

Seit 15. Mai sind Restaurants, Kaffeehäuser, Bars und Lokale wieder geöffnet. Ab 29. Mai 2020 sollen Hotels, Tourismusbetriebe und Sehenswürdigkeiten wieder öffnen.

Weitere Informationen rund ums Thema Reisen und Storno-Möglichkeiten gibt es auf der Internetseite des Europäischen Verbraucherzentrums Österreich.

Ausführliche Informationen bieten die FAQ des Österreichischen Regierung.

 

Seit 15.03.2020 ist die Einreise nach Polen an deutschen Grenzübergängen nur noch in Ausnahmefällen möglich. Die Grenzen sollen voraussichtlich am 15. Juni 2020 wieder geöffnet werden.

Einreisen dürfen: polnische Staatsbürger; Ausländer, die Ehepartner oder Kinder polnischer Staatsbürger sind; Ausländer, die eine Karta Polaka besitzen; Diplomaten mit Familie; Ausländer mit befristeten bzw. unbefristeten Aufenthaltstitel; Ausländer mit Arbeitsgenehmigung; Ausländer, die eine Geschäftstätigkeit in Polen ausüben; EU-Bürger, die ihre Arbeit in einem Unternehmen in Polen ausüben; EU-Bürger, die zu einer einmaligen dienstlichen Arbeitstätigkeit nach Polen entsendet wurden (z.B. Monteure); Personen, die eine Sondergenehmigung des Hauptkommandanten des Grenzschutzes haben; Fahrer im  Güter- oder Personenverkehr.

Wer nach Polen einreisen möchte, muss beim Grenzübertritt seine Kontaktdaten angeben und sich in 14-tägige Quarantäne begeben. Ausnahmen: Berufspendler, Geschäftsreisende, Gewerbetreibende, Schüler und Studierende aus Deutschland / Polen.

Die Ausreise aus Polen und Einreise nach Deutschland ist nur noch mit triftigem Grund möglich.

Das gilt in Polen:

  • Versammlungen sind nicht erlaubt.
  • Der Mindestabstand beträgt 2 m.
  • Kinder und Jugendliche unter 13 Jahre dürfen sich ab dem 17. Mai ohne Begleitung Erwachsener im öffentlichen Raum bewegen.
  • Maskenpflicht. Ausgenommen sind Kinder unter 4 Jahren,  

Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite desAuswärtigen Amts.

Einreiseverbot in die USA

Die USA haben ein Einreiseverbot verhängt. Das entsprechende Präsidialdekret gilt seit dem 13. März 2020.

Personen, die sich 14 Tage vor ihrer Einreise in die Vereinigten Staaten in Deutschland oder in einem anderen Teil des Schengen-Raums aufgehalten haben, dürfen nicht in die USA einreisen.

Die Einreise ist nur noch für Personen möglich, die

  • US-Bürger sind.
  • einen ständigen legalen Aufenthalt in den USA (Green Card) haben.
  • als Familienangehörige eines US-Staatsbürgers oder einer Person mit einem ständigen legalen Aufenthalt in den USA gelten wie Ehegatten, Eltern, Kinder oder Geschwister unter 21 Jahren.
  • Diplomaten oder Mitarbeiter einer internationalen Organsiation sind.

Weitere Informationen des Auswärtigen Amts zu USA-Reisen.

Erste Lockerungen in England geplant

Ab Juni sollen in England zahlreiche Geschäfte wieder öffnen: Bekleidungsgeschäfte, Möbelläden, Elektronikgeschäfte, Buchläden, Auktionshäuser und Schneidereien. Auch die Märkte im Freien sollen ab 1. Juni wieder öffnen.  Außerdem soll der Unterricht an Schulen schrittweise wieder beginnen. Geplant ist, alle aus dem Ausland eingereisten Fluggäste unter Quarantäne zu stellen.

Achtung: Dies gilt nicht für Schottland, Wales und Nordirland,

Die Einreise in die British Virgin Islands ist für Reisende, die sich in den vorausgegangenen 14 Tagen in einem von Covid 19 besonders betroffenen Land (einschließlich Deutschland) aufgehalten haben, verboten. Ausnahmen: Staatsangehörige der British Virgin Islands, Inhaber einer unbeschränkten Aufenthaltserlaubnis.

Das Auswärtige Amt empfiehlt all denjenigen, die sich zur Zeit in UK aufhalten, schnellstmöglich nach Deutschland zurückzukehren, sofern sie keinen Wohnsitz in UK haben.

Informationen zu Flug- und Reiseverbindungen gibt es auf der Internetseite der deutschen Botschaft in London.

 

Ein Paar läuft mit Gepäckstücken über einen Steg in Richtung Meer. Im Hintergrund sind kleine Wohnbungalows aus Stroh zu sehen.

Online Broschüre: Auf Pauschalreise durch Europa

Dank der EU haben Reisende, die eine Pauschalreise gebucht haben, Rechte, z. B. wenn die Reise abgesagt wird oder Mängel aufweist. Wir erklären die Rechtslage kurz und knapp.

Dateigröße: 2,1 MB

Coronavirus: Ihre Rechte im Rahmen einer Pauschalreise

Sie haben eine Pauschalreise gebucht, wenn Sie mindestens zwei Hauptreiseleistungen, zum Beispiel Flug und Hotel, als ein Paket gebucht und bezahlt haben. Zu den Pauschalreisen zählen auch Kreuzfahrten sowie Tagesreisen, die mehr als 500 Euro kosten.

Corona-Krise: Kann ich meine Pauschalreise kostenlos stornieren?

Viele Gerichte akzeptieren Reisewarnungen des Auswärtigen Amts als außergewöhnlichen Umstand. Wie es sich im Falle des Coronavirus verhält, ist noch nicht geklärt.

Verhandeln Sie mit Ihrem Reiseveranstalter und argumentieren Sie mit „unvermeidbaren außergewöhnlichen Umständen“ oder „höherer Gewalt“, also mit Ereignissen, die bei der Buchung nicht vorhersehbar waren. Mit diesem Argument sollte es normalerweise möglich sein, die Reise kostenlos zu stornieren.

Entscheidend ist aber, dass dieser Umstand zum Reisezeitpunkt vorliegt. Wenn Ihre Reise erst in einigen Wochen oder Monaten geplant ist, können Sie nicht ohne Weiteres auf eine kostenfreie Stornierung vertrauen.

Wichtig

Die reine Angst zu erkranken reicht nicht aus, um eine Reise kostenfrei abzusagen.

Pauschalreise zu einem späteren Zeitpunkt: Stornieren oder besser noch abwarten?

Wenn Sie frühzeitig stornieren, sind in der Regel die Stornokosten geringer. Wenn Sie abwarten, sind folgende Szenarien möglich:

  • Die Reise findet statt und die Lage hat sich soweit beruhigt, dass Sie die Reise antreten können. In diesem Fall bleibt alles beim Alten.
  • Die Reise findet statt, Sie möchten diese aber nicht antreten. Dann können hohe Stornokosten auf Sie zukommen.
  • Die Reise wird vom Reiseanbieter storniert. In diesem Fall bekommen Sie ihr Geld zurück.

Sie müssen folglich die Risiken für sich selbst bewerten und entsprechend entscheiden.

Wenn Sie die Reise frühzeitig storniert haben und sich später herausstellt, dass es zum Reisezeitpunkt eine Reisewarnung gegeben hat, stellt sich die Frage, ob Sie Ihre Stornogebühren zurückverlangen können. Schließlich hätten Sie den Reisepreis nicht bezahlen müssen, wenn sie abgewartet und erst später storniert hätten. Rechtlich ist dies bislang nicht eindeutig geklärt. Stornieren Sie die Reise schriftlich, um später einen Nachweis zu haben. Geben Sie die Coronavirus-Pandemie als Storno-Grund an. Außerdem sollten Sie darauf hinweisen, dass Sie im Falle einer andauernden Reisewarnung den vollständigen Reisepreis zurückhaben möchten.

Liegt keine Reisewarnung (mehr) vor, ist es die Kulanzentscheidung des Reiseveranstalters, ob Sie kostenfrei stornieren oder die Reise umbuchen dürfen.

Können Sie Sehenswürdigkeiten nicht besichtigten, die einen wesentlichen Bestandteil der Pauschalreise ausmachen, oder kommt es zu gravierenden Änderungen im Reiseablauf, kann dies ebenfalls einen Grund für einen kostenlosen Reiserücktritt darstellen.

Das kann zum Beispiel bei einer Änderung der Route im Fall einer Kreuzfahrt oder Rundreise der Fall sein. Fragen Sie bei Ihrem Reiseveranstalter nach. Eine wesentliche Änderung liegt auch dann vor, wenn Sie bei Ihrer Einreise zunächst eine 14-tägige Quarantäne antreten müssten.

Sagt hingegen der Reiseveranstalter die Pauschalreise  von sich aus ab, muss er Ihnen den Reisepreis erstatten.

Verlängerter Aufenthalt wegen des Coronavirus: Wer übernimmt die Kosten?

Können Sie nicht zum geplanten Zeitpunkt zurückreisen, weil zum Beispiel der Flug aufgrund des Coronavirus ausfällt, muss der Reiseveranstalter die Kosten für den verlängerten Aufenthalt für bis zu drei Tage tragen.

Was darüber hinaus geht, müssen Sie selbst bezahlen, sofern die Kosten nicht von einer anderen Institution (zum Beispiel Behörden) übernommen werden.

Werden Sie am Urlaubsort unter Quarantäne gestellt, übernehmen in manchen Ländern die Behörden die dadurch entstehenden zusätzlichen Kosten. Das hängt allerdings von den dort jeweils geltenden Gesetzen ab.

Für weitere Informationen kontaktieren Sie Ihren Reiseveranstalter oder die lokalen Behörden.

Vorzeitiger Reiseabbruch: Bekomme ich mein Geld zurück?

Müssen Sie früher als geplant zurückreisen, können Sie unserer Meinung nach einen Teil des Reisepreises zurückverlangen. Die Höhe hängt von der Zahl der Tage ab, um die Ihre Reise verkürzt wird.

Aber auch hier gilt: Wie die Gerichte diesen Fall letztendlich beurteilen werden, bleibt abzuwarten. Versuchen Sie daher zunächst, mit dem Reiseveranstalter eine einvernehmliche Lösung zu finden.

Welche Rechte gelten für Individualreisende?

Für individuell zusammengestellte Reisen, wenn Sie zum Beispiel den Flug und das Hotel bei unterschiedlichen Anbietern gebucht und bezahlt haben, gelten andere Regelungen als bei Pauschalreisen.

Es lohnt sich, einen Blick auf die Website des Anbieters zu werfen. Viele Reiseunternehmen bieten aufgrund der Corona-Krise derzeit besondere Stornobedingungen und Umbuchungsregelungen an. Zum Beispiel Lufthansa, Airbnb sowie die Deutsche Bahn.

Wichtig: Auslegungsrichtlinien für Passagierrechte

In Anbetracht der Reisebeschränkungen und Grenzkontrollen in den jeweiligen EU-Mitgliedstaaten, hat die Europäische Kommission Auslegungsrichtlinien zu den Passagierrechten vorgelegt. Diese sollen sicherstellen, dass die Rechte der Reisenden europaweit einheitlich Anwendung finden. Darüber hinaus hat die Europäische Kommission FAQ zum Thema Reiserecht und Corona  zusammengestellt.

Flugreisen: Rechte von Individualreisenden

Bei Flugreisen ist es in vielen EU-Ländern von den Allgemeinen Geschäftsbedingungen und von der Kulanz der Airline abhängig, ob sich der Flug kostenfrei stornieren lässt. Verhandeln Sie mit der Fluggesellschaft. Viele zeigen sich in der aktuellen Lage kulant und bieten kostenfreie Umbuchungen oder Stornierungen an.

Achten Sie jedoch bei Umbuchungen darauf, was das Angebot genau beinhaltet. Häufig werden nur die Umbuchungsgebühren erlassen. Kostet dann der alternativ ausgewählte Flug mehr als der ursprünglich gebuchte, müssen Sie die Differenz nämlich selbst tragen.

Richtet sich Ihr Vertrag nach italienischem oder spanischem Recht, können Flüge bei höherer Gewalt sogar kostenfrei storniert werden. Das ist dann der Fall, wenn nach den AGB spanisches oder italienisches Recht gelten soll. Steht in den AGB nichts zum anwendbaren Recht, gilt das Recht des Landes, in dem Sie leben, wenn der Flug entweder dort startet oder landet. Ansonsten gilt das Recht des Landes, in dem die Fluggesellschaft Ihren Sitz hat. Egal, welches Landesrecht anwendbar ist, in jedem Fall bekommen Sie die Steuern und Gebühren des Tickets zurück.

Haben Sie Ihren Flug über ein Buchungsportal gebucht, ist bei Problemen die Airline Ihr erster Ansprechpartner, auch wenn Sie den Ticketpreis direkt an das Buchungsportal bezahlt haben. Wir empfehlen Ihnen dennoch, sich schriftlich an die Airline und an das Buchungsportal zu wenden, wenn die Fluggesellschaft nicht oder nicht in angemessener Zeit reagiert.

Individualreisen: Erstattung des Ticketpreises bei Flugausfall

Wurde Ihr Flug annulliert, muss Ihnen der Ticketpreis erstattet oder die Möglichkeit einer anderweitigen Beförderung zum Zielort, zum Beispiel Bahnfahrt oder Umbuchung des Flugs auf einen späteren Zeitpunkt, angeboten werden.

Bislang ungeklärt ist, ob Sie kostenfrei stornieren können, wenn Sie am Zielort in mehrtägige Quarantäne müssten. Sprechen Sie in diesem Fall mit der Airline und bitten Sie um eine kostenlose Umbuchungs- oder Stornierungsmöglichkeit.

Wichtig: angemessene Unterbringung

In den Auslegungsrichtlininen der Europäischen Kommission zu den Passagierrechten wurde auf folgendes hingewiesen:

Stranden Sie über Tage an Ihrem Urlaubs- oder Umsteigeort, muss die Fluggesellschaft Ihnen beistehen. Das bedeutet, dass die Airline Sie auf ihre Kosten angemessen in einem Hotel unterbringen muss, bis Sie nach Hause reisen können.

Diese Auslegungsrichtlinien sind zwar für Gerichte nicht verbindlich, werden aber meist von Richtern bei ihren Urteilen berücksichtigt.

Coronavirus: Handelt es sich um einen außergewöhnlichen Umstand?

Das muss von Fall zu Fall entschieden werden.

Außergewöhnlich sind die Umstände dann, wenn sie sich auch dann nicht hätten vermeiden lassen, wenn die Airline alle zumutbaren Maßnahmen ergriffen hätte, um den Flug dennoch durchzuführen.

Beruft sich die Fluggesellschaft auf außergewöhnliche Umstände, weil die Gegebenheiten am Zielort die Durchführung des Fluges erheblich erschweren oder unmöglich machen, entfällt der Entschädigungsanspruch.

Ist ein Gebiet oder eine Region komplett gesperrt, können Sie in der Regel davon ausgehen, dass es sich um einen außergewöhnlichen Umstand handelt.

Der Reiseveranstalter, die Fluggesellschaft oder das Hotel bieten mir einen Gutschein an. Muss ich diesen akzeptieren?

In einigen Fällen bieten Reiseveranstalter, Airlines oder Hotels bei einer Stornierung Gutscheine statt der Erstattung des Reisepreises an. Sie müssen den Gutschein nach deutschem Recht nicht akzeptieren, wenn Sie ein Recht zur kostenfreien Stornierung hatten.

Bietet der Reiseveranstalter den Gutschein aus Kulanz an, kann ein Gutschein eine Lösung sein. Beachten Sie bitte, dass Sie bei einem Gutschein nicht unbedingt gegen die Insolvenz des Veranstalters geschützt sind.

Darüber hinaus müssen nun in einigen Ländern Gutscheine angenommen werden, auch wenn Sie normalerweise einen Anspruch auf Erstattung hätten.

Gutscheine und besondere Erstattungsregeln: Das gilt in den jeweiligen EU-Ländern:

Das gilt für Pauschalreise-Stornos in Belgien

Wird eine Pauschalreise zwischen dem 20. März 2020 und dem 20. Juni 2020 storniert, so darf der Reiseveranstalter Ihnen einen Gutschein ausstellen. Sie müssen den Gutschein akzeptieren. Eine Erstattung des Reisepreises erfolgt nicht. Dabei ist es unerherblich, ob Sie selbst oder der Reiseveranstalter die Reise storniert haben.

Der Gutschein muss mindestens 1 Jahr lang gültig sein, den kompletten bezahlten Reisepreis abdecken und keine Zusatzkosten beinhalten. Darüber hinaus muss auf dem Gutschein ausgewiesen werden, dass er aufgrund der Corona-Pandemie ausgestellt wurde.

Wenn Sie den Gutschein annehmen, dann sind Sie im Falle einer Insolvenz des Reiseveranstalters geschützt. Sie erhalten dann den vollständigen Reisepreis zurück.

Geregelt ist dies im Ministerialerlasses über die Rückerstattung von stornierten Pauschalreisen vom 19. März 2020.

In Bulgarien sollen Pauschalreiseanbieter zuerst einmal eine Umbuchung oder eine ähnliche Pauschalreise anbieten. Akzeptiert der Kunde dies nicht, darf ein Gutschein angeboten werden. Wird auch dieser seitens des Kunden abgelehnt, soll die gezahlte Summe innerhalb eines Monats nach Ende des Ausnahmezustands erstattet werden.

Alle stornierten Pauschalreisen bis vorerst zum 14.04.2020 sind durch einen Garantiefonds gesichert. Das heißt, dass die Reiseveranstalter Verluste aus dem Fonds ausgleichen können. Für Verbraucher bedeutet das, dass sie ihr Geld zurück bekommen. Das gilt auch, wenn bereits ein Gutschein akzeptiert wurde: Dieser kann wieder in eine Erstattung umgewandelt werden.

In Frankreich dürfen Gutscheine ausgestellt werden. Und zwar für alle Stornos, die zwischen dem 1. März und dem 15. September 2020 mitgeteilt werden. Dabei ist es unerheblich, ob die Reise von Ihnen oder seitens des Unternehmens storniert wird.

Die Regelung gilt u. a. für folgende touristische Angebote:

  • Pauschalreise
  • Hotelreservierung
  • Mietwagen
  • Fahrradverleih
  • Karten für Sportveranstaltungen, Konzerte, Freizeitparks
  • SPA-Behandlungen
  • Skiverleih, Skilift-Pässe

Unserer Auffassung nach fallen Ferienwohnungen von berufsmäßigen Anbietern ebenfalls unter den Begriff der touristischen Leistung (Unterbringung). Demnach dürfen auch sie einen Gutschein ausstellen. Privatanbietern, die ihre Ferienwohnung regelmäßig vermieten, ist es unseres Erachtens ebenfalls erlaubt, einen Gutschein auszustellen. Achtung: Für Airbnb gelten eigene Storno-Regelungen.

Diese Regelung gilt nicht für:

  • Flüge
  • Busreisen
  • Zugreisen

Das Unternehmen muss Sie innerhalb von 30 Tagen darüber informieren, dass ein Gutschein ausgestellt wird. Die Gutscheine sind ab Ausstellung 18 Monate lang gültig.

Wenn nach Ablauf der Gültigkeitsdauer der Gutschein nicht eingelöst wurde, können Sie den kompletten Geldbetrag des Gutscheines zurückverlangen. Wurde nur ein Teilbetrag eingelöst, dann erhalten Sie den noch übrigen Gutscheinbetrag zurück.

Wenn Sie den Gutschein annehmen, sind Sie gegen die Insolvenz Ihres Vertragspartners geschützt.

Darüber hinaus muss das Unternehmen Ihnen innerhalb von 3 Monaten ein Alternativangebot unterbreiten.

Ihrem Vertragspartner gegenüber können Sie sich auf die "Ordonnance Voucher" Nr. 2020-315 vom 25. März 2020 berufen. Weitere Informationen (in französischer Sprache) - siehe unten:

Die französische Verordnung vom 25. März 2020 und das darin enthaltene Kündigungsrecht wurde vor dem Hintergrund der Ausgangssperre und den weiteren Beschränkungen im Hinblick auf das Coronavirus erlassen. Die Coronsituation wird seitens der französischen Regierung regelmäßig neu bewertet. Die nächste Bewertung wird voraussichtlich Anfang Juni erfolgen. Sollte die Regierung zu dem Ergebnis kommen, dass die Beschränkungen aufgehoben werden, ist es nicht ausgeschlossen, dass die Verordnung aufgehoben wird und das Kündigungsrecht in der Konsequenz dann nicht mehr gilt.

Fluggesellschaften dürfen für Flüge, die zwischen dem 25.02. und dem 30.09.2020 storniert werden, statt der Erstattung des Ticketpreises einen Gutschein ausstellen. Dieser ist mindestens 18 Monate ab dem Ausstellungsdatum gültig und darf für alle Ziele der Airline eingelöst werden. Eine Erstattung dürfen Sie erst verlangen, wenn die 18 Monate abgelaufen sind, ohne dass Sie den Gutschein eingelöst haben.

Dasselbe gilt für Seereisen, also beispielsweise Fähren, nur dass die Regelung hier für Stornierungen zwischen dem 25.02. und dem 31.10.2020 gilt.

Bei Pauschalreisen dürfen Reiseveranstalter Gutscheine innerhalb von 30 Tagen ab der Stornierung ausstellen. Tun sie das nicht innerhalb dieses Zeitraums, haben Sie das Recht, sofort die Erstattung des Reisepreises zu verlangen. Der Gutschein muss mindestens 18 Monate ab der Ausstellung und für ähnliche Reiseleistungen wie die ursprünglich vereinbarten gelten. Nach Ablauf der 18 Monate dürfen Sie die Erstattung verlangen.

Für Hotels gilt folgendes: Art. 388 des griechischen Zivilgesetzbuchs sagt, dass Hotelbuchungen wegen höherer Gewalt storniert werden dürfen. Dann sind die erbrachten Leistungen zu erstatten. Es gibt aber kein Recht auf eine Erstattung, wenn Sie als Verbraucher weniger als 21 Tage vor der geplanten Ankunft stornieren.

Für Pauschalreisen ebenso wie für individuell gebuchte Flugreisen, Reisen mit anderen Transportunternehmen und Unterkünfte gilt folgendes:

Das Notdekret, das die Gutscheinlösung bislang beinhaltet hatte, wurde inzwischen in ein Gesetz überführt. Der Gutschein wird somit zur Lösung schlechthin. Dabei ist es unerheblich, ob Sie oder der Dienstleister die Leistung stornieren.

Eine zeitliche Begrenzung gibt es nicht mehr: Gutscheine dürfen für die gesamte Dauer des Covid-Notstandes ausgestellt werden. Also so lange das Hotel geschlossen bleiben muss / bleibt und / oder der Gast wegen einer Reisebeschränkung nicht anreisen kann.

Der Unternehmer hat seine Pflicht erfüllt, sobald er Ihnen den Gutschein zugeschickt hat. Dabei ist es unerheblich, ob Sie den Gutschein annehmen oder diesen ausdrücklich ablehnen.

Sie haben 12 Monate Zeit, den Gutschein einzulösen.

Selbst wenn die Allgemeinen Geschäftsbedingungen etwas anderes vorsehen, kann ein Gutschein ausgestellt werden. Nehmen Sie daher Kontakt zum Unternehmer auf. Lassen Sie sich die Details schriftlich bestätigen, wenn Sie zum Beispiel eine längere Laufzeit des Gutscheines vereinbart haben oder mit dem Unternehmer dahingehend verblieben sind, dass Sie diesen auf Dritte übertragen dürfen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite des Europäischen Verbraucherzentrums Italien.

Verbraucher, deren Pauschalreise nach dem 1. März 2020 durchgeführt werden sollte, dürfen die Reise innerhalb von 180 Tagen nach Ende des außergewöhnlichen Umstands stornieren. Der Pauschalreiseveranstalter darf den Kunden einen Gutschein anbieten. Das kroatische Ministerium für Tourismus arbeitet derzeit noch an der Ausgestaltung der Gutscheinregelung. Der Verbraucher  muss den Gutschein nicht akzeptieren und kann eine Erstattung des Reisepreises verlangen. Der Pauchalreiseveranstalter ist dann verpflichtet, den Betrag innerhalb von 14 Tagen, nach Ende des außergewöhnlichen Umstands, zu erstatten.

 

 

Für Pauschalreisen dürfen Gutscheine mit einer Gültigkeitsdauer von 12 Monaten ausgestellt werden. Der Verbraucher hat aber das Recht, die Erstattung innerhalb von 14 Tagen zu verlangen, sobald die Einschränkungen aufgrund COVID-19 aufgehoben werden. Bei der Einlösung des Gutscheins muss der Verbraucher die Differenz bezahlen, wenn die neue Reise mehr kostet. Der Betrag, der nicht eingelöst wurde, kann vom Verbraucher nach dem Ablauf der 12 Monate zurückverlangt werden.

Luxemburg hat am 18. März 2020 den Krisenzustand ausgerufen. Dieser Status kann normalerweise bis zu drei Monate aufrechterhalten werden. Während dieses Zeitraumes müssen luxemburgische Pauschalreiseveranstalter keine Reisepreise erstatten. Ganz gleich, ob der Pauschalreisevertrag durch den Reisenden oder den Reiseveranstalter storniert wurde. Geregelt ist dies in der großherzoglichen Verordnung (Grand-Ducal) vom 27. März 2020.

Gutscheinregelungen wie aus anderen EU-Ländern bekannt, gibt es bislang keine.

Weitere Informationen finden Sie beim Europäischen Verbraucherzentrum Luxemburg.

Bislang gibt es in Malta keine Gutscheinregelung für Pauschalreisen. Der Reiseveranstalter muss den Reisepreis innerhalb von 6 Monaten erstatten.

Das gilt für Pauschalreisen

  • In den Niederlanden dürfen Pauschalreiseveranstalter Gutscheine ausgeben. Sie müssen den Gutschein aber nicht annehmen, wenn Sie nicht möchten.
  • Nehmen Sie den Gutschein an und ist der Pauschalreiseveranstalter Mitglied des ANVR/SGR, dann ist der Gutschein gegen die Insolvenz des Reiseveranstalters geschützt.
  • Wenn Sie den Gutschein jedoch annehmen, ist dieser 1 Jahr lang gültig. Sie müssen die Reise dann innerhalb eines Jahres buchen. Der tatsächliche Reisetermin kann aber auch später sein.
  • Buchen Sie eine Reise, die vom Preis her günstiger ist als der Gutscheinbetrag, erhalten Sie das zuviel bezahlte Geld zurück.
  • Wenn Sie den Gutschein angenommen haben und Ihre Reise aus persönlichen Gründen nicht antreten können, erhalten Sie Ihr Geld zurück. Diese Regelung greift nach 6 Monaten, gerechnet vom Ausstellungsdatum des Gutscheins an.


Das gilt für individuell gebuchte Flüge

In den Niederlanden dürfen Fluggesellschaften zwar Gutscheine anbieten, Passagiere dürfen diese jedoch ablehnen und eine Erstattung des Ticketpreises verlangen.


Das gilt für Ferienwohnungen und Ferienhäuser

Bei Ferienhäusern bzw. -wohnungen müssen Sie einen Gutschein momentan nicht annehmen. Bitte beachten Sie: Wenn Sie den Gutschein annehmen, sind Sie nicht gegen die Insolvenz des Unternehmens geschützt.
 

Weitere Informationen (in englischer Sprache) gibt es beim Europäischen Verbraucherzentrum Niederlande.

Pauschalreiseveranstalter dürfen sich für Erstattungen bis zu 3 Monate Zeit lassen. Dies gilt für alle Stornierungen zwischen dem 1. März und dem 14. Juni 2020 sowie für alle ausstehenden Erstattungen.

Seit 01.04.2020 gilt: Wurde die Pauschalreise aufgrund der Corona-Pandemie storniert, kann sich der Reiseveranstalter für die Erstattung 180 Tage Zeit lassen. Möchte der Verbraucher nicht so lange warten, kann er einen Gutschein verlangen. Der Gutschein muss 12 Monate gültig sein. Das gleiche gilt für Hotelreservierungen, die vom Hotelanbieter storniert wurden.

Wenn Sie individuell einen Flug bei einer Airline gebucht haben, diese den Flug absagt und Ihnen dann einen Gutschein anbietet, brauchen Sie diesen nicht anzunehmen, wenn Sie nicht wollen. Die Airline muss Ihnen den Ticketpreis erstatten.

Für individuell gebuchte Unterkünfte und Pauschalreisen, die zwischen dem 13.03.2020 und dem 30.09.2020 wegen COVID-19 storniert werden, können Sie einen Gutschein oder eine Umbuchung verlangen. Egal, ob Sie oder der Unternehmer storniert hat. Diese Regelung gilt dann, wenn gemäß den Vertragsbedingungen eine Erstattung sonst nicht möglich wäre.

Der Gutschein muss bis zum 31.12.2021 gültig sein und ist auf andere Personen übertragbar. Haben Sie den Gutschein bis zu diesem Datum nicht eingelöst, können Sie eine Erstattung verlangen.

Auch die Umbuchungsmöglichkeit muss bis zum 31.12.2021 gewährt werden. Ist der Preis dann geringer als der bereits bezahlte, wird der Rest nicht erstattet. Allerdings können Sie die Differenz für andere Leistungen des Unternehmers nutzen. Konnte bis zum 31.12.2021 nicht umgebucht werden, können Sie eine Erstattung verlangen. Diese muss innerhalb von 14 Tagen ausgezahlt werden.

Ausnahme: Sind Sie als Verbraucher jedoch arbeitslos, dürfen Sie bis zum 20.09.2020 eine Erstattung verlangen, die ebenfalls innerhalb von 14 Tagen erfolgen muss.

Am 30. April ist ein Gesetz in Kraft getreten, das Pauschalreiseanbietern erlaubt, Gutscheine anzubieten, wenn die Reise wegen der Corona-Pandemie storniert wurde. Diese Gutscheine sind 24 Monate gültig und müssen durch den Veranstalter gegen Insolvenz abgesichert sein. Nach Ablauf der 24 Monate darf der Verbraucher den nicht genutzten Betrag zurückverlangen. Man muss einen solchen Gutschein aber nicht akzeptieren, sondern kann auch weiterhin eine Erstattung verlangen. Dafür hat der Reiseanbieter ab Ende der Pandemie 12 Monate Zeit.

Wird Ihre Pauschalreise aufgrund der Coronavirus-Pandemie storniert, dürfen Sie weiterhin die Erstattung des Reisepreises verlangen. 

Es kann sein, dass der Reiseveranstalter oder Reisevermittler von seinen eigenen Leistungsanbietern (z. B. Hotels, Airlines) nicht oder nur teilweise Geld zurückbekommt. Kann er das nachweisen, darf er Ihnen einen Gutschein im Wert des ausstehenden Betrags statt der Erstattung ausstellen.

Der Gutschein muss ab Beendigung des Notstandes ein Jahr lang gültig sein und die volle Höhe des Erstattungsbetrages abdecken. Nach Ablauf der Gültigkeit können Sie eine Erstattung verlangen, wenn Sie den Gutschein nicht eingelöst haben. Gutscheine müssen ausreichend finanziell abgesichert sein, damit die Einlösung auch gewährleistet werden kann."

Für individuell gebuchte Leistungen wie Flüge, Züge und andere Transportmittel, Ferienunterkünfte, Eventtickets gilt folgendes:

Wenn Ihr Vertrag aufgrund der wegen des Notstandes getroffenen Maßnahmen nicht erfüllt werden kann, können Sie den Vertrag kündigen. Dies muss innerhalb von 14 Tagen nach Ende des Notstandes geschehen. Die Unternehmen dürfen Alternativen wie beispielsweise ein Gutschein anstelle einer Erstattung anbieten. Wenn Sie sich innerhalb von 60 Tagen nicht mit dem Erhalt eines Gutscheines einverstanden erklärt haben, dann muss der Unternehmer Ihnen das Geld erstatten. Der Unternehmer darf aber die Kosten, die ihm entstanden sind, einbehalten. Dafür muss er Ihnen aber eine genaue Aufstellung der angefallenen Kosten zur Verfügung stellen.

Tipp: Schauen Sie in die AGB des Unternehmens. Vielleicht gibt es dort eine für Sie günstigere Stornierungs- oder Umbuchungsregelung, auf die Sie sich berufen können. Prüfen Sie auch, ob z. B. ein Transportunternehmen besondere Regelungen anbietet, die eventuell vorteilhafter für Sie sind.

In Tschechien gilt eine sogenannte Schutzperiode für Pauschalreisen vom 20.02.2020 bis zum 31.08.2020. Das bedeutet, dass der Reiseveranstalter einen Gutschein ausstellen darf. Dabei ist es unerheblich, ob der Reiseveranstalter oder der Urlauber die Reise storniert hat. Der Gutschein muss schriftlich ausgestellt werden und darf höchstens bis zum 31.08.2021 gelten. Die Gutscheine sind gegen Insolvenz abgesichert. Für bestimmte Personengruppen gibt es Ausnahmen: So können z. B. Menschen mit Handicap, Menschen über 65 Jahre, Arbeitsuchende, Menschen in Elternzeit und Alleinerziehende, die sich um ein Kind kümmern, den Gutschein ablehnen.

Wurde der Gutschein innerhalb der Schutzperiode nicht eingelöst, muss der Reiseveranstalter den gezahlten Betrag innerhalb von 14 Tagen erstatten.

Kann ich die Hotelreservierung oder das Ferienhaus kostenfrei stornieren?

In zahlreichen EU-Mitgliedstaaten legen die Hotelbetreiber selbst fest, ob die Hotelunterkunft kostenlos storniert werden dürfen, ob Stornogebühren fällig werden oder ob der komplette Betrag bezahlt werden muss. 

Es kommt jedoch immer auf die Rechtslage im jeweiligen Land an. Darf der Hotelbetreiber seine Unterkunft am Zielort auch weiterhin anbieten, tragen Sie häufig das alleinige Risiko, ob Sie an den Zielort und wieder zurückreisen können. Wenn Sie in einem solchen Fall das Hotelzimmer stornieren, ist es durchaus möglich, dass Sie trotz einer bestehenden Reisewarnung die Stornokosten bezahlen müssen.

Gleiches gilt, wenn Sie ein Ferienhaus gebucht haben. Auch hier kommt es auf das Mietrecht des Urlaubslandes und die Vertragsbedingungen an.

Achtung: Ist die kostenfreie Stornierung laut einem Gesetz oder den AGB bei unvorhersehbaren Umständen möglich, kann bei Buchungen nach dem 11. März 2020 hinsichtlich der COVID-19-Pandemie nicht mehr von einem unvorhersehbaren Umstand gesprochen werden. An diesem Datum hat die World Health Organisation den Coronavirus zur Pandemie erklärt. Deshalb war mit Einschränkungen in Bezug auf Reisen zu rechnen. Wer also danach noch eine Unterkunft gebucht hat, kann nicht mehr wegen der Coronavirus-Pandemie als unvorhersehbarem Umstand kostenfrei stornieren.

Stornierungsmöglichkeiten in Italien und Österreich

In Österreich und Italien können Sie sich kurz vor Reiseantritt auf den Wegfall der Grundlage des Vertrags berufen. Ist das im Zielland anders, bitten Sie um einen Gutschein für einen späteren Zeitpunkt. Darauf lassen sich Hotelbetreiber eher ein als auf eine kostenfreie Stornierung.

So machen Sie Ihre Rechte geltend

Versuchen Sie zunächst, selbst eine Lösung mit dem Anbieter zu finden. Tun Sie dies unbedingt schriftlich, um den entsprechenden Nachweis zu haben. Geben Sie dem Anbieter einen angemessenen Zeitraum um Ihnen zu antworten, da momentan viele Verbraucherinnen und Verbraucher die  entsprechenden Anfragen stellen.

Sollte sich keine Lösung finden lassen, haben Sie verschiedene Möglichkeiten: außergerichtliche Streitbeilegung über uns (Netzwerk der Europäischen Verbraucherzentren), Inanspruchnahme einer Schlichtungsstelle oder die gerichtliche Geltendmachung Ihrer Forderung.

Wichtig: Sie müssen sich für einen Weg entscheiden bzw. können die verschiedenen Möglichkeiten nur zeitlich nacheinander nutzen. Es ist nicht zulässig, sich zeitgleich sowohl an uns als auch an eine Schlichtungseinrichtung als auch an einen Anwalt zu wenden.

Wenn Sie möchten, dass wir uns um eine kostenlose, außergerichtliche Streitbeilegung bemühen oder allgemeine Fragen haben, füllen Sie bitte unser Formular aus. Voraussetzung ist immer, dass Sie in Deutschland ansässig sind und sich Ihre Beschwerde gegen ein Unternehmen aus einem anderen EU-Land, Norwegen, Island oder UK richtet.

Hier finden Sie Informationen zu Schlichtungsstellen in Europa (z. B. für Flugreisen, Ferienhäuser, Pauschalreisen)

Namen und Adressen von Anwälten finden Sie z. B. über das bundesweite amtliche Anwaltsverzeichnis der Bundesrechtsanwaltskammer (BRAK):

Deutschsprachige Rechtsanwälte in anderen EU Ländern gibt es bei E-Justice.

Und eventuell kommt auch ein Europäisches Gerichtsverfahren in Frage (kein Anwalt notwendig). Weitere Informationen finden Sie auf Portal 21. 

Muss ich noch offene Reiserechnungen bezahlen?

Wenn Sie eine Reise geplant und diese noch nicht vollständig bezahlt haben, bleibt die Frage, ob Sie noch offene Rechnungen begleichen müssen. Grundsätzlich gilt, dass Sie einen Vertrag geschlossen haben und diesen auch erfüllen müssen. Infolgedessen müssen Sie die Rechnung auch bezahlen.

Sollten Sie sich mit Ihrem Vertragspartner auf die Verschiebung der Reise auf ein späteres Datum geeinigt haben, klären Sie mit ihm die genauen Zahlungsmodalitäten. Verhandeln Sie z. B.  darüber, bis zu welchem Termin noch offene Restzahlungen beglichen werden müssen. Und lassen Sie sich alles schriftlich bestätigen. Es kann nämlich durchaus vorkommen, dass Ihr Vertragspartner für Reisen, die z. B. erst 2021 stattfinden werden, bereits in diesem Jahr die Restzahlung haben möchte. Wenn Sie das nicht möchten, argumentieren Sie dahingehend, dass auch weiterhin die Zahlungsmodalitäten gelten sollten, die ursprünglich in den AGB vereinbart wurden. Steht in den AGB z. B. "Zahlung der Restbeträge 4 Wochen vor Reisebeginn" und der Reisebeginn ist erst 2021, dann ist auch die Zahlung der Restbeträge erst 4 Wochen vor Reisebeginn 2021 fällig.

Anders ist es, wenn Sie das Recht zur kostenfreien Stornierung haben. Dann brauchen Sie den offenen Rechnungsbetrag nicht mehr zu begleichen. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass Sie Ihren Vertragspartner darüber informiert haben, dass Sie von Ihrem Recht auf kostenfreie Stornierung Gebrauch machen.

Einreiseverbot wegen Coronavirus

Laut dem deutschen Reiserechtsexperten Prof. Dr. Ernst Führich handelt es sich bei einem behördlich verhängten Einreiseverbot um einen Fall von höherer Gewalt. Pauschalreisen und individuell gebuchte Flüge können infolgedessen kostenlos storniert werden.

Sie können bei individuell gebuchten Leistungen gegenüber der Fluggesellschaft auch mit dem Wegfall der Geschäftsgrundlage für den Vertrag argumentieren, wenn Sie auch einen Aufenthalt in dem betroffenen Land geplant hatten. Dies können Sie beispielsweise durch Hotelbuchungen nachweisen.

Wie bei vielen Fragen zum Thema Coronavirus ist auch diese bislang eine ungeklärte Rechtsfrage. Das letzte Wort bei der Auslegung der Gesetze haben die Gerichte.

Ein Anspruch auf Ausgleichszahlungen seitens der Airline besteht in einem solchen Fall nicht.

Wann greift meine Reiseversicherung?

Ob der Versicherungsschutz Ihrer Reiserücktritts- oder Reiseabbruchversicherung greift, hängt von den jeweiligen Vertragsbedingungen ab.

Epidemien, Pandemien und Terror sind meist von der Versicherung ausgeschlossen. Normalerweise greift die Reiserücktritts- oder Reiseabbruchversicherung bei Unfällen, schweren Verletzungen (Knochenbrüchen) oder unvorhersehbaren Erkrankungen der versicherten Person.

Erkranken Sie im Ausland, übernimmt normalerweise Ihre Auslandsreisekrankenversicherung die Behandlungskosten. Bitte werfen Sie aber einen Blick in die Geschäftsbedingungen Ihrer Auslandsreisekrankenversicherung.

Manche Versicherer schließen den Versicherungsschutz bei einer Pandemie bezüglich der entsprechenden Krankheit aus. Schauen Sie daher in die Vertragsunterlagen Ihrer Versicherung.

Achtung

Versicherungen verlangen als Nachweis die Vorlage eines ärztlichen Attests. Die reine Angst zu erkranken genügt nicht, um den Versicherungsschutz in Anspruch zu nehmen.