Coronavirus: Reisehinweise und Reisewarnungen

Aufgrund der COVID-19-Pandemie warnt das Auswärtige Amt vor Reisen in eine Vielzahl von Ländern. 

Wir geben Tipps zur Reisebuchung und einen Überblick über die bestehenden Einreisebestimmungen, Reisehinweise und Reisewarnungen im EU-Ausland.

Informationen zum Reiserecht finden Sie unter: Coronavirus und Reisen: Was Reisende jetzt wissen müssen.

Bund-Länder-Beschluss

Bund und Länder einigten sich am 22. März 2021 über eine erneute Verlängerung der bisherigen Maßnahmen.

Die nächste Entscheidung zur sogenannten "Corona-Notbremse" (Infektionsschutzgesetz) wird voraussichtlich am 21. April 2021 im Bundestag getroffen, soll am 22. April 2021 vom Bundesrat bestätigt werden und ab Samstag, 24. April 2021 in Kraft treten.

An Bürgerinnen und Bürger wird weiter appelliert, nicht zwingend notwendige Reisen ins In- und Ausland zu vermeiden.

Ein Überblick über die wichtigsten Regelungen unter aktuelle Corona-Lage in Deutschland.

Tipps für die Reisebuchung in Corona-Zeiten

Aufgrund der Corona-Pandemie ist die Verunsicherung unter Urlaubern groß. Wer dennoch kurzfristig verreisen möchten, sollte folgendes beachten:

  • Reisehinweise und Reisewarnungen verfolgen
    Informieren Sie sich regelmäßig über die aktuelle Corona-Lage auf der Internetseite des Auswärtigen Amtes
    Darüber hinaus listet die Internetseite Reopen EU die Corona-Maßnahmen auf, die in den einzelnen EU-Ländern gelten. Her erhalten Sie z. B. auch Informationen zur Maskentragepflicht oder zum Mindestabstand.
     
  • Kommt eine Pauschalreise für Sie infrage?
    Bei Pauschalreisen haben Sie bessere Chancen, die gebuchte Reise kostenlos zu stornieren, wenn für den gebuchten Zeitraum eine Reisewarnung ausgesprochen wird oder es im Urlaubsland zu einem Lockdown kommt, als bei einer Individualreise. Juristisch spricht man dann von unvorhersehbaren, außergewöhnlichen Umständen am Urlaubsort. Sagt der Reiseveranstalter die Reise ab, muss er Ihnen das Geld erstatten.
     
  • Muss ich mit Einschränkungen im Hotel rechnen?
    Fragen Sie vor der Buchung nach, ob Sie mit Einschränkungen im Hotel rechnen müssen. Vielleicht darf der Wellness-, der Fitness-Bereich oder der Pool nicht genutzt werden. Hat der Reiseveranstalter Sie vor Ihrer Buchung entsprechend informiert, können Sie das hinterher nämlich nicht als Reisemangel reklamieren und eine Minderung des Reisepreises verlangen.
     
  • Achten Sie bei Individualreisen auf kostenlose Stornierungsmöglichkeiten
    Lesen Sie sich vorab die Storno-Regelungen und die allgemeinen Geschäftsbedingungen des Anbieters durch. Vielleicht wird eine kostenlose Storno-Möglichkeit angeboten. Fragen Sie im Zweifelsfall nach.
     
  • Besteht die Möglichkeit einer kostenlosen Umbuchung? 
    Klären Sie vor der Buchung, ob eine Möglichkeit zur kostenlosen Umbuchung besteht. So können Sie den Urlaub im Falle einer erneuten Welle oder eines Lockdowns auf einen späteren Zeitpunkt verschieben.
     
  • Kann ich eine Stornierungs-Option dazubuchen?
    Fragen Sie beim Anbieter nach, ob Stornierungspakete angeboten werden oder hinzugebucht werden können. Wenn die Reiseleistung kostenintensiv ist, kann es sich nämlich lohnen, für wenige Euro eine Stornierungs-Option hinzuzubuchen.

Was ist der Unterschied zwischen einem Reisehinweis und einer Reisewarnung?

Ein Reisehinweis informiert unter anderem über die Besonderheiten eines Landes sowie relevante Einreise- und Zollbestimmungen.

Eine Reisewarnung wird immer dann ausgesprochen, wenn für Reisende eine konkrete Gefahr für Leib und Leben besteht.

Schließlich gibt es noch den Sicherheitshinweis. Dabei wird auf länderspezifische Risiken für Reisende im Ausland aufmerksam gemacht.

Hinweise für EU-Länder


Coronavirus in Frankreich
 

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Frankreich und in die Überseegebiete warnt das Auswärtige Amt.

Die Einreise aus Deutschland sowie aus allen EU-Staaten, Andorra, Island, Liechtenstein, Monaco, Norwegen, San Marino, der Schweiz, dem Vatikanstaat, aus Australien, Korea, Israel, Japan, Neuseeland, Singapur und dem Vereinigten Königreich ist möglich. Einreisende aus diesen Ländern benötigen einen negativen PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. Wer auf dem Luft-, Land- oder Seeweg einreist braucht darüber hinaus auch noch eine Erklärung zur Symptomfreiheit.

Ausnahmen von der Testpflicht:

  • Einreisen auf dem Landweg von weniger als 24 Stunden Dauer und in einem Umkreis von weniger als 30 km vom eigenen Wohnort. 
     
  • beruflich bedingte Reisen, deren Dringlichkeit oder Häufigkeit Tests nicht zulassen
     
  • beruflich bedingte Reisen von Beschäftigten im gewerblichen Straßenverkehr. 

Weitere Informationen:

  • Das Zentrum für Europäischen Verbraucherschutz informiert Einwohner der deutsch-französischen Grenzregion und Reisende ausführlich über die aktuelle Corona-Lage in Frankreich.

Coronavirus in Spanien

Das Auswärtige Amt warnt vor nicht notwendigen touristischen Reisen in die autonomen Regionen Andalusien, Aragonien, Asturien, Kantabrien, Kastilien-Léon - und -La Mancha, Katalonien, Madrid, Navarra, La Rioja, dem Baskenland, in die Exklaven Ceuta und Melilla sowie auf die Kanarischen Inseln. 

Von nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Galicien, Valencia, Extremadura, Murcia sowie auf die Balearen rät das Auswärtige Amt ab.

Die Einreise aus allen EU-Staaten, Island, Liechtenstein, Norwegen und der Schweiz ist möglich. 

Reisende ab 6 Jahren, die auf dem Luft- oder Seeweg nach Spanien einreisen und aus einem Risikoland bzw. -gebiet kommen, müssen einen negativen Corona-Test (PCR-Test oder TMA-Test) mitführen.  Der Test darf nicht älter als 72 Stunden sein. Für die Einreise aus Frankreich auf dem Landweg ist ebenfalls ein negativer Corona-Test erforderlich.

Ausnahmen: Transitreisende, die den Transitbereich nicht verlassen.

Flugreisende müssen ein Formular im Spain Travel Health-Portal ausfüllen. Daraus wird ein QR-Code erzeugt, der bei Einreise vorgelegt werden muss. Das Formular darf frühestens 48 Stunden vor Einreise ausgefüllt werden. 

Spanische Häfen sind für international fahrende Kreuzfahrtschiffe gesperrt.

Das gilt in Spanien

Für Spanien wurde bis 9. Mai 2021 der Alarmzustand ausgerufen.

Durch den Alarmzustand haben die autonomen Gemeinschaften u. a. die Möglichkeit, nächtliche Ausgangssperren zu verhängen.

Eine Übersicht über die Regelungen der autonomen Gemeinschaften finden Sie auf der Karte des spanischen Gesundheitsministeriums.

Landesweit gilt die Maskenpflicht an allen öffentlichen Orten innerhalb und außerhalb geschlossener Räume sowie in öffentlichen Verkehrsmitteln. Ausnahme: Kinder unter sechs Jahren und Personen, die aus gesundheitlichen Gründen keine Maske tragen können.

Auf den Balearen gilt die Testpflicht für Einreisen aus einem Risikogebiet aus dem Ausland auch für Einreisen vom spanischen Festland. Ausführliche Informationen gibt es auf der Internetseite der Regionalregierung. Außerdem gilt eine nächtliche Ausgangssperre von 22 bis 6 Uhr. 

Besucher, die aus einem Risikogebiet auf die Kanaren reisen, müssen bei der Einreise einen negativen PCR- oder TMA-Test vorlegen. 

Weitere Informationen gibt es beim Auswärtigen Amt.

Weitere Reiseinformationen für das Ausland

Das Auswärtige Amt warnt vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Belgien.

Reisende nach Belgien müssen 48 Stunden vor Einreise das Passenger Locator Form ausfüllen.

Deutschland gilt in Belgien als „rote Zone“. Personen, die aus einer „roten Zone“ einreisen, müssen bei Einreise einen negativen PCR-Test vorlegen, der nicht älter als 72 Stunden sein darf.

Ausnahme: Kinder unter 6 Jahren. Reisende müssen sich für mindestens 7 Tage in Quarantäne begeben und sich am 7. Tag des Aufenthalts in Belgien testen lassen. 

Personen, die mit dem Auto, dem Bus oder per Bahn einreisen und weniger als 48 Stunden in Belgien bleiben, sind von der PCR- und Quarantänepflicht befreit. 

Das gilt in Belgien:

  • Ausgangssperren: In Flandern und der Wallonie von 00:00 bis 5 Uhr morgens, in Brüssel von 22 Uhr bis 6 Uhr morgens.

  • Restaurants, Cafés, Bars, Clubs und Diskotheken sind geschlossen. Lieferdienste und Außer-Haus-Verkauf sind gestattet.

  • Hotels und Ferienparks sind geöffnet, Mahlzeiten müssen in den Zimmern eingenommen werden.

  • Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln, an Haltestellen, in Bahnhöfen und auf Bahnsteigen sowie an den Flughäfen, in Geschäften, Einkaufszentren, mitunter auch in Einkaufsstraßen, Kultureinrichtungen, auf Märkten.

Weitere Informationen finden Sie beim Auswärtigen Amt und dem Föderalen Öffentlichen Dienstes (FÖD).

Das Auswärtige Amt warnt vor nicht notwendigen, touristischen Reisen.

Wer auf dem Luft-, Land- oder Seeweg nach Griechenland einreisen möchte, braucht einen negativen PCR-Test des Abreiselandes (in Englisch wird anerkannt).

Ausnahme: Einreisende, die vollständig geimpft sind und deren Impfung 14 Tage vor der Einreise abgeschlossen wurde.

Reisende aus der EU, Island, Liechtenstein, Norwegen, der Schweiz, die auf direktem Luftweg über die Flughäfen Athen, Chania, Heraklion, Korfu, Kos, Mykonos, Rhodos, Santorini oder Thessaloniki sowie auf dem Landweg über die Grenzübergänge Promachonas und Nymfaia (Bulgarien) einreisen, müssen seit 19. April 2021 nicht mehr in Quarantäne.

Für alle anderen gilt eine 7-tägige Quarantänepflicht.

Wer auf dem See-, Luft- oder Landweg einreist muss spätestens 24 Stunden vor Reiseantritt ein Online-Formular ausfüllen.

Reisende erhalten dann einen QR-Code, der bei der Einreise vorgelegt werden muss. 

Kreuzfahrtschiffe und Sportboote dürfen Griechenland nicht anlaufen.

 

Das gilt in Griechenland:

Supermärkte und Geschäfte für die Grundversorgung, Apotheken, Bäckereien, Metzgereien, Wochenmärkte und Tankstellen bleiben geöffnet.

Die Wohnung darf nur mit einer Sondererlaubnis für die Fahrt zur Arbeit mit Arbeitgeberbescheinigung oder wegen triftiger Gründe verlassen werden:

  • Apotheke oder Arztbesuch,
  • Einkaufen in einem Geschäft, das nicht liefert,
  • Bank- und Behördengänge mit schriftlicher Terminbestätigung,
  • Hilfe für Menschen in Not oder Begleitung minderjähriger Schüler zur Schule und wieder zurück,
  • Teilnahme an Beerdigungen, Hochzeiten, Taufen,
  • Besuche im Rahmen des Sorgerechts,
  • sportliche Betätigung im Freien in der Nähe der Wohnung oder Bewegung mit dem Haustier, einzeln oder bis zu drei Personen.

Von 21 Uhr bis 5 Uhr ist das Verlassen der Wohnung nur für Fahrten von und zur Arbeit, aus gesundheitlichen Gründen oder zum Ausführen von Haustieren gestattet.

Touristenunterkünfte (Campingplätze, Jugendherbergen und Ferienwohnungen) und Hotels sind weiterhin geöffnet.

Allerdings können die Betreiber diese auch in Eigenregie schließen.

Es gilt Maskentragepflicht für alle Personen ab 4 Jahren in allen öffentlichen, geschlossenen Räumen, in Supermärkten, in Ladengeschäften, in öffentlichen Verkehrsmitteln, Taxis, Aufzügen, Arztpraxen, Krankenhäusern, Bankfilialen sowie generell in Büros mit Kundenverkehr und auf Wochenmärkten.

Darüber hinaus muss ein Mund-Nasen-Schutz landesweit auch überall im Freien getragen werden.

Weitere Informationen finden Sie beim Auswärtigen Amt und den deutschen Vertretungen in Griechenland.

Das Auswärtige Amt warnt vor nicht notwendigen touristischen Reisen nach Italien.

Einreisen aus der EU, Island, Liechtenstein, Norwegen, der Schweiz und dem Vereinigten Königreich sind erlaubt.

Seit 19. April 2021 muss die Einreise über ein Online-Formular angemeldet werden.

Nur in Fällen, in denen eine Online-Registrierung aus technischen Gründen (noch) nicht möglich ist, kann die Einreiseerklärung als Ausdruck vorgelegt werden.

Die Einreise muss man dem zuständigen Gesundheitsamt melden. 

Bis zum 30. April 2021 müssen Reisende aus der EU, Island, Liechtenstein, Norwegen und der Schweiz einen negativen Corona-Test vorlegen, sich für 5 Tage in Quarantäne begeben und sich nach 5 Tagen noch einmal testen lassen.

Für die Einreise aus Drittländern gelten weiterhin Einreisebeschränkungen. Personen, die sich in diesen Ländern aufhalten, dürfen nur aus beruflichen oder gesundheitlichen Gründen, zu Studienzwecken sowie aus Gründen absoluter Dringlichkeit oder zur Rückkehr an ihren Wohnort oder Wohnsitz nach Italien einreisen.

 

Das gilt in Italien:

  • wer innerhalb Italiens in eine andere Region reisen möchte, braucht einen triftigen Grund
     
  • Maskentragepflicht im öffentlichen Raum, Ausnahme: Kinder unter 6 Jahren

Weitere Informationen gibt es beim Auswärtigen Amt und dem italienischen Außenministerium.

Das Auswärtige Amt warnt vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Niederlande.

Die Niederlande haben Deutschland zum Risikogebiet erklärt. Reisende aus Deutschland sollten sich in den Niederlanden für 10 Tage in häusliche Quarantäne (auch Ferienunterkünfte sind möglich) begeben.

Informationen zu den Ausnahmen gibt es bei der niederländischen Regierung.

Flugpassagiere ab 13 Jahren brauchen beim Einchecken einen negativen Corona-Test.

Zug-, Bus- oder Schiffsreisende, die sich weiter als 30 km ins niederländische Inland begeben wollen, brauchen ebenfalls einen negativen Test.

Folgende Möglichkeiten den Nachweis zu erbringen gibt es:

  • Vorlage eines negativen PCR-Tests, der maximal 24 Stunden vor dem Boarding erfolgt ist,
  • Vorlage eines negativen PCR-Tests, der maximal 72 Stunden vor Ankunft in den Niederlanden erfolgt ist und einem zusätzlichen negativen Schnelltest, der maximal 24 Stunden vor Boarding erfolgt ist.

 

Flugreisende müssen vor Reiseantritt ein Gesundheits-Formular ausfüllen.

Das gilt in den Niederlanden:

  • Lebensmittel-Läden sind geöffnet. Ab 28. April 2021 dürfen nicht essenzielle Geschäfte ohne Terminvereinbarung wieder öffnen.
  • Es gilt Maskenpflicht für Personen über 13 Jahren in öffentlich zugänglichen Innenräumen (Ladengeschäfte), im öffentlichen Personen-Nahverkehr, auf Fähren, auf Flügen der KLM und am Flughafen Schiphol.

Weitere Informationen stellt das Auswärtige Amt und die niederländische Regierung zur Verfügung.

Das Auswärtige Amt warnt vor nicht notwendigen touristischen Reisen. Ausnahmen: Gemeinde Jungholz (Tirol), Kleinwalsertal, Gemeine Mittelberg (Vorarlberg).

Bis 31. Mai 2021 sieht die Einreiseverordnung eine 10-tägige Quarantäne vor, nach fünf Tagen durch einen negativen PCR- oder Antigentest beendet werden kann.

Darüber hinaus soll ein negativer PCR- oder Antigen-Test bei der Einreise vorgelegt werden. Der PCR-Test darf nicht älter als 72 Stunden sein, der Antigentest nicht älter als 48 Stunden.

Kann kein Test vorgelegt werden, muss der Test spätestens 24 Stunden nach der Einreise durchgeführt werden.

Alle Einreisenden müssen sich vor der Einreise registrieren.

Das gilt in Österreich:

  • Ausgangssperre von 20 bis 6 Uhr.
  • Beherbergung zu touristischen Zwecken ist verboten. Hotels und Gastronomie sind geschlossen.
  • Geschäfte und Schulen sind geöffnet.
  • Maskentragepflicht (FFP2) im Lebensmitteleinzelhandel, in Supermärkten, Bank- und Post-Filialen, in öffentlichen Verkehrsmitteln, Taxis, Seil- und Zahnradbahnen, Reisebussen, Innenbereichen von Ausflugsschiffen, im Gesundheitsbereich, in Apotheken, bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen ohne zugewiesenen Sitzplatz. 

Weitere Informationen erhalten Sie beim Auswärtigen Amt, dem Europäischen Verbraucherzentrum Österreich, beim Amt der Oberösterreichischen Landesregierung und beim Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz.

Das Auswärtige Amt warnt vor nicht notwendigen, touristischen Reisen.

Wer über eine EU-Außengrenze nach Polen einreisen möchte, muss sich 10 Tage in Quarantäne begeben.

Wer aus einem EU-Land einreisen möchte, muss 10 Tage in Quarantäne, egal welches Transportmittel gewählt wird. Auch als Fußgänger.

Die Quarantäne kann durch einen negativen Covid-19-Test vorzeitig beendet werden.

Es besteht keine Quarantäne-Pflicht, wenn bei Einreise ein negativer Covid-19-Test (PCR oder Antigen) vorgelegt wird, der nicht älter als 48 Stunden ist.

Ausnahmen finden Sie impolnischen Gesetzblatt.

Das gilt in Polen:

  • Es gilt eine Maskenpflicht auch im Freien. Ausnahmen: Kinder unter 4 Jahren.
  • Restaurants sind geschlossen. Mitnahme- und Lieferservice sind erlaubt.
  • In Läden und Poststellen dürfen sich nur eine begrenzte Anzahl Kunden gleichzeitig aufhalten.
  • Im öffentlichen Nahverkehr gilt eine Personenobergrenze.
  • Diskotheken und Clubs sind geschlossen.
  • Museen, Kunstgalerien, Kinos, Theater-, Konzert- und Opernhäuser sind geschlossen.

Weitere Informationen zu den Maßnahmen stellen die polnische Regierung, das Auswärtige Amt und die deutsche Botschaft in Polen zur Verfügung.

Das Auswärtige Amt warnt vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Region Algarve, auf die Azoren und nach Madeira.

Von nicht notwendigen, touristischen Reisen in die übrigen Landesteile Portugals wird abgeraten.

Für Einreisen auf das portugiesische Festland gilt:

Für Personen, die mit dem Flugzeug aus einem EU-Mitgliedstaat, Island, Liechtenstein, Norwegen und der Schweiz einreisen gelten je nach Risikoeinstufung verschiedene Vorgaben.

Wer aus Deutschland einreisen möchte, braucht einen triftigen Grund. Einreisende per Flugzeug aus Deutschland müssen einen negativen PRC-Test nachweisen, der nicht älter als 72 Stunden sein darf.

Ausnahme: Kinder unter 2 Jahren.

Flugpassagiere müssen eine elektronische Reiseanmeldung ausfüllen. 

Eine Einreise über den Landweg ist nur erlaubt, wenn der Wohnsitz in Portugal (in der Regel das „Certificado de Registo de Cidadão da União Europeia“) nachgewiesen werden kann oder zu beruflichen (Grenzpendler) oder gewerblichen Zwecken eingereist wird. 

Für Reisen nach Madeira und auf die Azoren gelten eigene Vorschriften.

Es gilt der nationale Ausnahmezustand. Je nach Pandemieentwicklung gelten regional unterschiedliche Beschränkungen und Maßnahmen.

Weiterführende Informationen zu den Corona-Regelungen stellt die portugiesische Regierung sowie das Auswärtige Amt zur Verfügung.

Das Auswärtige Amt warnt vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Schweiz.

Deutsche Staatsangehörige dürfen uneingeschränkt in die Schweiz einreisen.

Reisen Sie allerdings aus einem Risikogebiet ein, besteht eine 10-tägige Quarantäne-Pflicht.

Darüber hinaus müssen Reisende aus Risikoländern bei der Einreise einen negativen PCR-Test vorweisen, der nicht älter als 72 Stunden sein darf.

Dies gilt auch für Flugreisende, egal ob sie aus einem Risikogebiet einreisen oder aus einem Nicht-Risikogebiet einreisen. Ohne negativen Test dürfen Fluggesellschaften Passagiere nicht mehr befördern.

Für das Boarding genügt auch ein Schnelltest, der nicht älter als 24 Stunden ist.

Bei der Einreise in die Schweiz muss das Ergebnis des PCR-Tests vorliegen, das nicht älter als 72 Stunden sein darf.

Die Quarantäne für Einreisende aus Risikogebieten kann mit Zustimmung kantonalen Gesundheitsbehörde durch einen negativen PCR-Test ab dem 7. Tag verkürzt werden. 

Für Staatsangehörige aus Drittstaaten gelten Einreisebeschränkungen. Informationen zu den Einreisebeschränkungen gibt es beim Schweizer Staatssekretariat für Migration.

Alle Personen, die per Flugzeug, Schiff, Bahn oder Bus einreisen müssen sich elektronisch registrieren.

Das gilt in der Schweiz:

  • Gastronomiebetriebe sind geschlossen. Ausnahmen: Hotelrestaurants, Abhol-, Lieferservices, Außenbereiche Restaurants und Bars.
  • Museen, Außenbereiche von Zoos und botanischen Gärten, Freizeit- und Sportanlagen im Freien sind wieder geöffnet.
  • Maskenpflicht in öffentlich zugänglichen Innenräumen, in öffentlichen Verkehrsmitteln, an Haltestellen, an Bahnhöfen, auf Bahnsteigen, an Flughäfen, in Geschäften und Einkaufszentren.  

Weitere Informationen stellen das Schweizer Bundesamt für Gesundheit und die Schweizer Behörden zur Verfügung.

Reisewarnung für die USA & Einreiseverbot seitens der USA

Das Auswärtige Amt warnt vor nicht notwendigen touristischen Reisen in die USA (einschließlich Puerto Rico und anderer US-amerikanischer Außengebiete).

Darüber hinaus haben die USA ein Einreiseverbot verhängt: Personen, die sich 14 Tage vor ihrer Einreise in die Vereinigten Staaten in Deutschland oder in einem anderen Teil des Schengen-Raums aufgehalten haben, dürfen nicht in die USA einreisen.

Darüber hinaus gelten Einreisebeschränkungen bei Voraufenthalten im Vereinigten Königreich, Irland, Brasilien und Südafrika. 

Die Einreise ist nur noch für Personen möglich, die

  • US-Bürger sind.
  • Einen ständigen legalen Aufenthalt in den USA (Greencard) haben.
  • Personen, die in einem nahen Verwandtschaftsverhältnis zu einem US-Staatsbürger stehen.
  • Diplomaten oder Mitarbeiter einer internationalen Organisation sind.

Reisende müssen der Fluggesellschaft vor der Einreise in die USA einen negativen Corona-Test (PCR-Test oder Antigentest) vorlegen, der nicht älter als drei Tage sein darf.

Personen, die innerhalb von drei Monaten vor Abreise mit Corona infiziert waren, müssen der Fluggesellschaft entsprechende Nachweise vorzeigen.

Weitere Informationen des Auswärtigen Amts zu USA-Reisen.

Reisen aus touristischen Gründen nach Großbritannien und Nordirland sollen bis 16. Mai 2021 unterlassen werden.

Ausreisen aus Großbritannien aus touristischen Gründen sind bis mindestens 16. Mai 2021 ausdrücklich verboten.

Im Vereinigten Königreich gilt ein Einreiseverbot aus Travel Ban Countries und Ländern mit Virus-Mutationen.

Dieses Einreiseverbot gilt auch für Reisende, die sich 10 Tage vor der Einreise einem solchen Land aufgehalten haben sowie für Transitreisende, die durch diese Länder gereist sind.

Ausnahmen gelten für Briten, Irische Staatsangehörige und Drittstaatsangehörige mit Wohnsitz oder Aufenthaltsrecht im Vereinigten Königreich.

Internationale Reisen aus und nach England sind zunächst bis zum 16. Mai 2021 nur mit triftigem Grund gestattet.

Ausnahmen: Geschäftsreisen, Reisen zu medizinischen Behandlung oder zur Pflege von Angehörigen.

Einreisende nach England und Reisende, die über England nach Wales reisen, die sich in den letzten 10 Tagen vor ihrer Einreise in einem Travel-Ban-Land aufgehalten haben, müssen neben dem COVID-19-Test vor der Einreise auch noch für 10 Tage in Hotelquarantäne.

Während des Hotelaufenthalts finden am 2. und 8. Tag nach der Einreise weitere Tests statt.

Das Hotel muss vorab über die Website der britischen Regierung gebucht werden. Aufenthalt, Verpflegung und die Tests kosten 1.750 Britische Pfund.

Einreisende nach England und Reisende, die über England nach Wales reisen, müssen neben dem COVID-19-Test vor Einreise zusätzlich vorab zwei weitere Tests buchen: Einen vor oder am zweiten Tag nach Einreise und einen weiteren Test am oder nach dem achten Tag nach Einreise.

Die Buchung muss bei der Einreise nachgewiesen werden und ist kostenpflichtig.

Die Vorschriften und Beschränkungen im Land unterscheiden sich stark zwischen England, Wales, Schottland und Nordirland.

Weitere Informationen zu den Regelungen innerhalb des Landes finden Sie auf folgenden Internetseiten:

Pauschalreisen & Individualreisen: Einreiseverbot wegen Coronavirus

Laut dem deutschen Reiserechtsexperten Prof. Dr. Ernst Führich handelt es sich bei einem behördlich verhängten Einreiseverbot um einen Fall von höherer Gewalt.

Pauschalreisen und individuell gebuchte Flüge können demnach kostenlos storniert werden.

Sie können bei individuell gebuchten Leistungen gegenüber der Fluggesellschaft auch mit dem Wegfall der Geschäftsgrundlage für den Vertrag argumentieren, wenn Sie einen Aufenthalt in dem betroffenen Land geplant hatten.

Dies können Sie beispielsweise durch die Hotelbuchung nachweisen. Wie bei vielen Fragen zum Thema Coronavirus ist auch diese bislang ungeklärt.

Das letzte Wort bei der Auslegung der Gesetze haben infolgedessen die Gerichte.

Ein Anspruch auf Ausgleichszahlungen seitens der Airline besteht in einem solchen Fall nicht.

Ein Paar läuft mit Gepäckstücken über einen Steg in Richtung Meer. Im Hintergrund sind kleine Wohnbungalows aus Stroh zu sehen.

Online Broschüre: Auf Pauschalreise durch Europa

Dank der EU haben Reisende, die eine Pauschalreise gebucht haben, Rechte, z. B. wenn die Reise abgesagt wird oder Mängel aufweist. Wir erklären die Rechtslage kurz und knapp.

Dateigröße: 2,1 MB

Aktuelle Lage in Deutschland

Der Bund-Länder-Beschluss vom 22. März beinhaltet folgendes: 

  • Private Treffen sind mit maximal fünf Personen aus zwei Haushalten erlaubt. Kinder bis 14 Jahre werden nicht mitgezählt. 
     
  • Maskentragepflicht (KN95 oder FFP2) beim Einkaufen und im Öffentlichen-Personen-Nahverkehr.
     
  • Home-Office Möglichkeiten werden ausgeweitet. Die Home-Office-Verordnung gilt bis 30. April 2021.
     
  • Steigt die 7-Tage-Inzidenz in einem Bundesland oder einer Region an drei aufeinanderfolgenden Tagen auf über 100, treten strengere Kontaktbeschränkungen in Kraft. Private Kontakte sind dann wieder auf eine Person außerhalb des eigenen Hausstandes beschränken. Kinder bis 14 Jahre werden nicht mitgezählt. Einzelhandelsgeschäfte, Museen, Zoos und Sportanlagen müssen schließen.
  • Testungen von Mitarbeitern in Schulen und Kitas und von Schülerinnen und Schülern werden erweitert. Ziel: 2 Testungen pro Woche. Unternehmen sollen nach wie vor – wo möglich – Homeoffice ermöglichen. Wo dies nicht möglich ist, sollen sie den in Präsenz Beschäftigten regelmäßige Testangebote machen. 
     
  • Besuchsmöglichkeiten in Pflegeheimen werden erweitert. 
     
  • In Bundesländern und einzelnen Regionen sollen zeitlich befristete Modellprojekte möglich sein – mit strengen Schutzmaßnahmen und einem Testkonzept –, um einzelne Bereiche des öffentlichen Lebens zu öffnen.

Achtung: Die Bundesländer können hiervon abweichende Regelungen festlegen.


Weitere Maßnahmen sowie Erläuterungen zu den Beschlüssen gibt es auf der Website der Bundesregierung. Auch den Wortlaut des Beschlusses als pdf.

Fragen- und Antworten zur Einreise nach Deutschland aus einem Risiko-, Hochinzidenz- oder Virusvarianten-Gebiet, finden Sie auf der Internetseite des Bundesministeriums für Gesundheit.

Informationen zu den Quarantänepflichten finden Sie in den Corona-Bestimmungen der Bundesländer.

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