Coronavirus: Auswärtiges Amt verlängert weltweite Reisewarnung

Stand der Informationen: 15:40 Uhr

Das Auswärtige Amt hat seine weltweite Reisewarnung bis zum 31. August 2020 verlängert. Nichtsdestotrotz nimmt die Reisebereitschaft der Menschen in Corona-Zeiten wieder zu.

Wir geben Tipps zur Reisebuchung und einen Überblick über die bestehenden Einreisebestimmungen, Reisehinweise und Reisewarnungen im EU-Ausland.

Informationen zum Reiserecht finden Sie unter: Coronavirus und Reisen: Was Reisende jetzt wissen müssen.

Sommerurlaub: Tipps für die Reisebuchung in Corona-Zeiten

Viele Reisewillige haben zu dieser Zeit eigentlicht schon längst ihre Koffer gepackt. Aufgrund der Corona-Pandemie ist die Verunsicherung unter den Urlaubern jedoch groß. Wer jetzt noch kurzfristig verreisen möchten, sollte folgendes beachten:

  • Reisehinweise und Reisewarnungen verfolgen
    Informieren Sie sich regelmäßig über die aktuelle Corona-Lage auf der Internetseite des Auswärtigen Amtes. In einigen Ländern herrschen nach wie vor Quarantäne-Regelungen. 
     
  • Kommt eine Pauschalreise für Sie in Frage?
    Bei Pauchalreisen haben Sie die besseren Chancen, die gebuchte Reise kostenlos zu stornieren, wenn es zu einer zweiten Corona-Welle oder zu einem Lockdown im jeweiligen Land kommt.
     
  • Muss ich mit Einschränkungen im Hotel rechnen?
    Fragen Sie vor der Buchung, ob Sie mit Beschränkungen im Hotel rechnen müssen. Vielleicht darf der Wellness-, der Fitness-Bereich oder der Pool nicht genutzt werden. Hat der Reiseveranstalter Sie vor Ihrer Buchung entsprechend informiert, können Sie das hinterher nicht als Reisemangel reklamieren und eine Minderung des Reisepreises verlangen.
  • Achten Sie bei Individualreisen auf kostenlose Stornierungs-Möglichkeiten
    Lesen Sie sich vorab die Storno-Regelungen und die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Anbieters genau durch.
     
  • Besteht die Möglichkeit einer kostenlosen Umbuchung?
    Klären Sie vor der Buchung, ob eine Möglichkeit zur kostenlosen Umbuchung besteht. So können Sie die den Urlaub im Falle einer zweiten Welle oder eines Lockdowns verschieben.
     
  • Kann ich eine Stornierungs-Option dazubuchen?
    Fragen Sie beim Anbieter nach, ob Stornierungspakete hinzugebucht werden können. Wenn die Reiseleistung sehr teuer ist, kann es sich mitunter lohnen, für wenige Euro eine Stornierungs-Option hinzuzubuchen.

Was ist der Unterschied zwischen einem Reisehinweis und einer Reisewarnung?

Ein Reisehinweis informiert unter anderem über die Besonderheiten eines Landes sowie relevante Einreise- und Zollbestimmungen.

Eine Reisewarnung wird immer dann ausgesprochen, wenn für jeden Reisenden eine konkrete Gefahr für Leib und Leben droht.

Schließlich gibt es noch den Sicherheitshinweis. Dabei wird auf länderspezifische Risiken für Reisende im Ausland aufmerksam gemacht, die regelmäßig aktualisiert und überprüft werden.

Coronavirus / Covid-19: Die aktuelle Lage

Weltweite Reisewarnung bis 31. August 2020 verlängert

  • Seit Samstag, 8. August 2020, müssen sich Reiserückkehrer aus Corona-Risikogebieten auf Covid-19 testen lassen! Die Tests sind kostenlos.
  • Das Auswärtige Amt warnt vor nicht notwendigen, touristischen Reisen ins Ausland.
  • Aufgrund der Quarantäne-Regelung wird derzeit von nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Irland und in die Türkische Republik Nordzypern abgeraten.
  • Die meisten EU-Länder, die Schweiz, Island, Liechtenstein und Großbritannien sind von der Reisewarnung ausgenommen.
  • Für Luxemburg, Belgien, Bulgarien, Rumänien und Regionen in Spanien besteht aktuell eine Reisewarnung.

Reisehinweise und Reisewarnungen für das EU-Ausland

 

Coronavirus in Frankreich

  • Von Reisen in die französischen Überseegebiete, für die es noch Einreisebeschränkungen gibt, rät das Auswärtige Amt dringend ab.
  • Frankreich rät vor Reisen nach Katalonien ab.


Für die Einreise nach Frankreich gilt: 

  • Personen, die NICHT aus der EU, der Schweiz, Andorra, Island, Liechtenstein, Monaco, Norwegen, San Marino und dem Vatikanstaat nach Frankreich einreisen möchten, benötigen ein Formular für die Einreise aus Drittstaaten.
  • Darüber hinaus benötigen Reisende entweder eine Selbsterklärung (Download), dass sie keine Covid-19-Symptome haben (siehe Seite 2 der PDF), oder einen negativen Covid-19-Test.
     
  • Flugpassagiere, die älter als 11 Jahre sind und aus einem Risikoland nach Frankreich einreisen möchten, müssen bei Ankunft einen negativen Covid-19 Test vorlegen, der nicht älter als 72 Stunden (vor Abflug) sein darf. Wer kein solches Dokument vorlegen kann, muss sich am Flughafen testen lassen. Derzeit sind 16 Länder von dieser Regelung betroffen: Kuwait, Bahrain, die Vereinigten Arabischen Emirate, die Vereinigten Staaten, Panama, Südafrika, Algerien, Brasilien, Indien, Israel, Madagaskar, Oman, Peru, Katar, Serbien und die Türkei. 
     

Weitere Informationen:

Coronavirus in Spanien

Das Auswärtige Amt warnt vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die autonomen Gemeinschaften Aragón, Baskenland, Katalonien, Madrid und Navarra aufgrund erneut hoher Infektionszahlen und den örtlichen Beschränkungen. Wer aus diesen Gebieten nach Deutschland zurückreist, benötigt einen negativen Covid-19 Test oder muss in Quarantäne. 

Ebenfalls gestiegen sind die Infektionszahlen in Kastilien-Léon und auf den Balearen (insbesondere Palma de Mallorca). 

Die Einreise aus allen EU-Staaten, Island, Liechtenstein, Norwegen und der Schweiz ist uneingeschränkt möglich.

Seit 1. Juli 2020 müssen Flugreisende ein Formular im Spain Travel Health-Portal ausfüllen. Danach erhalten sie einen QR-Code, der bei der Einreise vorgezeigt werden muss. Dies kann mit Hilfe der spanischen App "SpTH" erfolgen. 

Für die Einreise aus Nicht-EU-Ländern gelten an den EU-Außengrenzen nach wie vor Einschränkungen. Aus Andorra und Gibraltar darf eingereist werden.

Die Grenzübergänge Ceuta und Melilla sind geschlossen. 

Das gilt in Spanien:

Landesweit gilt Maskentragepflicht an allen öffentlichen Orten innerhalb und außerhalb geschlossener Räume und in öffentlichen Verkehrsmitteln. Eine Ausnahme von der Maskenpflicht außerhalb geschlossener Räume gilt auf den Kanarischen Inseln, wenn der Sicherheitsabstand von 1,5 m eingehalten werden kann. Darüber hinaus gelten Ausnahmen am Strand, im Schwimmbad sowie beim Sport. Weitere Ausnahmen: Kinder unter sechs Jahren und Personen, die aus gesundheitlichen Gründen keine Maske tragen können.

Auf Mallorca sind die Lokale in der Bier- und Schinkenstraße (Playa de Palma, "Ballermann") geschlossen. Voraussichtlich sollen sie am 15. September wieder öffnen.

Die Kanaren haben eine Versicherung für Touristen abgeschlossen. Diese deckt zusätzliche Kosten im Falle einer Corona-Infektion während des Urlaubs auf den kanarischen Inseln: Rückflug, Qurantäne-Unterbringung sowie die Kosten für die medizinischen Versorgung.

Katalonien hat für folgende Regionen die dringende Empfehlung ausgesprochen, die Wohnung nicht zu verlassen. Zusammenkünfte mit mehr als 10 Personen sind verboten. Kulturelle und sportliche Veranstaltungen sowie Aktivitäten des Nachtlebens abgesagt: Großraum Barcelona, die Kreise Segriá und Noguera in der Provinz Lleida sowie Figueres und Vilafant (Alt Empordà). Darüber hinaus ist 
der Zugang bzw. das Verlassen des Kreises Segriá (Provinz Lleida) einschließlich der Provinzhauptstadt Lleida aktuell nur eingeschränkt möglich.

Aragón hat für Zaragoza und die Kreise Comarca-Central, Bajo Cinca und Bajo Aragón-Caspe den Zugang zur Gastronomie, zu Geschäften, Schwimmbädern und Sportanlagen sowie zum kulturellen Angebot beschränkt. Gastronomie und Nachtlokale müssen um Mitternacht schließen. Zusammenkünfte mit mehr als zehn Personen sind verboten.
Die Gesundheitsbehörde empfiehlt, die Stadt Zaragoza aktuell nicht zu verlassen oder dorthin zu reisen.

Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite des spanischen Gesundheitsministeriums oder bei der deutschen Botschaft in Spanien sowie beim Auswärtigen Amt. 

Weitere Reiseinformationen für das Ausland

Das Auswärtige Amt warnt vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Antwerpen.  Wer aus der Provinz Antwerpen nach Deutschland einreist, muss in Quarantäne, sofern man keinen negativen Covid-19 Test vorlegen kann.

Die Einreise ist für Personen aus der EU, aus Island, Liechtenstein, Norwegen und der Schweiz sowie aus UK gestattet. In Brüssel werden am Flughafen Temperaturkontrollen durchgeführt. Wer eine Temperatur hat, die höher als 38°C ist, darf nicht einreisen.

Zudem müssen Sie 48 Stunden vor Ihrer Einreise nach Belgien das elektronische Public Health Passenger Locator Form ausfüllen.

Für Einreisende aus Nicht-EU-Mitgliedstaaten, aus Staaten außerhalb der Schengen-Zone und außerhalb Großbritanniens gilt eine 14-tägige Quarantänepflicht. Ausnahmen gelten für: Berufspendler, Saisonarbeiter und Berufskraftfahrer sowie für Einreisende mit triftigem Grund.

Weitere Informationen bietet die Gesundheits-Behörde in Ihrem FAQ-Bereich.

Für Einreisende aus Risikogebieten in der EU, aus Risikogebieten in den Schengen-Staaten sowie aus Risikogebieten in UK gilt eine Selbstquarantänepflicht von 14 Tagen. Welche Länder oder Regionen aus belgischer Sicht Risikogebiete sind, erfahren Sie auf der Website des belgischen Außenministeriums.

Aktuell gilt:

Es gilt ein Sicherheitsabstand von 1,50 m. Es besteht Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln, an Haltestellen, Bahnhöfen und Bahnsteigen, auf Flughäfen, in Geschäften, Einkaufszentren, Kirchen, Kinos, Museen, Bibliotheken, in Theater- und Konferenzsälen, auf Märkten, Jahrmärkten, in Einkaufsstraßen, in öffentlichen Gebäuden sowie in Restaurants und Cafés.

Seit dem 12. August 2020 besteht in Brüssel eine Maskenpflicht im gesamten öffentlichem Raum. 

Geschäfte, Hotels, Cafés, Restaurants sind geöffnet. Schwimmbäder, Theater und Wellnesscenter sind auch wieder offen. Ab 29. Juli darf man sich wöchentlich mit bis zu fünf Personen treffen. Indoor-Veranstaltungen sind bis zu maximal 100 Personen erlaubt, im Freien bis zu 200 Personen. Zudem empfiehlt der Sicherheitsrat den Belgiern, weiterhin von zu Hause aus zu arbeiten.

Weitere Informationen zur Ausgangsbeschränkung in Belgien finden Sie auf der Internetseite des Föderalen Öffentlichen Dienstes (FÖD).

Die internationalen Flughäfen dürfen von Deutschland aus wieder angeflogen werden. Es gilt eine Anmeldepflicht für Reisende, die auf dem See-, Luft- oder Landweg einreisen. Die Anmeldung muss spätestens 24 Stunden vor der Abreise mit Hilfe eines Online-Formulars erfolgen. Danach erhalten die Reisenden einen QR-Code, den sie bei der Einreise vorzeigen müssen.

Bei Einreise über die Landesgrenzen müssen Reisende ab dem 17. August 2020 zusätzlich  einen negativen PCR-COVID-19-Test vorlegen (nicht älter als 72 Stunden).

Hotels, Campingplätze, Jugendherbergen und Ferienwohnungen sind geöffnet. Strände dürfen besucht werden. Für Außenpools gilt eine Personenbegrenzung. Innenpools bleiben geschlossen. Ausgrabungsstätten, Open Air-Kinos sowie Museen sind geöffnet, auch Restaurants, Bars und Diskotheken. 

Kreuzfahrtschiffe dürfen ab 1. August 2020 in folgenden Häfen anlegen: Piräus, Rhodos, Heraklion, Volos, Korfu und Katakolon.

Darüber hinaus gilt auch in Griechenland die Einhaltung des Sicherheitsabstandes.

Maskenpflicht gilt in Supermärkten, Einzelhandelsgeschäften, öffentlichen Verkehrsmitteln, Taxis, Aufzügen, Arztpraxen, Krankenhäusern, Frisörsalons, Kosmetikzentren, Bankfilialen sowie in Büros mit Kundenverkehr.

Es gibt Kapazitätsbegrenzungen in öffentlichen Verkehrsmitteln, Taxis und Fähren. Die Zahl der Personen in Bussen, Minibussen und anderen Fahrzeugen ist z. B. auf maximal 65 % der Kapazität beschränkt.

Bei der Nutzung von einigen Verkehrsmitteln (z. B. Fähre) ist eine Selbsterklärung auszufüllen.

Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite des griechischen Außenministeriums sowie bei den bei den deutschen Vertretungen in Griechenland.

Wer aus der EU bzw. einem Schengen-Staat oder dem Vereinigten Königreich einreist, muss nicht in Quarantäne. Ausnahmen: Rumänien und Bulgarien. Wer aus diesen Ländern nach Italien einreist, muss 14 Tage in Quarantäne.

Wer aus einem Drittland einreist, auch wenn die Einreise über die EU, einen Schengen-Staat oder über UK erfolgt, braucht eine Einreiseerklärung. Nach der Einreise muss man diese beim örtlichen, italienischen Gesundheitsamt (Dipartimento di prevenzione dell’azienda sanitaria locale) anmelden und sich 14 Tage in Quarantäne begeben.

Reisende, die mit dem Flugzeug oder per Schiff nach Sardinien reisen, müssen sich 48 Stunden vor Einreise registrieren. Hierzu stellt die Regione Autònoma de Sardegna Informationen in italienischer Sprache sowie das Online-Formular in deutscher Sprache zur Verfügung.  

Eine Registrierung ist auch für Kalabrien und Apulien erforderlich. Für Sizilien muss man sich mittels  Onlineformular registrieren, oder es kann die App „SiciliaSiCura“ nutzen.

Es gibt immer noch Einschränkungen im Flug-, Zug-, Bus- und Fährverkehr. Die Fernbusse fahren jedoch wieder zwischen Deutschland und Italien. Auch für Reisende mit dem PKW gelten Einschränkungen. Ausführliche Informationen bietet das italienische Außenministerium (FAQ: Nr. 16).

Masken sowie Einweghandschuhe sind oftmals vorgeschrieben, z. B. in Geschäften und immer dann, wenn der nötige Abstand nicht eingehalten werden kann.  In der Lombardei gilt Maskenpflicht in geschlossenen öffentlich zugänglichen Räumen, z. B. in öffentlichen Verkehrsmitteln und im Freien, sofern der Sicherheitsabstand von 1 Meter zu Personen, die nicht zur eigenen Familie gehören, nicht gewährleistet werden kann. 

Der Sicherheitsabstand beträgt je nach Region zwischen 1 und 2 Metern.

Italien verlängert den Ausnahmezustand bis 15. Oktober 2020. Nun kann die Regierung Beschränkungen ohne großen Bürokratieaufwand verhängen bzw. bei Bedarf verschärfen.

Ausführliche Informatinonen zu den Corona-Regelungen in Italien finden Sie auf der Internetseite des italienischen Außenministeriums.

Weitere Informationen des Auswärtigen Amts zum Coronavirus in Italien.

Für deutsche Touristen gelten keine Einreisebeschränkungen.

Alle Flugpassagiere müssen vor Abflug ein Formular ausfüllen, das belegt, dass sie keine Covid-19-Symptome haben. Weitere Informationen zu Flugreisen in die Niederlande gibt es auf der Internetseite der niederländischen Regierung.

Museen sind geöffnet, die maximale Besucherzahl wird über Online-Buchungen getaktet. Strände sind offen, es gibt  jedoch möglicherweise Sperrungen von Parkplätzen und Zufahrten. Auch bestehen möglicherweise Einschränkungen bei Unterkünften - Fragen Sie nach! 

In den Niederlanden gelten derzeit folgende Vorschriften: Sicherheitsabstand: 1,5 Meter. Maskentragepflicht gilt für alle Personen ab 13 Jahren im öffentlichen Personennahverkehr, auf Fähren, auf Flügen der KLM und am Flughafen Schiphol. Seit 5. August 2020 gilt in Teilen von Amsterdam und Rotterdam Maskentragepflicht im Freien.

Weitere Informationen hält die Internetseite der niederländischen Regierung und das Auswärtige Amt bereit.

Die Einreise aus den meisten EU-Staaten, aus Andorra, Island, Liechtenstein, Monaco, Norwegen, San Marino, der Schweiz und dem Vatikanstaat ist wieder gestattet. Personen aus Bulgarien, Portugal, Rumänien, Spanien (außer Balearen und Kanaren) und Schweden dürfen nicht einreisen. 

Die Einreise aus allen weiteren Ländern ist nur bei Vorliegen eines triftigen Grundes gestattet. Es muss ein aktuelles Gesundheitszeugnis mitgeführt werden, das einen negativen COVID19-Test belegt.  Seit 24. Juli 2020 muss der Test von einem zertifizierten Labor stammen und darf nicht älter als 72 Stunden sein. Weitere Informationen bietet das österreichische Bundessozialministerium.

Darüber hinaus hat die Regierung Reisewarnungen für zahlreiche Länder, darunter auch einige aus der EU, ausgesprochen. Alle Reisewarnungen finden Sie auf der Internetseite des österreichischen Außenministeriums. Unter anderem wurde eine Reisewarnung für das spanische Festland verhängt. Reisende, die sich derzeit auf dem spanischen Festland aufhalten, müssen einen negativen Covid-19 Test vorlegen, wenn sie nach Österreich zurückkehren möchten.

Es gilt Maskentragepflicht in Lebensmittelgeschäften, Supermärkten, Bank- und Post-Filialen, Apotheken, öffentlichen Verkehrsmitteln, Taxis, Seil- und Zahnradbahnen, Reisebussen und Innenbereichen von Ausflugsschiffen, im Gesundheitsbereich, bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen ohne zugewiesenen Sitzplatz und wenn der Mindestabstand von 1 Meter nicht eingehalten werden kann oder keine anderen Schutzmaßnahmen (z. B. Plexiglasscheibe) existieren. In Oberösterreich gilt Maskentragepflicht beim Betreten öffentlicher Orte in geschlossenen Räumen, wie beispielsweise Einkaufszentren, Markthallen und Gaststätten. Weitere Informationen bietet das Amt der Oberösterreichischen Landesregierung.

Restaurants, Kaffeehäuser, Bars und Lokale wieder geöffnet. Auch Hotels, Tourismusbetriebe und Sehenswürdigkeiten. 

Ausführliche Informationen bieten die FAQ des Österreichischen Regierung.

Weitere Informationen rund ums Thema Reisen und Storno-Möglichkeiten gibt es auf der Internetseite des Europäischen Verbraucherzentrums Österreich.

Weitere Informationen zu den Sicherheitshinweisen finden Sie auf der Internetseite des Auswärtigen Amts.

Die Einreise ist aus allen benachbarten EU-Ländern wieder uneingeschränkt möglich. Bürger aus der EU, der Schweiz, Liechtenstein, Norwegen und Island sowie ihre Ehepartner und Kinder müssen nach der Einreise nicht in Quarantäne. Ein negativer Covid-19-Test ist ebenfalls nicht erforderlich.

Grenzkontrollen finden an den Grenzen zur Ukraine, zu Russland und zu Weißrussland statt.

In folgenden Kreisen und Städten Polens wurden zuletzt erhöhte Neuinfektionen gezählt:  Wojewodschaften Großpolen, Heiligkreuz, Kleinpolen, Lodz, Schlesien und Vorkarpaten.

Folgendes gilt innerhalb des Landes:

  • Seit 8. August 2020 ist das Land in grüne, gelbe und rote Zonen eingeteilt, in denen es unterschiedliche Beschränkungen gibt. Nähere Infos und die betroffenen Kreise und Städte auf der Website der polnischen Regierung.
     
  • Im öffentlichen Nahverkehr in der grünen und gelben Zone dürfen nur 50 % der vorhandenen Sitz- und Stehplätze belegt werden. In der roten Zone gelten strengere Maßnahmen.
     
  • Bei öffentlichen und privaten Versammlungen dürfen in der grünen Zone maximal 150, in der gelben 100 und in der roten max. 50 Personen teilnehmen. In der grüne Zone sind Open-Air-Konzerte sowie Kultur- und Unterhaltungsveranstaltungen erlaubt. Es darf aber nur jeder 2. Platz belegt sein und Maskenpflicht und Abstandsregelungen müssen eingehalten werden.  
     
  • Es gelten Personenobergrenzen für Sportanlagen, in Fitnesseinrichtungen, bei Veranstaltungen und sportlichen Aktivitäten (50 % Auslastung, maximal 250 Personen). In der gelben Zone gibt es weitere Einschränkungen. In der roten Zone kann es Verbote geben.  
     
  • Ein Großteil der Diskotheken und Clubs ist weiterhin geschlossen.
     
  • Einkaufzentren, Geschäfte, Restaurants, Bars und Cafés sind geöffnet. In Restaurants, Bars und Cafés dürfen die Masken erst am Tisch abgenommen werden.
     
  • Kinderbetreuungseinrichtungen, Schulen, Universitäten dürfen schrittweise wieder öffnen. Schulen sollen ab 1. September 2020 wieder auf machen.
     
  • Es gilt Maskenpflicht in Geschäften, im öffentlichen Nahverkehr, in Kirchen, öffentlichen Einrichtungen, Kinos, Theatern, Konzert- und Kulturhäusern. Aber auch dann, wenn die Einhaltung des Sicherheitsabstands von 1,5 m nicht gewährleistet ist. In roten Zonen muss auch im Freien und bei Einhaltung des Mindestabstands eien Maske getragen werden. Ausnahmen: Kinder unter 4 Jahren, Autofahrten alleine und mit Personen des eigenen Haushalts, für Personen, die aus gesundheitlichen Gründen keine Maske tragen können. Details zur Maskenpflicht bietet die polnische Regierung. 
     
  • Es gilt Handschutragepflicht in Geschäften, Banken und Tankstellen.

Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite des  Auswärtigen Amts bzw. auf der Internetseite der deutschen Botschaft in Polen.

Aktuell gelten für Deutsche, die mit dem Flugzeug bzw. auf dem Landweg nach Portugal (Festland) einreisen, keine Einreisebeschränkungen. Bei der Einreise muss der Zielort, der Reisegrund und die Kontaktdaten angegeben werden. 

Bei Einreisenden wird die Körpertemperatur gemessen. Sollte diese 38° C übersteigen, muss mit Untersuchungen und Maßnahmen seitens der Gesundheitsbehörden, z. B. Quarantäne, gerechnet werden.

Das gilt auf dem Festland

  • Hotels und Campingplätze sind mit Einschränkungen wieder geöffnet. Restaurants, Bars und Diskotheken sind offen. Privat dürfen sich maximal 20 Personen ohne Einhaltung der Abstandsregeln treffen. Strände sind ebenfalls wieder geöffnet.
     
  • Im Großraum Lissabon wurden die Regelungen verschärft: Läden, Cafés, Bars und Diskotheken müssen um 20.00 Uhr, Supermärkte um 22.00 Uhr schließen. Es darf im öffentlichen Raum kein Alkohol getrunken werden. Privat dürfen sich maximal 10 Personen ohne Einhaltung der Abstandsregeln treffen.
     
  • Portugiesische Häfen sind für Kreuzfahrtschiffe gesperrt.
     
  • Es gilt ein Sicherheitsabstand von 2 Metern.
     
  • Es gilt Maskentragepflicht in Geschäften und öffentlichen Verkehrsmitteln.


Ausführliche Informationen zu den Einreisebestimmungen für Madeira und die Azoren gibt es auf der Internetseite des Auswärtigen Amts.

Deutsche Staatsangehörige dürfen uneingeschränkt in die Schweiz einreisen. Die Grenzen zu allen EU-Mitgliedstaaten, Liechtenstein, auch auf dem Luftweg zu Island, Norwegen und dem Vereinigten Königreich sind wieder offen.

Seit 6. Juli 2020 gilt für Einreisen aus Risikoländern eine 10-tägige Quarantäne. Wer aus diesen Ländern einreist, muss sich binnen 2 Tagen bei den Schweizer Behörden melden und sich 10 Tage in Quarantäne begeben. Die Liste der Risikoländer hält das schweizer Bundesamt für Gesundheit bereit. 

In der Schweiz gilt ein Sicherheitsabstand von 1,5 Metern. Außerdem gilt Maskentragepflicht in allen öffentlichen Verkehrsmitteln.

Weitere Informationen gibt es auf den Internetseiten der schweizerischer Behörden und der Regierung.  

Das Auswärtige Amt warnt vor nicht notwendigen touristischen Reisen in die Türkei. Allerdings wurde die Reisewarnung für die Provinzen Aydin, Antalya, Izmir und Muğla aufgehoben. Reisen zu Familienangehörigen fallen nicht unter die Reisewarnung. Die Türkei selbst hat das Einreiseverbot für Deutsche am 11. Juni 2020 aufgehoben. 

Wer nach Deutschland zurückreisen möchte, muss 48 Stunden vor der Rückreise nach Deutschland einen Covid-19-Test durchführen lassen. Die Kosten (15 Euro im Labor, 30 Euro am Flughafen) müssen die Reisenden selbst bezahlen. Wer positiv getestet wird muss in der Türkei in Quarantäne bzw. in ärztliche Behandlung. begeben.

Bei der Einreise werden u. a. Temperaturmessungen durchgeführt und bei erhöhter Temperatur zusätzliche Gesundheitsuntersuchungen vorgenommen, z. B. ein Corona-Test. Fällt dieser positiv aus entscheiden die türkischen Gesundheitsbehörden über das weitere Vorgehen. Quarantänemaßnahmen sind möglich.

Für innertürkische Flüge und Bahnfahrten ist bei der Reservierung ein Genehmigungscode („HES-Code“) erforderlich. Dieser ist per SMS oder App zu bekommen.

Es gilt Maskentragepflicht auf Marktplätzen, in Supermärkten sowie in öffentlichen Verkehrsmitteln, aber auch im öffentlichen Raum zahlreicher Städte, wie beispielsweise Istanbul, Ankara, Izmir und teilweise Antalya. Darüber hinaus muss ein Sicherheitsabstand von 3 Schritten eingehalten werden.

Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite der deutschen Vertretungen in der Türkei und auf der Internetseite des Auswärtigen Amts.

Reisewarnung für die USA & Einreiseverbot seitens der USA

Das Auswärtige Amt warnt vor nicht notwendigen touristischen Reisen in die USA.

Darüber hinaus haben die USA ein Einreiseverbot verhängt: Personen, die sich 14 Tage vor ihrer Einreise in die Vereinigten Staaten in Deutschland oder in einem anderen Teil des Schengen-Raums aufgehalten haben, dürfen nicht in die USA einreisen.

Die Einreise ist nur noch für Personen möglich, die

  • US-Bürger sind.
  • einen ständigen legalen Aufenthalt in den USA (Green Card) haben.
  • Personen, die in einem nahen Verwandtschaftsverhältnis zu einem US-Staatsbürger oder einer Person mit ständigem legalen Aufenthalt in den USA stehen
  • Diplomaten oder Mitarbeiter einer internationalen Organsiation sind.

Weitere Informationen des Auswärtigen Amts zu USA-Reisen.

Es gilt keine Quarantänepflicht für Personen, die sich 14 Tage vor ihrer Einreise ausschließlich in den Ländern aufgehalten haben, die als „Travel Corridor“ gelistet sind. Dies gilt auch für die Einreise nach SchottlandNordirland und Wales.

Wer ins Vereinigte Königreich und nach Nordirland einreisen möchte, muss sich zuvor elektronisch anmelden.  Die elektronische Anmeldung muss mittels Internet und darf frühestens 48 Stunden vor Einreise erfolgen. Bei der Einreise ist der Nachweis der erfolgten Anmeldung zu erbringen. 

Der Sicherheitsabstand beträgt je nach Land 1 bis 2 Metern.

Folgendes gilt innerhalb des Landes:

In England wurden die Kontaktbeschränkungen gelockert. Hotels und Restaurants dürfen wieder öffnen. Personen aus 2 Haushalten dürfen sich treffen, solange es nicht mehr als 30 Personen insgesamt sind. Personen aus mehr als 2 Haushalten dürfen sich treffen, solange es insgesamt nicht mehr als 6 Personen sind und das Treffen im Freien stattfindet. Übernachtungen in Gruppen von mehr als 2 Haushalten sind nicht zulässig. Es gilt Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln, in Supermärkten, Ladengeschäften und Restaurants.

Im Großraum Manchester sowie in Teilen von West Yorkshire, East Lancashire und Preston wurden die Kontaktbeschränkungen erneut verschärft. Mitglieder verschiedener Haushalte dürfen sich nicht mehr in Innenräumen und privaten Gärten treffen. Sie dürfen auch nicht zusammen in Pubs und Restaurants gehen. Die Maßnahmen gelten ebenfalls für die Stadt Leicester, in der ein regionaler Lockdown verhängt wurde.

In Schottland ist es gestattet, sich in geschlossenen Räumen mit bis zu 8 Angehörigen aus bis zu 2 Haushalten zu treffen, allerdings muss ein 2-m-Sicherheitsabstand eingehalten werden. Übernachtungen sind ebenfalls erlaubt. Treffen im Freien sind mit bis max. 15 Personen aus bis zu 4 Haushalten erlaubt. Treffen sind jedoch nur mit max. 4 Haushalten pro Tag gestattet. Es gilt Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln und in Geschäften. Ferienwohnungen, Hotels und weitere Unterkünfte sind wieder geöffnet, ebenso Museen, Galerien, Kinos, Büchereien, Friseure, Einkaufszentren, Restaurants, Pubs und Cafés. In Schottland gilt Maskentragepflicht in öffentlichen Personennahverkehr und in Geschäften. Darüber hinaus dürfen Pubs, Bars, Restaurants und Cafés in Aberdeen nicht mehr öffnen und Treffen in Innenräumen sind verboten. Die schottische Regierung rät von Reisen nach Aberdeen ab. 

In Wales sind die Selbstversorger-Unterkünfte ohne Gemeinschaftsräume (keine Gemeinschaftswaschräume, keine Gemeinschaftsküchen z. B. auf Campingplätzen) seit 11. Juli wieder offen. In Wales dürfen sich 2 Haushalte ohne Beschränkung der Zahl der Personen treffen. Es müssen jedoch immer dieselben Haushalte sein. In Wales gilt ein Mindestabstand von 2 Metern.

In Nordirland dürfen sich in geschlossenen Räumen bis zu 10 Angehörige aus bis zu 4 Haushalten treffen.

Hinweise zur jeweiligen Situation finden Sie auf den Internetseiten der britischen Regierung sowie auf den Seiten der Regierungen von WalesSchottland und Nordirland.

Pauschalreisen & Individualreisen: Einreiseverbot wegen Coronavirus

Laut dem deutschen Reiserechtsexperten Prof. Dr. Ernst Führich handelt es sich bei einem behördlich verhängten Einreiseverbot um einen Fall von höherer Gewalt. Pauschalreisen und individuell gebuchte Flüge können infolgedessen kostenlos storniert werden.

Sie können bei individuell gebuchten Leistungen gegenüber der Fluggesellschaft auch mit dem Wegfall der Geschäftsgrundlage für den Vertrag argumentieren, wenn Sie auch einen Aufenthalt in dem betroffenen Land geplant hatten. Dies können Sie beispielsweise durch Hotelbuchungen nachweisen.

Wie bei vielen Fragen zum Thema Coronavirus ist auch diese bislang eine ungeklärte Rechtsfrage. Das letzte Wort bei der Auslegung der Gesetze haben die Gerichte.

Ein Anspruch auf Ausgleichszahlungen seitens der Airline besteht in einem solchen Fall nicht.

Ein Paar läuft mit Gepäckstücken über einen Steg in Richtung Meer. Im Hintergrund sind kleine Wohnbungalows aus Stroh zu sehen.

Online Broschüre: Auf Pauschalreise durch Europa

Dank der EU haben Reisende, die eine Pauschalreise gebucht haben, Rechte, z. B. wenn die Reise abgesagt wird oder Mängel aufweist. Wir erklären die Rechtslage kurz und knapp.

Dateigröße: 2,1 MB

Aktuelle Lage in Deutschland

Aktuell: Deutschland hat eine freiwillige Gutscheinlösung für abgesagte Pauschalreisen eingeführt. Siehe hierzu: Gutscheinregelungen und andere Erstattungslösungen.

Folgende Regelungen gelten immer noch:

  • Abstandsregelungen (1,5 m)
  • Achten Sie auf Kontaktbeschränkungen. Informieren Sie sich auf der Internetseite des jeweiligen Bundeslandes.
  • Es gilt eine bundesweite Maskentragepflicht. Weitere Infos finden Sie auf den Internetseiten der jeweiligen Landesregierungen.
  • Bund und Länder haben sich auf begrenzte Ausreissperren geeinigt: Sollte es erneut zu einer stark steigenden Neuinfektionenzahl kommen.

Covid-19-Tests

  • Seit Samstag, 8. August 2020, müssen sich Reiserückkehrer aus Corona-Risikogebieten auf Covid-19 testen lassen! Die Tests sind kostenlos.
  • Reiserückkehrer, die aus einem Corona-Hotspot kommen, müssen für die Einreise nach Baden-Württemberg, Bayern, Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Rheinland-Pfalz und ins Saarland einen negativen Covid-19 Test vorlegen.
  • Falls Sie aus einem Corona-Hotspot nach Mecklenburg-Vorpommern einreisen, dürfen Sie die häuslische Quarantäne erst beenden, wenn zwei negative Corona-Tests (einer bei Einreise, einer 5 bis 7 Tage danach) vorliegen.
  • Kostenlose Corona-Tests für Reiserückkehrer aus Corona-Hotspots bieten die Flughäfen in Dortmund, Düsseldorf und Köln-Bonn an.


Weitere Infos finden Sie bei der Bundesregierung.