Coronavirus: Reisehinweise und Reisewarnungen

Aufgrund der COVID-19-Pandemie warnt das Auswärtige Amt vor Reisen in eine Vielzahl von Ländern. 

Wir geben Tipps zur Reisebuchung und einen Überblick über die bestehenden Einreisebestimmungen, Reisehinweise und Reisewarnungen im EU-Ausland.

Informationen zum Reiserecht finden Sie unter: Coronavirus und Reisen: Was Reisende jetzt wissen müssen.

Bund-Länder-Beschluss

Bund und Länder einigten sich am 22. März 2021 über eine erneute Verlängerung der bisherigen Maßnahmen.

Die Corona-Notbremse (Infektionsschutzgesetz) ist am 23. April 2021 in Kraft getreten.

Ein Überblick über die wichtigsten Regelungen finden Sie unter aktuelle Corona-Lage in Deutschland.

Video: EU beschließt digitalen Impfausweis

Tipps für die Reisebuchung in Corona-Zeiten

Aufgrund der Corona-Pandemie ist die Verunsicherung unter Urlaubern groß. Wer dennoch kurzfristig verreisen möchten, sollte folgendes beachten:

  • Reisehinweise und Reisewarnungen verfolgen
    Informieren Sie sich regelmäßig über die aktuelle Corona-Lage beim Auswärtigen Amt oder Re-Open EU.
  • Kommt eine Pauschalreise für Sie infrage?
    Bei Pauschalreisen haben Sie bessere Chancen, die gebuchte Reise kostenlos zu stornieren, wenn für den gebuchten Zeitraum eine Reisewarnung ausgesprochen wird oder es im Urlaubsland zu einem Lockdown kommt, als bei einer Individualreise.
  • Muss ich mit Einschränkungen im Hotel rechnen?
    Fragen Sie vor der Buchung nach, ob Sie mit Einschränkungen im Hotel rechnen müssen. Vielleicht darf der Wellness-, der Fitness-Bereich oder der Pool nicht genutzt werden. Hat der Reiseveranstalter Sie vor Ihrer Buchung entsprechend informiert, können Sie das hinterher nämlich nicht als Reisemangel reklamieren und eine Minderung des Reisepreises verlangen.
  • Achten Sie bei Individualreisen auf kostenlose Stornierungsmöglichkeiten
    Lesen Sie sich vorab die Storno-Regelungen und die allgemeinen Geschäftsbedingungen des Anbieters durch. Vielleicht wird eine kostenlose Storno-Möglichkeit angeboten. Fragen Sie im Zweifelsfall nach.
  • Besteht die Möglichkeit einer kostenlosen Umbuchung? 
    Klären Sie vor der Buchung, ob eine Möglichkeit zur kostenlosen Umbuchung besteht. So können Sie den Urlaub im Falle einer erneuten Welle oder eines Lockdowns auf einen späteren Zeitpunkt verschieben.
  • Kann ich eine Stornierungs-Option dazubuchen?
    Fragen Sie beim Anbieter nach, ob Stornierungspakete angeboten werden oder hinzugebucht werden können. Wenn die Reiseleistung kostenintensiv ist, kann es sich nämlich lohnen, für wenige Euro eine Stornierungs-Option hinzuzubuchen.

Was ist der Unterschied zwischen einem Reisehinweis und einer Reisewarnung?

Ein Reisehinweis informiert unter anderem über die Besonderheiten eines Landes sowie relevante Einreise- und Zollbestimmungen.

Eine Reisewarnung wird immer dann ausgesprochen, wenn für Reisende eine konkrete Gefahr für Leib und Leben besteht.

Schließlich gibt es noch den Sicherheitshinweis. Dabei wird auf länderspezifische Risiken für Reisende im Ausland aufmerksam gemacht.

Hinweise für EU-Länder


Coronavirus in Frankreich
 

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Frankreich und in die Überseegebiete warnt das Auswärtige Amt.

Die Einreise aus Deutschland sowie aus allen EU-Ländern ist erlaubt.

Einreisende aus diesen Ländern benötigen einen negativen PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden sein darf.

Wer auf dem Luft-, Land- oder Seeweg einreist, braucht darüber hinaus auch noch eine Erklärung, dass er symptomfrei ist.

Ausnahmen von der Testpflicht:

  • Einreisen auf dem Landweg mit einem Aufenthalt von weniger als 24 Stunden Dauer und in einem Umkreis von weniger als 30 km vom eigenen Wohnort.
  • Beruflich bedingte Reisen, deren Dringlichkeit oder Häufigkeit Tests nicht zulassen oder von Beschäftigten im gewerblichen Straßenverkehr.

Weitere Informationen:

  • Das Zentrum für Europäischen Verbraucherschutz informiert Einwohner der deutsch-französischen Grenzregion und Reisende ausführlich über die aktuelle Corona-Lage in Frankreich.

Coronavirus in Spanien

Das Auswärtige Amt warnt vor nicht notwendigen touristischen Reisen nach Andalusien, Aragonien, Asturien, Extremadura, Kantabrien, Kastilien-Léon, Kastilien-La Mancha, Katalonien, Madrid, Navarra, La Rioja, dem Baskenland und Melilla.

Von nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Galicien, Valencia, Murcia, auf die Balearen, auf die Kanaren und nach Ceuta rät das Auswärtige Amt ab.

Grundsätzlich gilt: Die Einreise aus allen EU-Staaten, Island, Liechtenstein, Norwegen und der Schweiz ist möglich. 

Reisende ab 6 Jahren, die auf dem Luft- oder Seeweg nach Spanien einreisen und aus einem Risikogebiet kommen, müssen einen negativen Corona-Test (PCR-Test oder TMA-Test) mitführen.

Der Test darf nicht älter als 72 Stunden sein. Für die Einreise aus Frankreich auf dem Landweg ist ebenfalls ein negativer Corona-Test erforderlich.

Ausnahmen: Transitreisende, die den Transitbereich nicht verlassen.

Flugreisende müssen ein Formular im Spain Travel Health-Portal ausfüllen. Daraus wird ein QR-Code erzeugt, der bei Einreise vorgelegt werden muss. Das Formular darf frühestens 48 Stunden vor Einreise ausgefüllt werden. 

Spanische Häfen sind für international fahrende Kreuzfahrtschiffe geschlossen.

Das gilt in Spanien

Der Ausnahmezustand wurde am 9. Mai 2021 aufgehoben.

Allerdings können die autonomen Regionen weiterhin in Abhängigkeit von der Infektionslage nächtliche Ausgangssperren oder Mobilitätsbeschränkungen veranlassen. 

Eine Übersicht über die Regelungen der autonomen Gemeinschaften finden Sie auf der Karte des spanischen Gesundheitsministeriums.

Landesweit gilt die Maskenpflicht an allen öffentlichen Orten innerhalb und außerhalb geschlossener Räume sowie in öffentlichen Verkehrsmitteln.

Ausnahme: Kinder unter sechs Jahren und Personen, die aus gesundheitlichen Gründen keine Maske tragen können.

Auf den Balearen gilt die Testpflicht für Einreisen aus einem ausländischen Risikogebiet.

Ausführliche Informationen gibt es auf der Internetseite der Regionalregierung.

Außerdem gilt eine nächtliche Ausgangssperre von 23 bis 6 Uhr. Darüber hinaus gibt es begrenzte Öffnungszeiten in der Gastronomie und in Ladengeschäften. 

Besucher, die aus einem Risikogebiet auf die Kanaren reisen, brauchen bei der Einreise einen negativen PCR- oder TMA-Test. 

Ausführliche Informationen gibt es beim Auswärtigen Amt.

Weitere Reiseinformationen für das Ausland

Das Auswärtige Amt warnt vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Belgien.

Reisende nach Belgien müssen 48 Stunden vor Einreise das Passenger Locator Form ausfüllen.

Deutschland gilt in Belgien als „rote Zone“.

Personen, die aus einer „roten Zone“ einreisen, müssen bei Einreise einen negativen PCR-Test vorlegen, der nicht älter als 72 Stunden sein darf.

Ausnahme: Kinder unter 6 Jahren. Reisende müssen sich für mindestens 7 Tage in Quarantäne begeben und sich am 7. Tag des Aufenthalts in Belgien testen lassen. 

Personen, die mit dem Auto, dem Bus oder per Bahn einreisen und weniger als 48 Stunden in Belgien bleiben, sind von der PCR- und Quarantänepflicht befreit. 

Das gilt in Belgien:

  • Geschäfte sind ohne Terminvereinbarung geöffnet. 

  • Bars, Clubs und Diskotheken sind geschlossen. Lieferdienste und Außer-Haus-Verkauf sind gestattet.

  • Hotels und Ferienparks sind geöffnet, Mahlzeiten müssen in den Zimmern eingenommen werden.

  • Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln, an Haltestellen, in Bahnhöfen und auf Bahnsteigen sowie an den Flughäfen, in Geschäften, Einkaufszentren, mitunter auch in Einkaufsstraßen, Kultureinrichtungen, auf Märkten, beim Betreten von Restaurants und Cafés.

Weitere Informationen finden Sie beim Auswärtigen Amt und dem Föderalen Öffentlichen Dienstes (FÖD).

Das Auswärtige Amt warnt vor nicht notwendigen, touristischen Reisen.

Wer auf dem Luft-, Land- oder Seeweg nach Griechenland einreisen möchte und 5 Jahre oder älter ist, braucht einen negativen PCR-Test. 

Ausnahme:

  • Einreisende, die vollständig geimpft sind und deren Impfung 14 Tage vor der Einreise abgeschlossen wurde.
  • Reisende, die in den letzten neun Monaten von einer Infektion genesen sind. Ein Nachweis ist erforderlich.

Reisende aus EU-Ländern, Island, Liechtenstein, Norwegen, Schweiz, die die oben genannten Anforderungen erfüllen und auf direktem Luftweg über internationale Flughäfen oder über die Seehäfen Igoumenitsa, Korfu und Patras sowie auf dem Landweg über Evzoni, Ormeni und Promachonas einreisen, brauchen nicht in Quarantäne.

Alle anderen müssen für 7 Tage in Quarantäne. 

Wer auf dem See-, Luft- oder Landweg einreist muss spätestens 24 Stunden vor Reiseantritt ein Online-Formular ausfüllen.

Reisende erhalten dann einen QR-Code, der bei der Einreise vorgelegt werden muss. 


Das gilt in Griechenland:

  • Ausgangssperre von 0.30 bis 5 Uhr,
  • Kapazitätsbeschränkungen in Geschäften und Museen,
  • Innenbereiche der Restaurants sind geschlossen,
  • Maskentragepflicht in öffentlichen, geschlossenen Räumen, in Supermärkten, im Einzelhandel, in öffentlichen Verkehrsmitteln, Taxis, Aufzügen, Arztpraxen, Krankenhäusern, Bankfilialen, auf Wochenmärkten. Und auch überall im Freien.

Weitere Informationen finden Sie beim Auswärtigen Amt und den deutschen Vertretungen in Griechenland.

Das Auswärtige Amt warnt vor nicht notwendigen touristischen Reisen nach Italien.

Einreisen aus der EU, Island, Liechtenstein, Norwegen, der Schweiz und dem Vereinigten Königreich sind erlaubt.

Die Einreise muss über ein Online-Formular angemeldet werden.

Nur, wenn die Online-Registrierung aus technischen Gründen nicht möglich ist, kann die Einreiseerklärung in Papierform vorgelegt werden.

Zur Einreise ist ein negativer PCR- oder Antigen-Tests notwendig, der bei Einreise nicht älter als 48 Stunden sein darf. Ausnahmen: Kinder unter zwei Jahren. 

Reisende ohne negativen Test müssen 10 Tage in Quarantäne und nach 10 Tagen einen Test machen zu lassen.

Ausnahmen: Berufspendler, Schüler, Studenten und Reisende aus dringenden gesundheitlichen Gründen, die nicht länger als 120 Stunden bleiben

Das gilt in Italien:

  • Reisen innerhalb Italiens in andere Regionen können je nach Einstufung der Region als gelbe, rote oder orange Zone beschränkt werden. Reisen zwischen „gelben“ Regionen sind erlaubt. Reisende mit einer grünen COVID-19-Bescheinigung (für Geimpfte, Genesene und Getestete) können uneingeschränkt zwischen allen Zonen reisen.
  • Maskentragepflicht im öffentlichen Raum, Ausnahme: Kinder unter 6 Jahren.

Weitere Informationen gibt es beim Auswärtigen Amt und dem italienischen Außenministerium.

Das Auswärtige Amt warnt vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Niederlande.

Die niederländische Regierung bittet darum, von Reisen in die Niederlande Abstand zu nehmen.

Die Niederlande haben Deutschland zum Risikogebiet erklärt.

Reisende aus Deutschland sollten sich in den Niederlanden für 10 Tage in häusliche Quarantäne (auch Ferienunterkünfte sind möglich) begeben.

Informationen zu den Ausnahmen gibt es bei der niederländischen Regierung.

Flugpassagiere ab 13 Jahren brauchen beim Einchecken einen negativen Corona-Test.

Zug-, Bus- oder Schiffsreisende, die sich weiter als 30 km ins niederländische Inland begeben wollen, brauchen ebenfalls einen negativen Test.

Folgende Möglichkeiten den Nachweis zu erbringen gibt es:

  • Vorlage eines negativen PCR-Tests, der maximal 24 Stunden vor dem Boarding erfolgt ist,
  • Vorlage eines negativen PCR-Tests, der maximal 72 Stunden vor Ankunft in den Niederlanden erfolgt ist und einem zusätzlichen negativen Schnelltest, der maximal 24 Stunden vor Boarding erfolgt ist. Reisende sollen sich nach der Ankunft in eine 10-tägige Quarantäne begeben.

Flugreisende müssen vor Reiseantritt ein Gesundheits-Formular ausfüllen.
 

Das gilt in den Niederlanden:

  • Lebensmittel-Läden sind geöffnet.
     
  • Nicht essenzielle Geschäfte sind ohne Terminvereinbarung geöffnet.
     
  • Es gelten erweiterte Öffnungszeiten in der Außengastronomie.
  • Es gilt Maskenpflicht für Personen über 13 Jahren in öffentlich zugänglichen Innenräumen, im öffentlichen Personen-Nahverkehr, auf Fähren, auf Flügen der KLM und am Flughafen Schiphol.

Weitere Informationen stellt das Auswärtige Amt und die niederländische Regierung zur Verfügung.

Das Auswärtige Amt warnt vor nicht notwendigen touristischen Reisen.

Ausnahmen: Gemeinde Jungholz (Tirol), Kleinwalsertal, Gemeine Mittelberg (Vorarlberg).

Reisende müssen sich vor der Einreise elektronisch registrieren.

Transitreisende sind von der elektronischen Registrierung ausgenommen.

Bei Einreise soll ein negatives PCR- oder Antigen-Test-Ergebnis vorgelegt werden. Der Test darf nicht älter als 48 Stunden (Antigentest) bzw. 72 Stunden (PCR-Test) sein. Kann kein Test vorgelegt werden, ist ein Test spätestens 24 Stunden nach Einreise durchzuführen. Ausnahme: Transitreisende

Die österreichische Einreiseverordnung sieht eine verpflichtende 10-tägige Quarantäne nach Einreise vor, die frühestens nach fünf Tagen durch einen negativen PCR- oder Antigentest beendet werden kann.

Personen, die sich in den zehn Tagen vor der Einreise nur in Österreich oder Deutschland aufgehalten haben, sind von der Quarantäne befreit, wenn sie bei der Einreise einen negativen PCR- oder Antigentest vorlegen können.
 

Das gilt in Österreich:

  • Geschäfte sind unter Auflagen geöffnet,
  • der Besuch von Gaststätten, Hotels und von Veranstaltungen ist erlaubt. Voraussetzung: ein negativer Test (Gültigkeit: PCR-Test: 72 Stunden, Antigentest: 48 Stunden, Selbsttest: 24 Stunden),
  • in verschiedenen Bezirken muss bei der Ausreise ein negativer COVID-19-Test vorgewiesen werden,
  • FFP2-Maskentragepflicht im Lebensmitteleinzelhandel, in Supermärkten, Bank- und Post-Filialen, in öffentlichen Verkehrsmitteln, Taxis, Seil- und Zahnradbahnen, Reisebussen und Innenbereichen von Ausflugsschiffen, im Gesundheitsbereich, in Apotheken und bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen ohne zugewiesenen Sitzplatz, bei der Nutzung körpernaher Dienstleistungen.

Weitere Informationen erhalten Sie beim Auswärtigen Amt, dem Europäischen Verbraucherzentrum Österreich, beim Amt der Oberösterreichischen Landesregierung und beim Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz.

Das Auswärtige Amt warnt vor nicht notwendigen, touristischen Reisen.

Wer über eine EU-Außengrenze nach Polen einreisen möchte, muss sich 10 Tage in Quarantäne begeben.

Wer aus einem EU-Land einreisen möchte, muss 10 Tage in Quarantäne, egal welches Transportmittel gewählt wird. Auch als Fußgänger. 

Die Quarantäne kann durch einen negativen Covid-19-Test vorzeitig beendet werden.

Es besteht keine Quarantäne-Pflicht, wenn bei Einreise ein negativer Covid-19-Test (PCR oder Antigentest) vorgelegt wird, der nicht älter als 48 Stunden ist.

Ausnahmen finden Sie impolnischen Gesetzblatt.

Das gilt in Polen:

  • Es gilt eine Maskenpflicht in geschlossenen Räumen und in öffentlichen Verkehrsmitteln. Ausnahmen Kinder unter 5 Jahren und Personen, die aus gesundheitlichen Gründen keine Maske tragen können.
  • Hotels sind geöffnet.
     
  • Außenbereiche von Restaurants sind geöffnet. Innenbereiche öffnen ab dem 28. Mai.
     
  • Kultureinrichtungen dürfen ab 21. Mai 2021 öffnen.
     
  • Geschäfte, Banken und Tankstellen dürfen nur mit Handschuhen betreten werden.

Weitere Informationen zu den Maßnahmen stellen die polnische Regierung, das Auswärtige Amt und die deutsche Botschaft in Polen zur Verfügung.

Das Auswärtige Amt warnt vor nicht notwendigen, touristischen Reisen auf die Azoren und nach Madeira.

Von nicht notwendigen, touristischen Reisen in die übrigen Landesteile Portugals rät das Auswärtige Amt ab.
 

Für Einreisen auf das portugiesische Festland gilt:

Bei der Einreise per Flugzeug oder per Schiff aus einem EU-Land, Island, Liechtenstein, Norwegen und der Schweiz gelten gemäß der jeweiligen Risikoeinschätzung verschiedene Vorschriften.

Wer aus Deutschland, aus allen anderen EU-Ländern, aus Island, Liechtenstein, Norwegen und der Schweiz einreist, deren 14-Tage-Inzidenz unter 500 pro 100.000 Einwohner liegt, muss nicht in Quarantäne.

Voraussetzung: ein negativer PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. Ausnahme: Kinder unter 2 Jahren. 

Wer mit dem Flugzeug einreist, muss die Passenger Locator Card ausfüllen.

Wer auf dem Luft-, See- oder Landweg aus der EU, Island, Liechtenstein, Norwegen oder der Schweiz einreist, und das Land in den vergangenen 14 Tagen mehr als 500 Corona-Fälle pro 100.000 Einwohner auswies oder wer aus Südafrika, Brasilien und Indien einreist, muss 14 Tage in Quarantäne.
 

Das gilt in Portugal (Festland):

  • Mindestabstand zwei Meter,
  • Maskentragepflicht in Geschäften, in öffentlichen Verkehrsmitteln, auch im Freien im gesamten öffentlichen Raum, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. Ausnahmen: Kinder unter 10 Jahren sowie Personen, die aus gesundheitlichen Gründen keine Maske tragen können.

Weiterführende Informationen zu den Corona-Regelungen stellt die portugiesische Regierung sowie das Auswärtige Amt zur Verfügung.

Für Madeira und die Azoren gelten andere Regelungen.

Das Auswärtige Amt warnt vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Schweiz.

Deutsche Staatsangehörige dürfen in die Schweiz einreisen.

Bei der Einreise aus Risikogebieten muss man 10 Tage in Quarantäne.

Reisende aus einem Risikogebiet müssen sich binnen zwei Tagen bei der zuständigen kantonalen Behörde melden. 

Reisende aus einem Risikogebiet müssen bei der Einreise einen negativen PCR-Test vorlegen, der nicht älter als 72 Stunden sein darf.

Dies gilt auch für Flugpassagiere, auch wenn sie aus einem Nicht-Risikogebiet einreisen.

Für das Boarding reicht ein Schnelltest, der nicht älter als 24 Stunden ist.

Bei Einreise in die Schweiz muss dann aber das Ergebnis des PCR-Tests vorliegen, das dann nicht älter als 72 Stunden sein darf.

Die Quarantäne für Reisende aus Risikogebieten kann mit Zustimmung der kantonalen Gesundheitsbehörde durch einen negativen PCR-Test ab dem siebten Quarantäne-Tag verkürzt werden. 

Alle Personen, die per Flugzeug, Schiff, Bahn oder Bus müssen sich elektronisch registrieren

Für Drittstaaten-Angehörige gelten Einreisebeschränkungen.
 

Das gilt in der Schweiz:

  • Gastronomiebetriebe sind geschlossen. Ausnahmen: Hotelrestaurants, Abhol-, Lieferservices, Außenbereiche Restaurants und Bars.
  • Museen, Außenbereiche von Zoos und botanischen Gärten, Freizeit- und Sportanlagen im Freien sind geöffnet.
  • Maskenpflicht in öffentlich zugänglichen Innenräumen, in öffentlichen Verkehrsmitteln, an Haltestellen, an Bahnhöfen, auf Bahnsteigen, an Flughäfen, in Geschäften und Einkaufszentren.  

Weitere Informationen stellen das Schweizer Bundesamt für Gesundheit, das Schweizer Staatssekretariat für Migration und die Schweizer Behörden zur Verfügung.

Reisewarnung für die USA & Einreiseverbot seitens der USA

Das Auswärtige Amt warnt vor nicht notwendigen touristischen Reisen in die USA (einschließlich Puerto Rico und anderer US-amerikanischer Außengebiete).

Darüber hinaus haben die USA ein Einreiseverbot verhängt: Personen, die sich 14 Tage vor ihrer Einreise in die Vereinigten Staaten in Deutschland oder in einem anderen Teil des Schengen-Raums aufgehalten haben, dürfen nicht in die USA einreisen.

Darüber hinaus gelten Einreisebeschränkungen bei Voraufenthalten im Vereinigten Königreich, Irland, Brasilien und Südafrika. 

Die Einreise ist nur noch für Personen möglich, die

  • US-Bürger sind.
  • Einen ständigen legalen Aufenthalt in den USA (Greencard) haben.
  • Personen, die in einem nahen Verwandtschaftsverhältnis zu einem US-Staatsbürger stehen.
  • Diplomaten oder Mitarbeiter einer internationalen Organisation sind.

Reisende müssen der Fluggesellschaft vor der Einreise in die USA einen negativen Corona-Test (PCR-Test oder Antigentest) vorlegen, der nicht älter als drei Tage sein darf.

Personen, die innerhalb von drei Monaten vor Abreise mit Corona infiziert waren, müssen der Fluggesellschaft entsprechende Nachweise vorzeigen.

Weitere Informationen des Auswärtigen Amts zu USA-Reisen.

Das Auswärtige Amt warnt vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in das Vereinigte Königreich, nach Nordirland, in die britischen Überseegebiete, nach Gibraltar, auf die Isle of Man und auf die Kanalinseln.

Die Einreise-Länder werden in verschiedene Kategorien eingeteilt:

Bei allen Einreisen nach England aus allen Ländern mit Ausnahme Schottlands, Nordirlands, Irlands, Isle of Man, Jersey und Guernsey muss ein negativer COVID-19-Test (PCR-Tests, RT-Lamp-Tests, Antigentest) vorgelegt werden.

Dieser darf bei Einreise nicht älter als drei Tage sein. Ausnahme: Kinder unter 11 Jahren.

Einreisende nach England und Reisende, die über England nach Wales reisen, die sich in den letzten 10 Tagen vor Einreise in einem Land der Roten Liste aufgehalten haben, müssen einen COVID-19-Test machen und für 10 Tage in Hotelquarantäne.

Am 2. und am 8. Tag nach der Einreise finden weitere Testungen statt.

Das Hotel muss vorab über die Website der britischen Regierung gebucht werden. Preis: 1.750 GBP.

Alle Einreisenden müssen sich elektronisch anmelden.  

Von der Quarantäne ausgenommen sind Reisende, die aus Irland, den Kanalinseln sowie von der Isle of Man einreisen und sich in den 14 Tagen vor Einreise dort aufgehalten haben.

Weitere Informationen zu den Regelungen innerhalb des Landes finden Sie auf folgenden Internetseiten:

Pauschalreisen & Individualreisen: Einreiseverbot wegen Coronavirus

Laut dem deutschen Reiserechtsexperten Prof. Dr. Ernst Führich handelt es sich bei einem behördlich verhängten Einreiseverbot um einen Fall von höherer Gewalt.

Pauschalreisen und individuell gebuchte Flüge können demnach kostenlos storniert werden.

Sie können bei individuell gebuchten Leistungen gegenüber der Fluggesellschaft auch mit dem Wegfall der Geschäftsgrundlage für den Vertrag argumentieren, wenn Sie einen Aufenthalt in dem betroffenen Land geplant hatten.

Dies können Sie beispielsweise durch die Hotelbuchung nachweisen.

Wie bei vielen Fragen zum Thema Coronavirus ist auch diese bislang ungeklärt.

Das letzte Wort bei der Auslegung der Gesetze haben infolgedessen die Gerichte.

Ein Anspruch auf Ausgleichszahlungen seitens der Airline besteht in einem solchen Fall nicht.

Ein Paar läuft mit Gepäckstücken über einen Steg in Richtung Meer. Im Hintergrund sind kleine Wohnbungalows aus Stroh zu sehen.

Online Broschüre: Auf Pauschalreise durch Europa

Dank der EU haben Reisende, die eine Pauschalreise gebucht haben, Rechte, z. B. wenn die Reise abgesagt wird oder Mängel aufweist. Wir erklären die Rechtslage kurz und knapp.

Dateigröße: 2,1 MB

Aktuelle Lage in Deutschland

Folgende Ausnahmeregelungen gelten für gegen Corona-Geimpfte

  • Kontaktbeschränkungen: Man kann sich mit weiteren Geimpften und Genesenen treffen und man wird bei Treffen mit Ungeimpften im Familien- oder Freundeskreis nicht mitgezählt.
  • Zugang ohne Test zu Geschäften, Zoo und Friseur.
  • Wer einen Nachweis erbringen kann, braucht bei der Einreise kein negatives Testergebnis. Ausnahme: Einreise aus einem Virusvariantengebiet. Hier ist weiterhin ein Test erforderlich.
  • Einreisende aus einem Risikogebiet müssen nicht in Quarantäne. Es wird jedoch ein Nachweis benötigt (Negativ-Test, Impfung).
  • Wer aus einem Hochinzidenzgebiet einreist, kann durch einen negativen Test fünf Tage nach der Einreise vorzeitig aus der Quarantäne heraus. Das gilt aber nicht, wenn Reisende sich die letzten zehn Tagen vor der Einreise in einem Virusvariantengebiet aufgehalten haben.

Weitere Informationen zu den Einreiseregelungen stellt die Bundesregierung, und das Bundesministerium für Gesundheit zur Verfügung.

Informationen zu den Quarantänepflichten finden Sie in den Corona-Bestimmungen der Bundesländer.

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