Coronavirus: Reisehinweise und Reisewarnungen

Die vom Auswärtigen Amt festgelegte pauschale Reisewarnung für mehr als 160 Länder außerhalb der Europäischen Union endete Ende September 2020. Seit Oktober 2020 gelten wieder umfassend differenzierte Reise- und Sicherheitshinweise. Aufgrund der COVID-19-Pandemie warnt das Auswärtige Amt weiter vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in eine Vielzahl an Ländern.

Wir geben Tipps zur Reisebuchung und einen Überblick über die bestehenden Einreisebestimmungen, Reisehinweise und Reisewarnungen im EU-Ausland.

Informationen zum Reiserecht finden Sie unter: Coronavirus und Reisen: Was Reisende jetzt wissen müssen

Bund-Länder-Beschluss

Bund und Länder einigten sich am 5. Januar 2021 auf einen bundesweiten Lockdown, der erst einmal bis zum 31. Januar 2021 gelten soll. An Bürgerinnen und Bürger wird weiter appelliert, auf nicht zwingend notwendige Reisen ins In- und Ausland zu verzichten.

Ein Überblick über die wichtigsten Regelungen unter aktuelle Lage in Deutschland.

Coronavirus / Covid-19: Die aktuelle Lage

Für folgende Gebiete in Europa besteht derzeit eine Reisewarnung:

  • Belgien
     
  • Bulgarien
     
  • Dänemark, Färöer-Inseln
    Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Grönland wird aufgrund der Einreisebeschränkungen abgeraten.
     
  • Estland
     
  • Finnland:
    Regionen Uusimaa (mit Großraum Helsinki) und Varsinais-Suomi 
     
  • Frankreich und
    die 
    Überseegebiete: Französisch-Guayana, St. Martin, Französisch-Polynesien. 
    Von Reisen in die französischen Überseegebiete, für die es noch keine Einreisebeschränkungen gibt, rät das Auswärtige Amt dringend ab.
     
  • Griechenland
    Regionen Attika, Ostmakedonien, Thrakien, nördliche Ägäis, Thessalien, Westmakedonien, Zentralmakedonien. Vor nicht notwendigen touristischen Reisen in die übrigen Landesteile rät das Auswärtige Amt aufgrund geltender Reisebeschränkungen und Quarantäneregelungen ab.
     
  • Irland
     
  • Italien
     
  • Kroatien
     
  • Lettland 
     
  • Litauen
     
  • Luxemburg
     
  • Malta
     
  • Niederlande
    Ganz Niederlande, einschließlich ihrer autonomen Länder sowie der karibischen Gemeinden
     
  • Norwegen
    Provinzen Oslo, Viken, Innlandet, Rogaland, Trondelag
     
  • Österreich
    Ganz Österreich, mit Ausnahme der Gemeinde Jungholz (Tirol) und des Kleinwalsertals / der Gemeinde Mittelberg (Vorarlberg).
     
  • Polen
     
  • Portugal, Madeira, Azoren
     
  • Rumänien
     
  • Schweden
     
  • Schweiz
     
  • Slowakei
     
  • Slowenien
     
  • Spanien, Kanaren
     
  • Tschechische Republik
     
  • Ungarn
     
  • Vereinigtes Königreich, Nordirland
     
  • Zypern


Viele Länder haben Corona-Test-Vorschriften, Quarantäne-Regelungen und Ausgangsbeschränkungen. Informieren Sie sich vor Reiseantritt auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts, was für Ihr jeweiliges Reiseland gilt.

Tipps für die Reisebuchung in Corona-Zeiten

Aufgrund der Corona-Pandemie ist die Verunsicherung unter Urlaubern groß. Wer dennoch kurzfristig verreisen möchten, sollte folgendes beachten:

  • Reisehinweise und Reisewarnungen verfolgen
    Informieren Sie sich regelmäßig über die aktuelle Corona-Lage auf der Internetseite des Auswärtigen Amtes. 
     
  • Kommt eine Pauschalreise für Sie infrage?
    Bei Pauschalreisen haben Sie bessere Chancen, die gebuchte Reise kostenlos zu stornieren, wenn beispielsweise eine Reisewarnung ausgesprochen wird oder es zu einem Lockdown im jeweiligen Land kommt.
     
  • Muss ich mit Einschränkungen im Hotel rechnen?
    Fragen Sie vor der Buchung, ob Sie mit Einschränkungen im Hotel rechnen müssen. Vielleicht darf der Wellness-, der Fitness-Bereich oder der Pool nicht genutzt werden. Hat der Reiseveranstalter Sie vor Ihrer Buchung entsprechend informiert, können Sie das hinterher nicht als Reisemangel reklamieren und eine Minderung des Reisepreises verlangen.
     
  • Achten Sie bei Individualreisen auf kostenlose Stornierungsmöglichkeiten
    Lesen Sie sich vorab die Storno-Regelungen und die allgemeinen Geschäftsbedingungen des Anbieters durch. 
     
  • Besteht die Möglichkeit einer kostenlosen Umbuchung? 
    Klären Sie vor der Buchung, ob eine Möglichkeit zur kostenlosen Umbuchung besteht. So können Sie den Urlaub im Falle einer zweiten Welle oder eines Lockdowns verschieben.
     
  • Kann ich eine Stornierungs-Option dazubuchen?
    Fragen Sie beim Anbieter nach, ob Stornierungspakete angeboten werden oder hinzugebucht werden können. Wenn die Reiseleistung sehr teuer ist, kann es sich nämlich lohnen, für wenige Euro eine Stornierungs-Option hinzuzubuchen.

Was ist der Unterschied zwischen einem Reisehinweis und einer Reisewarnung?

Ein Reisehinweis informiert unter anderem über die Besonderheiten eines Landes sowie relevante Einreise- und Zollbestimmungen.

Eine Reisewarnung wird immer dann ausgesprochen, wenn für Reisende eine konkrete Gefahr für Leib und Leben besteht.

Schließlich gibt es noch den Sicherheitshinweis. Dabei wird auf länderspezifische Risiken für Reisende im Ausland aufmerksam gemacht.

Hinweise für EU-Länder


Coronavirus in Frankreich
 

In Frankreich gibt es eine nächtliche Ausgangssperre (couvre-feu) von 18 bis 6 Uhr. 

Der Einzelhandel hat wieder geöffnet. Gastronomie, Museen, Konzertsäle, Sporthallen, Vergnügungsparks, Diskotheken und ähnliche Veranstaltungsorte sind geschlossen.

Die Einreise aus Deutschland sowie aus allen EU-Staaten, Andorra, Island, Liechtenstein, Monaco, Norwegen, San Marino, der Schweiz, Vatikanstaat  ist möglich. Auch aus Australien, Japan, Neuseeland, Ruanda, Singapur, Südkorea und Thailand kann ohne Einschränkungen eingereist werden. Für die Einreise aus dem Vereinigten Königreich gilt bis mindestens 21. Januar 2021 eine Corona-Testpflicht vor der Einreise. 

Vorschriften gibt es auch für die Einreise aus allen weiteren Staaten. Länderabhängig ist ein negativer COVID-19-Test notwendig, der nicht älter als 72 Stunden sein darf bzw. häusliche Quarantäne. Auch Erklärungen zum Einreisegrund können mitunter verlangt werden. 

Weitere Informationen:

Coronavirus in Spanien

Die Einreise aus allen EU-Staaten, Island, Liechtenstein, Norwegen und der Schweiz ist möglich. 

Reisende ab 6 Jahren, die auf dem Luft- oder Seeweg nach Spanien einreisen und aus einem Risikogebiet kommen, müssen einen negativen Corona-Test (PCR-Test oder TMA-Test) mitführen.

Der Test darf höchstens 72 Stunden vor Einreise vorgenommen werden. Diese Verpflichtung gilt nicht für die Einreise auf den Landweg. Ausgenommen von der Verpflichtung sind Transitreisende, die den Transitbereich nicht verlassen.

Flugreisende müssen ein Formular im Spain Travel Health-Portal ausfüllen. Daraus wird ein QR-Code erzeugt, der bei Einreise vorgelegt werden muss. Das Formular darf frühestens 48 Stunden vor Einreise ausgefüllt werden. 

Die Grenzübergänge Ceuta und Melilla sind geschlossen.

Spanische Häfen sind für Kreuzfahrtschiffe gesperrt.

Das gilt in Spanien

Für Spanien wurde durch das Real Decreto 926/2020 der Alarmzustand ausgerufen, der noch bis 9. Mai gelten soll.

Durch den Alarmzustand haben die autonomen Gemeinschaften die Möglichkeit, nächtliche Ausgangssperren zu verhängen.

Eine Übersicht über die Regelungen der autonomen Gemeinschaften finden Sie auf der Karte des spanischen Gesundheitsministeriums.

Landesweit gilt die Maskenpflicht an allen öffentlichen Orten innerhalb und außerhalb geschlossener Räume sowie in öffentlichen Verkehrsmitteln.

Ausnahme: Kinder unter sechs Jahren und Personen, die aus gesundheitlichen Gründen keine Maske tragen können.

Auf den Balearen gilt die Testpflicht für Einreisen aus einem Risikogebiet aus dem Ausland auch für Einreisen vom spanischen Festland. Ausführliche Informationen gibt es auf der Internetseite der Regionalregierung.

Auf Mallorca und Ibiza gilt eine nächtliche Ausgangssperre von 22 bis 6 Uhr. 

Besucher, die aus einem Risikogebiet auf die Kanaren reisen, müssen bei der Einreise einen negativen PCR- oder TMA-Test vorlegen. Für Teneriffa gelten noch weiterführende Vorschriften

Weitere Informationen gibt es beim Auswärtigen Amt oder auf der Internetseite des spanischen Gesundheitsministeriums.

Weitere Reiseinformationen für das Ausland

Reisende nach Belgien müssen innerhalb von 48 Stunden vor ihrer Einreise ein elektronisches Passenger Locator Form ausfüllen und elektronisch versenden. 

Das belgische Außenministerium stuft einige Länder und Regionen als „rote“ (Gebiete mit hohem Infektionsrisiko) und „orange Zonen“ (Gebiete mit mäßig hohem Infektionsrisiko) ein.

Deutschland zählt zum Beispiel zur „roten Zone“. Personen, die besuchsweise nach Belgien reisen, müssen bei einer Einreise einen negativen PCR-Test mit sich führen, der nicht älter als 72 Stunden (Abstichnahme) sein darf. Ausnahme: Kinder unter 12 Jahren und Personen, die weniger als 48 Stunden in Belgien bleiben und nicht mit dem Flugzeug oder dem Schiff einreisen.

Weitere Informationen finden Sie beim Auswärtigen Amt und dem Föderalen Öffentlichen Dienstes (FÖD).

Die Einreise nach Griechenland (See-, Luft-, Landweg) ist nur mit einem negativen PCR-Test eines anerkannten Testlabors aus dem Abreiseland gestattet. Der Test darf nicht älter als 72 Stunden sein. Alle Personen, die bis zum 21. Januar 2021 einreisen, müssen für 7 Tage in häusliche Quarantäne.

Wer auf dem See-, Luft- oder Landweg einreist muss spätestens 24 Stunden vor Reiseantritt ein Online-Formular ausfüllen. Reisende erhalten dann einen QR-Code, der bei der Einreise vorgelegt werden muss. 

Kreuzfahrtschiffe und Sportboote dürfen Griechenland vorerst nicht mehr anlaufen.

Das gilt in Griechenland:

Die griechische Regierung hat einen landesweiten „Lockdown“ erlassen, der bis zum 7. Januar 2021 gelten soll. Supermärkte und Geschäfte für die Grundversorgung, Apotheken, Bäckereien, Metzgereien, Wochenmärkte und Tankstellen bleiben geöffnet.

Die Wohnung darf nur mit einer Sondererlaubnis für die Fahrt zur Arbeit mit Arbeitgeberbescheinigung oder unter Angabe spezieller Gründe verlassen werden:

  • Apotheke oder Arztbesuch,
  • Einkaufen in einem Geschäft, das nicht liefert,
  • Bank- und Behördengänge mit schriftlicher Terminbestätigung,
  • Hilfe für Menschen in Not oder Begleitung minderjähriger Schüler zur Schule und wieder zurück,
  • Teilnahme an Beerdigungen, Hochzeiten, Taufen,
  • Besuche zur Wahrnehmung des Sorgerechts,
  • sportliche Betätigung im Freien in der Nähe der Wohnung oder Bewegung mit dem Haustier, einzeln oder bis zu drei Personen.

Von 22 Uhr bis 5 Uhr ist das Verlassen der Wohnung nur für Fahrten von und zur Arbeit, aus gesundheitlichen Gründen oder zum Ausführen von Haustieren gestattet.

Touristenunterkünfte (Campingplätze, Jugendherbergen und Ferienwohnungen) und Hotels sind weiterhin geöffnet. Allerdings können die Betreiber diese auch in Eigenregie schließen.

Es gilt Maskentragepflicht für alle Personen ab 4 Jahren in allen öffentlichen, geschlossenen Räumen, in Supermärkten, in Ladengeschäften, in öffentlichen Verkehrsmitteln, Taxis, Aufzügen, Arztpraxen, Krankenhäusern, Bankfilialen sowie generell in Büros mit Kundenverkehr und auf Wochenmärkten.

Darüber hinaus muss ein Mund-Nasen-Schutz landesweit überall im Freien getragen werden.

Weitere Informationen finden Sie beim Auswärtigen Amt und den deutschen Vertretungen in Griechenland.

Einreisen aus EU-Mitgliedstaaten, aus Island, Liechtenstein, Norwegen und der Schweiz sind erlaubt. Für die Einreise aus UK gelten besondere Vorschriften.

Wer aus der EU, Island, Liechtenstein, Norwegen und der Schweiz einreist, muss eine Einreiseerklärung und einen negativen PCR- oder Antigen-Tests vorlegen, der nicht älter als 48 Stunden sein darf.

Bei Nichtvorliegen eines negativen Tests ist eine Selbstisolation einzuhalten. Die Einreise muss dem italienischen Gesundheitsamt angezeigt werden.

Alle Reisende, egal, ob sie mit dem Flugzeug, dem Bus, der Bahn oder der Fähre fahren, brauchen eine Einreiseerklärung.

Das gilt in Italien:

In Italien wurde eine Ausgangssperre von 22 Uhr bis 5 Uhr verhängt.

Es gilt Maskentragepflicht im öffentlichen Raum. Ausnahme: Kinder unter 6 Jahren.

Weitere Informationen gibt es beim Auswärtigen Amt und dem italienischen Außenministerium.

Die Niederlande haben Deutschland zum Risikogebiet erklärt. Reisende aus Deutschland sollten sich dringend in den Niederlanden für 10 Tage in häusliche Quarantäne (auch Ferienunterkünfte) begeben. 

Alle Flugpassagiere, Zug-, Bus-, Schiffsreisende müssen einen negativen PCR-Test vorlegen. Der Test darf nicht älter als 72 Stunden sein. Wer in den Niederlanden ankommt, soll sich in eine 10-tägige Quarantäne begeben. Der negative Corona-Test ist kein Ersatz für die Quarantäne.

Flugreisende müssen vor Reiseantritt ein Gesundheits-Formular ausfüllen.

 

Das gilt in den Niederlanden:

Wegen gestiegener Infektionszahlen hat die niederländische Regierung bis zum 19. Januar 2021 einen Lockdown beschlossen. Nur noch folgende Einrichtungen sind geöffnet:

  • Lebensmittel-Läden,
  • Drogerien, Apotheken, Optiker,
  • Reparatur- und Wartungswerkstätten,
  • Hotels. Achtung: Die Restaurants bleiben geschlossen. Der Zimmerservice wird ausgesetzt,
  • Paket-Versandstellen, Paket-Abholstellen,
  • Banken, Makler,
  • Gemeinden, Gerichtshöfe und andere staatliche Stellen,
  • Nachbarschaftszentren für die Bereitstellung von Dienstleistungen für gefährdete Personen.

Zwischen 20 Uhr und 6 Uhr darf kein Alkohol verkauft werden. In dieser Zeit ist es auch verboten, Alkohol im öffentlichen Raum zu trinken.

Weitere Informationen stellt das Auswärtige Amt und die niederländische Regierung zur Verfügung.

Wer aus Deutschland einreist, muss für 10 Tage in Quarantäne. Außerdem muss eine Einreise-Anmeldung ausgefüllt werden.

Die Beherbergung von Touristen ist aktuell untersagt.

Die Maskenpflicht gilt an folgenden Orten:

  • Ausflugsschiff (Innenbereich),
  • Bank- und Post-Filiale,
  • Gesundheitsbereich (Apotheke, Arztpraxis, Krankenhaus),
  • Lebensmittelgeschäft / Supermarkt,
  • öffentliche Verkehrsmittel,
  • Seil- und Zahnradbahnen, Taxi,
     
  • Veranstaltungen in geschlossenen Räumen ohne zugewiesenen Sitzplatz und wenn der Mindestabstand von einem Meter nicht eingehalten werden kann oder keine anderen Schutzmaßnahmen existieren.


Weitere Informationen erhalten Sie beim Auswärtigen AmtEuropäischen Verbraucherzentrum Österreich und beim Amt der Oberösterreichischen Landesregierung.

Wer über eine EU-Außengrenze nach Polen einreist, muss 10 Tage in Quarantäne.

Nach der Einreise über eine EU-Binnengrenze gilt bis voraussichtlich 31. Januar 2021 ebenfalls eine 10-tägige Quarantänepflicht, und zwar für organisierte Reisen und für die Einreise per Bus, Bahn, Flugzeug oder Schiff.

Ausnahmen: Berufskraftfahrer, Güter- und Personenverkehr, Personen, die aus beruflichen oder geschäftlichen Gründen die Grenze passieren, sowie Schüler und Studenten, die in Deutschland oder Polen zur Schule oder Universität gehen, Personen, die gegen Covid-19 geimpft sind. 

Folgendes gilt innerhalb des Landes:

  • Restaurants sind geschlossen, nur Mitnahme- und Lieferservice ist erlaubt.
  • In Läden und Poststellen bis zu 100 m² dürfen sich max. fünf Kunden pro 10 m² gleichzeitig aufhalten. Ab 100 m² ist die max. Kundenzahl auf eine Person pro 15 m² begrenzt.
  • Einkaufszentren und Einzelhandelsgeschäfte mit über 2.000 m² sind geschlossen. Ausnahmen: Lebensmittel-Läden, Drogerien, Apotheken, Friseure, Kosmetikstudios, Reparaturdienste, Banken.
  • Diskotheken und Clubs sind geschlossen.
  • Kureinrichtungen, Fitnesseinrichtungen, Schwimmbäder und Aquaparks sind grundsätzlich geschlossen.
  • Übernachtungen in Hotels sind stark eingeschränkt.
  • Es besteht eine grundsätzliche Maskenpflicht auch im Freien. Ausnahmen gelten unter anderem für Kinder unter 4 Jahren, bei Autofahrten alleine und mit Personen des eigenen Haushalts, für Personen, die aus gesundheitlichen Gründen keine Maske tragen können.
  • Geschäfte, Banken und Tankstellen dürfen nur mit Handschuhen betreten werden.

Weitere Informationen zu den getroffenen Maßnahmen auf der Internetseite der polnischen Regierung, beim Auswärtigen Amt und auf der Internetseite der deutschen Botschaft in Polen.

Aktuell gelten für Deutsche, die mit dem Flugzeug oder auf dem Landweg nach Portugal (Festland) einreisen, keine Einreisebeschränkungen. 

Bei der Einreise muss der Zielort, der Reisegrund und die Kontaktdaten angegeben werden. 

Das gilt in Portugal:

Das Land ist in vier Risikoeinstufungen mit unterschiedlichen Maßnahmen eingeteilt. Unabhängig davon gelten nationale Regeln. 

Bis 15. Februar  2021 gilt ein erneuter Lockdown:

  • Die Bewegung im öffentlichen Raum ist z. B. nur in folgenden Fällen erlaubt: Einkauf von Lebensmitteln, Besuch von Apotheken, Ärzten, Krankenhäusern, Banken, zum Arbeiten, zur Unterstützung hilfsbedürftiger Personen oder Minderjährigen.
  • Kontakte sollen auf den eigenen Haushalt zu beschränket werden.
  • Kultur- und sämtliche Freizeit- und Sporteinrichtungen sind geschlossen.
  • Private Feiern, sowie der Konsum von Alkohol im öffentlichen Raum sind untersagt.

Weiterführende Informationen zu den Corona-Regelungen stellt die portugiesische Regierung sowie das Auswärtige Amt zur Verfügung.

Deutsche Staatsangehörige dürfen grundsätzlich in die Schweiz einreisen, fallen bei Herkunft aus Risikoländern jedoch unter eine Quarantänepflicht.

Für Staatsangehörige aus Drittländern gelten weiterhin Einreisebeschränkungen.

Generell gilt für Einreisen aus Risikoländern eine 10-tägige Quarantäne.

Es gilt eine Maskenpflicht in öffentlich zugänglichen Innenräumen, in öffentlichen Verkehrsmitteln, an Haltestellen, in Bahnhöfen und auf Bahnsteigen sowie an den Flughäfen, in Geschäften und in Einkaufszentren. 

Weitere Informationen stellen das Schweizer Bundesamt für Gesundheit und die Schweizer Behörden zur Verfügung.

Das Auswärtige Amt warnt vor nicht notwendigen touristischen Reisen in die Türkei. 

Bei Einreise auf dem Luft-, Land- oder Seeweg muss ein negativer PCR-Test vorgelegt werden. Dieser darf nicht älter als 72 Stunden sein. 

Wer nach Deutschland zurückreisen möchte, muss 48 Stunden vor der Rückreise nach Deutschland einen Covid-19-Test durchführen lassen.  Bei einem positiven Test müssen Sie sich in der Türkei in Quarantäne oder in ärztliche Behandlung begeben.

Es gilt Maskentragepflicht im gesamten öffentlichen Raum, in Supermärkten und in öffentlichen Verkehrsmitteln. 

Darüber hinaus muss ein Sicherheitsabstand von drei Schritten eingehalten werden.

Weitere Informationen finden Sie bei der Deutschen Vertretungen in der Türkei und beim Auswärtigen Amt.

Reisen aus touristischen Gründen sind im und ins Vereinigte Königreich untersagt.

Wer aus Deutschland nach UK einreisen möchte, muss sich 10 Tage in Quarantäne begeben und sich elektronisch anmeldenFür Einreisen nach England (ausgenommen sind Schottland, Wales und Nordirland) ist es möglich, sich nach fünf Tagen durch einen negativen Covid-19-Test von der Quarantäne zu befreien. Der Test ist kostenpflichtig und muss bei einem von der Regierung des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland lizenzierten Labor durchgeführt werden.

Alle, die nach UK einreisen möchten, müssen sich zuvor elektronisch anmelden. Die Anmeldung darf frühestens 48 Stunden vor Einreise erfolgen. 

Weitere Informationen zu den Regelungen innerhalb des Landes finden Sie auf folgenden Internetseiten:

Pauschalreisen & Individualreisen: Einreiseverbot wegen Coronavirus

Laut dem deutschen Reiserechtsexperten Prof. Dr. Ernst Führich handelt es sich bei einem behördlich verhängten Einreiseverbot um einen Fall von höherer Gewalt. Pauschalreisen und individuell gebuchte Flüge können infolgedessen kostenlos storniert werden.

Sie können bei individuell gebuchten Leistungen gegenüber der Fluggesellschaft auch mit dem Wegfall der Geschäftsgrundlage für den Vertrag argumentieren, wenn Sie auch einen Aufenthalt in dem betroffenen Land geplant hatten. Dies können Sie beispielsweise durch Hotelbuchungen nachweisen.

Wie bei vielen Fragen zum Thema Coronavirus ist auch diese bislang eine ungeklärte Rechtsfrage. Das letzte Wort bei der Auslegung der Gesetze haben die Gerichte.

Ein Anspruch auf Ausgleichszahlungen seitens der Airline besteht in einem solchen Fall nicht.

Ein Paar läuft mit Gepäckstücken über einen Steg in Richtung Meer. Im Hintergrund sind kleine Wohnbungalows aus Stroh zu sehen.

Online Broschüre: Auf Pauschalreise durch Europa

Dank der EU haben Reisende, die eine Pauschalreise gebucht haben, Rechte, z. B. wenn die Reise abgesagt wird oder Mängel aufweist. Wir erklären die Rechtslage kurz und knapp.

Dateigröße: 2,1 MB

Aktuelle Lage in Deutschland

Der Bund-Länder-Beschluss vom 19. Januar 2021 soll vorerst bis 14. Februar 2021 gelten und beinhaltet folgendes:

  • Kontaktbeschränkungen: Private Zusammenkünfte dürfen nur im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstandes oder mit maximal einer weiteren, nicht im Haushalt lebenden Person, stattfinden. Die Zahl der Haushalte, aus welchen weitere Personen kommen, soll dabei möglichst gering und konstant gehalten werden.
     
  • Es gilt die Tragepflicht von medizinischen Masken (FFP2, KN95/N95, DIN EN 14683) in öffentlichen Verkehrsmitteln sowie in Geschäften
     
  • Der Einzelhandel bleibt geschlossen. Der Lebensmittelhandel sowie Geschäfte mit dringend notwendigen Waren des täglichen Bedarfs bleiben geöffnet. 
     
  • Bars und Restaurants bleiben geschlossen. Die Lieferung und Abholung von Speisen wird aber weiter ermöglicht. 

Die Bundesländer können hiervon abweichende Regelungen festlegen.

Weitere neue Maßnahmen sowie Erläuterungen zu den Beschlüssen gibt es auf der Website der Bundesregierung.

Weiterhin gilt:  

  • Abstandsregelung (1,5 m)
     
  • Einreisende ab 6 Jahren, die sich in den vergangenen 10 Tagen vor der Einreise nach Deutschland in einem Hochinzidenzgebiet oder in einem Virusvariantengebiet aufgehalten haben, müssen bereits bei Einreise einen Covid-19-Test mitführen. 
     
  • Reisende, die sich in den vergangenen 10 Tagen vor der Einreise nach Deutschland in einem sonstigen Risikogebiet (weder Hochinzidenzgebiet noch Virusvariantengebiet) aufgehalten haben, müssen spätestens 48 Stunden nach ihrer Einreise  ein Testergebnis haben.

Die Listen der Hochinzidenzgebiete,Virusvariantengebiete und sonstigen Risikogebiete gibt es auf der Internetseite des Robert Koch Instituts.

Der Test darf höchstens 48 Stunden vor der Einreise erfolgt sein. Einzelheiten zu den Anforderungen an den Test finden Reisende beim  Robert Koch-Institut. Das Testergebnis ist für mindestens zehn Tage nach Einreise aufzubewahren.

Unabhängig vom Testergebnis besteht eine Quarantänepflicht gemäß den Bestimmungen des für sie zuständigen Bundeslandes beachten.

Weitere Informationen zur Einreiseverordnung finden Reisende auf der Internetseite des Bundesgesundheitsministeriums.

 

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