Coronavirus: Reisehinweise und Reisewarnungen

Stand der Informationen: 08:58 Uhr

Die vom Auswärtigen Amt festgelegte pauschale Reisewarnung für mehr als 160 Länder außerhalb der Europäischen Union endete Ende September 2020. Seit dem 1. Oktober 2020 gelten wieder umfassend differenzierte Reise- und Sicherheitshinweise. Aufgrund der COVID-19-Pandemie warnt das Auswärtige Amt weiter vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in eine Vielzahl an Ländern.

Wir geben Tipps zur Reisebuchung und einen Überblick über die bestehenden Einreisebestimmungen, Reisehinweise und Reisewarnungen im EU-Ausland.

Informationen zum Reiserecht finden Sie unter: Coronavirus und Reisen: Was Reisende jetzt wissen müssen.

Coronavirus / Covid-19: Die aktuelle Lage

Für folgende Gebiete in Europa besteht derzeit eine Reisewarnung:

  • Belgien
    Ganz Belgien
     
  • Bulgarien
    Verwaltungsbezirke (Oblast) Blagoevgrad und Targowischte
     
  • Dänemark
    Region Hovedstaden (einschließlich der Hauptstadt Kopenhagen)
     
  • Estland
    Kreis Ida-Viru
     
  • Finnland
    Region Österbotten
     
  • Frankreich
    Ganz Frankreich

    Überseegebiete: Französisch Guyana, St. Martin, Guadeloupe, La Réunion und Martinique. Von Reisen in die französischen Überseegebiete, für die es noch keine Einreisebeschränkungen gibt, rät das Auswärtige Amt dringend ab.
     
  • Irland
    Hauptstadt Dublin, die Border Region sowie die Regionen Mid-West, South-West, Mid-East, West und Midlands.
     
  • Island
    Ganz Island
     
  • Italien
    Regionen Kampanien und Ligurien
     
  • Kroatien
    Gespanschaften Lika-Senj, Split-Dalmatien, Dubrovnik-Neretva, Požega-Slawonien, Vukovar-Srijem, Sisak-Moslavina, Krapina-Zagorje, Virovitica-Podravina, Medimurje und die Stadt Zagreb. 
     
  • Litauen
    Bezirke Šiauliai (Schaulen) und Kaunas (Kauen)
     
  • Luxemburg
    Ganz Luxemburg
     
  • Malta
    Ganz Malta 
     
  • Niederlande
    Ganz Niederlande einschließlich seiner autonomen Länder
     
  • Österreich
    Wien, Tirol (mit Ausnahme der Gemeinde Jungholz), Vorarlberg (mit Ausnahme des Kleinwalsertals/der Gemeinde Mittelberg)
     
  • Polen
    Die Woiwodschaften Kujawsko-pomorskie (Kujawien-Pommern), Malopolskie (Kleinpolen), Podlaski (Podlachien), Pomorskie (Pommern) und Świętokrzyskie (Heiligkreuz). 
     
  • Portugal
    Metropolregion Lissabon (Área Metropolitana de Lisboa (AML) und Region Norte.
     
  • Rumänien
    Ganz Rumänien
     
  • Schweden
    Die Regionen (län) Stockholm, Uppsala, Örebro und Jämtland. 
     
  • Schweiz
    Kantone Genf und Waadt (Vaud)
     
  • Slowakei
    Ganz Slowakei.
     
  • Slowenien
    Regionen Primorsko-Notranjska, Koroška, Zasavska, Osrednjeslovenska, Savinjska, Gorenjska, Jugovzhodna Slovenija, Pomurska und Podravska.
     
  • Spanien
    Ganz Spanien (Festland, Balearen, Kanaren)
     
  • Tschechische Republik
    Ganz Tschechien
     
  • Ungarn
    Hauptstadt Budapest sowie die Komitate Győr-Moson-Sopron, Pest, Csongrád-Csanád, Nógrád, Baranya, Hajdú-Bihar, Jász-Nagykun-Szolnok, Borsod-Abaúj-Zemplén, Komárom-Esztergom, Szablocs-Szatmár-Bereg, Vas und Veszprém.
     
  • Vereinigtes Königreichdie
    Regionen North West, North East, Yorkshire, East Midlands, West Midlands and The Humber in England, nach Schottland, Wales, Nordirland sowie Gibraltar.

Aufgrund von Einreisebeschränkungen, Quarantänemaßnahmen oder hoher Infektionszahlen rät das Auswärtige Amt vor Reisen nach Finnland, Irland, Lettland, Norwegen, Ungarn und in die Türkische Republik Nordzyperns ab.

Weitere Informationen erhalten Sie beim Auswärtigen Amt.

Tipps für die Reisebuchung in Corona-Zeiten

Aufgrund der Corona-Pandemie ist die Verunsicherung unter Urlaubern groß. Wer dennoch kurzfristig verreisen möchten, sollte folgendes beachten:

  • Reisehinweise und Reisewarnungen verfolgen
    Informieren Sie sich regelmäßig über die aktuelle Corona-Lage auf der Internetseite des Auswärtigen Amtes. 
     
  • Kommt eine Pauschalreise für Sie in Frage?
    Bei Pauchalreisen haben Sie bessere Chancen, die gebuchte Reise kostenlos zu stornieren, wenn z. B. eine Reisewarnung ausgesprochen wird oder es zu einem Lockdown im jeweiligen Land kommt.
     
  • Muss ich mit Einschränkungen im Hotel rechnen?
    Fragen Sie vor der Buchung, ob Sie mit Beschränkungen im Hotel rechnen müssen. Vielleicht darf der Wellness-, der Fitness-Bereich oder der Pool nicht genutzt werden. Hat der Reiseveranstalter Sie vor Ihrer Buchung entsprechend informiert, können Sie das hinterher nicht als Reisemangel reklamieren und eine Minderung des Reisepreises verlangen.
  • Achten Sie bei Individualreisen auf kostenlose Stornierungs-Möglichkeiten
    Lesen Sie sich vorab die Storno-Regelungen und die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Anbieters genau durch.
     
  • Besteht die Möglichkeit einer kostenlosen Umbuchung?
    Klären Sie vor der Buchung, ob eine Möglichkeit zur kostenlosen Umbuchung besteht. So können Sie die den Urlaub im Falle einer zweiten Welle oder eines Lockdowns verschieben.
     
  • Kann ich eine Stornierungs-Option dazubuchen?
    Fragen Sie beim Anbieter nach, ob Stornierungspakete hinzugebucht werden können. Wenn die Reiseleistung sehr teuer ist, kann es sich mitunter lohnen, für wenige Euro eine Stornierungs-Option hinzuzubuchen.

Was ist der Unterschied zwischen einem Reisehinweis und einer Reisewarnung?

Ein Reisehinweis informiert unter anderem über die Besonderheiten eines Landes sowie relevante Einreise- und Zollbestimmungen.

Eine Reisewarnung wird immer dann ausgesprochen, wenn für jeden Reisenden eine konkrete Gefahr für Leib und Leben droht.

Schließlich gibt es noch den Sicherheitshinweis. Dabei wird auf länderspezifische Risiken für Reisende im Ausland aufmerksam gemacht, die regelmäßig aktualisiert und überprüft werden.

Hinweise für EU-Länder


Coronavirus in Frankreich
 

Eine uneingeschränkte Einreise ist aus folgenden Ländern möglich:
alle EU-Staaten, Andorra, Island, Liechtenstein, Monaco, Norwegen, San Marino, Schweiz, Vatikanstaat, Vereinigtes Königreich, Australien, Japan, Kanada, Neuseeland, Ruanda, Südkorea, Thailand, Tunesien und Uruguay.

Besondere Vorschriften
gelten für die Einreise aus allen anderen Ländern. Je nach Land müssen Reisende einen negativen Covid-19-Test vorlegen, der nicht älter als 72 Stunden sein darf, oder eine Erklärung zum Einreisegrund und eine Erklärung darüber, dass keine Covid-19-Symptome aufgetreten sind. Gegebenenfalls müssen sich die Reisenden in Quarantäne begeben. Reisende müssen je nach Reiseziel, eine der folgenden Reise-Erklärungen ausfüllen und mitführen: 

Weitere Informationen:

Coronavirus in Spanien

Die Einreise aus allen EU-Staaten, Island, Liechtenstein, Norwegen und der Schweiz ist uneingeschränkt möglich.

Seit 1. Juli 2020 müssen Flugreisende ein Formular im Spain Travel Health-Portal ausfüllen. Danach erhalten sie einen QR-Code, der bei der Einreise vorgezeigt werden muss. Dies kann mit Hilfe der spanischen App "SpTH" erfolgen. Die Registrierung kann frühestens 48 Stunden vor Einreise durchgeführt werden.

Für die Einreise aus Nicht-EU-Ländern gelten an den EU-Außengrenzen nach wie vor Einschränkungen. Aus Andorra und Gibraltar darf eingereist werden. Weitere Informationen in spanischer Sprache gibt es auf der Internetseite des spanischen Innenmininsteriums.

Die Grenzübergänge Ceuta und Melilla sind geschlossen. Spanische Häfen sind für Kreuzfahrtschiffe aktuell gesperrt.

Das gilt in Spanien:

Landesweit gilt an allen öffentlichen Orten Maskenpflicht innerhalb und außerhalb geschlossener Räume und in öffentlichen Verkehrsmitteln. Ausgenommen davon sind Kinder unter 6 Jahren und Personen, die aus gesundheitlichen Gründen keine Maske tragen können. 

Landesweit wurden aufgrund steigender Infektionszahlen u. a. folgende Maßnahmen beschlossen, die von den Autonomen Gemeinschaften umgesetzt werden:
Schließung von Diskotheken und Nachtbars. Gastronomiebetriebe müssen spätestens um 1 Uhr nachts schließen. Es gilt Rauchverbot auch im Freien, wenn nicht mindestens ein Abstand von 2 Metern eingehalten werden kann. In manchen Autonomen Gemeinschaften sind Zusammenkünfte von mehr als 6 Personen verboten.

Auf Mallorca sind die Lokale in der Bier- und Schinkenstraße (Playa de Palma, "Ballermann") geschlossen.

Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite des spanischen Gesundheitsministeriums oder bei der deutschen Botschaft in Spanien sowie beim Auswärtigen Amt.

Weitere Reiseinformationen für das Ausland

Das belgische Außenministerium stuft eine bestimmte Zahl von Ländern / Regionen weltweit als rot (hohes Infektionsrisiko) und orange Zonen (mäßig hohes Infektionsrisiko) ein. In Deutschland gibt es derzeit keine roten Gebiete, aber einige in orange. Eine Quarantäne- oder Testpflicht nach der Einreise nach Belgien für Personen, die aus diesen Gebieten kommen bzw. dort leben, besteht nicht.

Für alle, die aus einer roten Zone einreisen, gilt eine 7-tägige Quarantänepflicht und die Verpflichtung, nach 5 Tagen Quarantäne einen Corona-Test durchzuführen. Diese Regeln gelten nicht für Personen, die weniger als 48 Stunden in dem entsprechenden Gebiet verbracht haben.

Wer nach Belgien einreisen möchte, muss binnen 48 Stunden vor Einreise das „Public Health Passenger Locator Form“ ausfüllen und dies elektronisch bzw. per Mail versenden, auch solche mit Wohnsitz in Belgien nach mehr als 48-stündigem Auslandsaufenthalt. Reisende können auch eine ausgefüllte Papierversion mit sich führen, diese bei der Flughafenpolizei abgeben oder per Post an Saniport, Eurostation II, Place Victor Horta, 40 bte 10, 1060 Bruxelles schicken.

Aktuell gilt:

Es gilt ein Sicherheitsabstand von 1,50 m. 

Es besteht Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln, an Haltestellen, Bahnhöfen, Bahnsteigen, an Flughäfen, in Geschäften, Einkaufszentren, teilweise auch in Einkaufsstraßen, Gotteshäusern, Kultureinrichtungen, auf Märkten und beim Betreten von Restaurants und Cafés. Die Gemeinden legen selbstständig Zonen im öffentlichen Raum fest, in denen Maskenpflicht besteht. Die Zahl der Kunden in Geschäften ist, in Abhängigkeit von der Größe des Geschäfts, beschränkt. 

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite des Föderalen Öffentlichen Dienstes (FÖD).

Es gilt eine Anmeldepflicht für Reisende, die auf dem See-, Luft- oder Landweg einreisen. Die Anmeldung muss spätestens 24 Stunden vor der Abreise mit Hilfe eines Online-Formulars erfolgen. Danach erhalten die Reisenden einen QR-Code, den sie bei der Einreise vorzeigen müssen.

Hotels, Campingplätze, Jugendherbergen und Ferienwohnungen sind geöffnet. Strände dürfen besucht werden. Für Außenpools gilt eine Personenbegrenzung. Innenpools bleiben geschlossen. Ausgrabungsstätten, Open Air-Kinos sowie Museen sind geöffnet, auch Restaurants, Cafés, Bars und Diskotheken. 

Kreuzfahrtschiffe dürfen ab 1. August 2020 in folgenden Häfen anlegen: Piräus, Rhodos, Heraklion, Volos, Korfu und Katakolon. Kreuzfahrtpassagiere müssen vor Antritt der Kreuzfahrt einen negativen PCR-COVID-19-Test, der nicht älter als 72 Std. sein darf, vorweisen. An den Häfen werden Stichprobentests durchgeführt.

Darüber hinaus gilt auch in Griechenland die Einhaltung des Sicherheitsabstandes.

Maskenpflicht gilt in allen öffentlich geschlossenen Räumen, z. B. Supermärkten, Einzelhandelsgeschäften, öffentlichen Verkehrsmitteln, Taxis, Aufzügen, Arztpraxen, Krankenhäusern, Frisörsalons, Kosmetikzentren, Bankfilialen sowie in Büros mit Kundenverkehr und auf Wochenmärkten. Außerdem gilt Maskenpflicht bei öffentlichen Outdoor-Kulturveranstaltungen und in Kirchen. Es gibt Kapazitätsbegrenzungen in öffentlichen Verkehrsmitteln, Taxis und Fähren. 

Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite des griechischen Außenministeriums sowie bei den bei den deutschen Vertretungen in Griechenland.

Wer aus der EU bzw. einem Schengen-Staat oder dem Vereinigten Königreich einreist, muss nicht in Quarantäne.
Ausnahme: Rumänien. Wer aus diesem Land nach Italien einreist, muss 14 Tage in Quarantäne.

Für Reisende aus Griechenland, Malta, Spanien, Kroatien und Frankreich (hier: Paris, Île-de-France, Provence-Alpes-Côte d’Azur, Occitanie, Nouvelle-Aquitaine, Auvergne-Rhône-Alpes, Korsika, Hauts-de-France) ist die Vorlage eines negativen COVID-19-Tests, der nicht älter als 72 Stunden sein darf oder die Durchführung eines Tests bei Einreise erforderlich.

Wer aus einem Drittland einreist, auch wenn die Einreise über die EU, einen Schengen-Staat oder über UK erfolgt, braucht eine Einreiseerklärung. Nach der Einreise muss man diese beim örtlichen, italienischen Gesundheitsamt (Dipartimento di prevenzione dell’azienda sanitaria locale) anmelden und sich 14 Tage in Quarantäne begeben. Für Einreisen aus Rumänien gilt eine 14-tägige Selbstisolation.

Reisende, die mit dem Flugzeug oder per Schiff nach Sardinien reisen, müssen sich 48 Stunden vor Einreise registrieren. Hierzu stellt die Regione Autònoma de Sardegna Informationen in italienischer Sprache sowie das Online-Formular in deutscher Sprache zur Verfügung.  

Eine Registrierung ist auch für Kalabrien und Apulien erforderlich. Für Sizilien muss man sich online registrieren registrieren..

Es gibt immer noch Einschränkungen im Flug-, Zug-, Bus- und Fährverkehr. Auch für Reisende mit dem PKW gelten Einschränkungen. Ausführliche Informationen bietet das italienische Außenministerium (FAQ: Nr. 16).

Es gilt Maskenpflicht im öffentlichen Raum. Einweghandschuhe sind oftmals vorgeschrieben. Es gilt ein Sicherheitsabstand von 1 bis 2 Metern.

In der Lombardei gilt Maskenpflicht in geschlossenen öffentlich zugänglichen Räumen, z. B. in öffentlichen Verkehrsmitteln und im Freien, sofern der Sicherheitsabstand von 1 Meter nicht gewährleistet werden kann.

Ausführliche Informatinonen zu den Corona-Regelungen in Italien finden Sie auf der Internetseite des italienischen Außenministeriums.

Weitere Informationen des Auswärtigen Amts zum Coronavirus in Italien.

Für deutsche Touristen gelten keine Einreisebeschränkungen.

Alle Flugpassagiere müssen vor Abflug ein Formular ausfüllen, das belegt, dass sie keine Covid-19-Symptome haben. Weitere Informationen zu Flugreisen in die Niederlande gibt es auf der Internetseite der niederländischen Regierung.

Museen sind geöffnet, die maximale Besucherzahl wird über Online-Buchungen getaktet. Strände sind offen, es gibt  jedoch möglicherweise Sperrungen von Parkplätzen und Zufahrten. Auch bestehen möglicherweise Einschränkungen bei Unterkünften - Fragen Sie nach! 

Wegen der steigenden Infektionszahlen haben die Provinzen und „Veiligheidsregios" (Sicherheitsregionen) bis Ende Oktober strengere Maßnahmen getroffen. Restaurants und Cafés müssen um 22:00 Uhr schließen. Tische gibt es nur auf Reservierung. Besuche zu Hause, im Garten oder auf dem Balkon sind auf drei Gäste beschränkt. In anderen Gebäuden können maximal vier Personen eine Gruppe bilden. Kinder unter 12 Jahren werden nicht hinzu gerechnet. Weitere lokale Maßnahmen bleiben vorbehalten.

In den Niederlanden gelten derzeit folgende Vorschriften: Sicherheitsabstand: 1,5 Meter. Maskentragepflicht gilt für alle Personen ab 13 Jahren im öffentlichen Personennahverkehr, auf Fähren, auf Flügen der KLM und am Flughafen Schiphol. 

Weitere Informationen halten folgende Internetseiten bereit:

 

Die Einreise aus den meisten EU-Staaten, aus Andorra, Island, Liechtenstein, Monaco, Norwegen, San Marino, der Schweiz und dem Vatikanstaat ist wieder gestattet, wenn die einreisenden Personen ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt in Österreich oder in einem dieser Länder haben. Personen aus Bulgarien, Kroatien, Portugal, Rumänien, Spanien (außer Kanaren) und Schweden dürfen nicht einreisen. 

Die Einreise aus allen weiteren Ländern ist nur bei Vorliegen eines triftigen Grundes gestattet. Es muss ein aktuelles Gesundheitszeugnis mitgeführt werden, das einen negativen COVID19-Test belegt.  Seit 24. Juli 2020 muss der Test von einem zertifizierten Labor stammen und darf nicht älter als 72 Stunden sein. Weitere Informationen bietet das österreichische Bundessozialministerium.

Darüber hinaus hat die Regierung Reisewarnungen für zahlreiche Länder, darunter auch einige aus der EU, ausgesprochen. Alle Reisewarnungen finden Sie auf der Internetseite des österreichischen Außenministeriums

Es gilt Maskentragepflicht in Lebensmittelgeschäften, Supermärkten, Bank- und Post-Filialen, Apotheken, öffentlichen Verkehrsmitteln, Taxis, Seil- und Zahnradbahnen, Reisebussen und Innenbereichen von Ausflugsschiffen, im Gesundheitsbereich, bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen ohne zugewiesenen Sitzplatz und wenn der Mindestabstand von einem Meter nicht eingehalten werden kann oder keine anderen Schutzmaßnahmen (z. B. Plexiglasscheibe) existieren.

In Oberösterreich gilt Maskentragepflicht beim Betreten öffentlicher Orte in geschlossenen Räumen, wie beispielsweise Einkaufszentren, Markthallen und Gaststätten. Weitere Informationen bietet das Amt der Oberösterreichischen Landesregierung.

Ausführliche Informationen bieten die FAQ des Österreichischen Regierung.

Weitere Informationen rund ums Thema Reisen und Storno-Möglichkeiten gibt es auf der Internetseite des Europäischen Verbraucherzentrums Österreich.

Weitere Informationen zu den Sicherheitshinweisen finden Sie auf der Internetseite des Auswärtigen Amts.

Die Einreise aus allen benachbarten EU-Ländern ist wieder uneingeschränkt möglich. Bürger aus der EU, der Schweiz, Liechtenstein, Norwegen und Island sowie ihre Ehepartner und Kinder müssen nach der Einreise nicht in Quarantäne. Ein negativer Covid-19-Test ist ebenfalls nicht erforderlich.

Grenzkontrollen finden an den Grenzen zur Ukraine, zu Russland und zu Weißrussland statt.

Folgendes gilt innerhalb des Landes:

  • Seit 8. August 2020 ist das Land in grüne, gelbe und rote Zonen eingeteilt, in denen es unterschiedliche Beschränkungen gibt. Nähere Infos und die betroffenen Kreise und Städte auf der Website der polnischen Regierung.
     
  • Bei öffentlichen und privaten Versammlungen dürfen in der grünen Zone maximal 150, in der gelben 100 und in der roten max. 50 Personen teilnehmen. In der grüne Zone sind Open-Air-Konzerte sowie Kultur- und Unterhaltungsveranstaltungen erlaubt. Es darf aber nur jeder 2. Platz belegt sein und Maskenpflicht und Abstandsregelungen müssen eingehalten werden.  
     
  • Es gelten Personenobergrenzen für Sportanlagen, in Fitnesseinrichtungen, bei Veranstaltungen und sportlichen Aktivitäten (50 % Auslastung, maximal 250 Personen). In der gelben Zone gibt es weitere Einschränkungen. In der roten Zone kann es Verbote geben.  
     
  • Diskotheken und Clubs sind geschlossen.
     
  • Einkaufzentren, Geschäfte, Restaurants, Bars und Cafés sind geöffnet. In Restaurants, Bars und Cafés dürfen die Masken erst am Tisch abgenommen werden. Am 29. September 2020 hat die polnische Regierung beschlossen, dass Restaurants und Bars in Gebieten, die besonders schwer vom Coronavirus betroffen sind, bereits um 21 Uhr schließen müssen.
     
  • Kinderbetreuungseinrichtungen, Schulen, Universitäten dürfen schrittweise wieder öffnen. 
     
  • Es gilt Maskenpflicht in Geschäften, im öffentlichen Nahverkehr, in Kirchen, öffentlichen Einrichtungen, Kinos, Theatern, Konzert- und Kulturhäusern. Aber auch dann, wenn die Einhaltung des Sicherheitsabstands von 1,5 m nicht gewährleistet ist. In roten Zonen muss auch im Freien und bei Einhaltung des Mindestabstands eine Maske getragen werden. Ausnahmen: Kinder unter 4 Jahren, Autofahrten alleine und mit Personen des eigenen Haushalts, für Personen, die aus gesundheitlichen Gründen keine Maske tragen können. Details zur Maskenpflicht bietet die polnische Regierung.

Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite des Auswärtigen Amts bzw. auf der Internetseite der deutschen Botschaft in Polen.

Aktuell gelten für Deutsche, die mit dem Flugzeug bzw. auf dem Landweg nach Portugal (Festland) einreisen, keine Einreisebeschränkungen. Bei der Einreise muss der Zielort, der Reisegrund und die Kontaktdaten angegeben werden. 

Bei Einreisenden wird die Körpertemperatur gemessen. Sollte diese 38° C übersteigen, muss mit Untersuchungen und Maßnahmen seitens der Gesundheitsbehörden, z. B. Quarantäne, gerechnet werden.

Das gilt auf dem Festland seit 15. September 2020

  • Über Schließzeiten von Cafés, Bars und Diskotheken entscheiden die Gemeinden selbstständig, die Zeiten müssen zwischen 20 und 23 Uhr liegen.
     
  • Es gilt ein Alkoholverbot Im öffentlichen Raum. Alkoholische Getränke dürfen nicht an Tankstellen und ab 20 Uhr auch nicht in Gaststätten (außer in Verbindung mit Mahlzeiten) verkauft werden.
     
  • Es gilt eine Höchstgrenze von vier Personen pro Gruppe in Restaurants und Cafés, die 300 m von Schulen entfernt sind.
     
  • Es gilt eine Höchstgrenze von vier Personen pro Gruppe im Essensbereich von Einkaufszentren.
     
  • Es gilt ein Sicherheitsabstand von 2 Metern.
     
  • Es gilt Maskentragepflicht in Geschäften und öffentlichen Verkehrsmitteln.


Ausführliche Informationen zu den Einreisebestimmungen für Madeira und die Azoren gibt es auf der Internetseite des Auswärtigen Amts.

Deutsche Staatsangehörige dürfen uneingeschränkt in die Schweiz einreisen. Allerdings wurden die Bundesländer Berlin und Hamburg ab 12. Oktober 2020 als Risikogebiet eingestuft. Für Reisende, die sich dort in den letzten 10 Tagen aufgehalten haben, gilt bei Einreise in die Schweiz eine zehntägige Quarantänepflicht, die auch nicht durch ein negatives COVID-19-Testergebnis verkürzt werden kann. Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite des Schweizer Bundesamt für Gesundheit BAG.

Generell gilt für Einreisen aus Risikoländern eine 10-tägige Quarantäne. Wer aus diesen Ländern einreist, muss sich binnen 2 Tagen bei den Schweizer Behörden melden und sich 10 Tage in Quarantäne begeben. Die Liste der Risikoländer hält das schweizer Bundesamt für Gesundheit bereit.

In der Schweiz gilt ein Sicherheitsabstand von 1,5 Metern. Außerdem gilt Maskentragepflicht in allen öffentlichen Verkehrsmitteln.

Weitere Informationen gibt es auf den Internetseiten der schweizerischer Behörden und der Regierung.  

Das Auswärtige Amt warnt vor nicht notwendigen touristischen Reisen in die Türkei. Allerdings wurde die Reisewarnung für die Provinzen Aydin, Antalya, Izmir und Muğla aufgehoben. Reisen zu Familienangehörigen fallen nicht unter die Reisewarnung. Die Türkei selbst hat das Einreiseverbot für Deutsche am 11. Juni 2020 aufgehoben. 

Wer nach Deutschland zurückreisen möchte, muss 48 Stunden vor der Rückreise nach Deutschland einen Covid-19-Test durchführen lassen. Wer positiv getestet wird muss in der Türkei in Quarantäne bzw. in ärztliche Behandlung. begeben. Die Kosten gehen zu Lasten des Reisenden.

Es gilt Maskentragepflicht auf Marktplätzen, in Supermärkten sowie in öffentlichen Verkehrsmitteln, aber auch im öffentlichen Raum zahlreicher Städte, wie beispielsweise Istanbul, Ankara, Izmir und Antalya. Darüber hinaus muss ein Sicherheitsabstand von 3 Schritten eingehalten werden.

Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite der deutschen Vertretungen in der Türkei und auf der Internetseite des Auswärtigen Amts.

Reisewarnung für die USA & Einreiseverbot seitens der USA

Das Auswärtige Amt warnt vor nicht notwendigen touristischen Reisen in die USA.

Darüber hinaus haben die USA ein Einreiseverbot verhängt: Personen, die sich 14 Tage vor ihrer Einreise in die Vereinigten Staaten in Deutschland oder in einem anderen Teil des Schengen-Raums aufgehalten haben, dürfen nicht in die USA einreisen.

Die Einreise ist nur noch für Personen möglich, die

  • US-Bürger sind.
  • einen ständigen legalen Aufenthalt in den USA (Green Card) haben.
  • Personen, die in einem nahen Verwandtschaftsverhältnis zu einem US-Staatsbürger oder einer Person mit ständigem legalen Aufenthalt in den USA stehen
  • Diplomaten oder Mitarbeiter einer internationalen Organsiation sind.

Weitere Informationen des Auswärtigen Amts zu USA-Reisen.

Es gilt keine Quarantänepflicht für Personen, die sich 14 Tage vor ihrer Einreise ausschließlich in den Ländern aufgehalten haben, die als "Travel Corridor" gelistet sind. Dies gilt auch für die Einreise nach SchottlandNordirland und Wales.

Wer ins Vereinigte Königreich und nach Nordirland einreisen möchte, muss sich zuvor elektronisch anmelden und darf frühestens 48 Stunden vor Einreise erfolgen. Bei der Einreise ist der Nachweis der erfolgten Anmeldung zu erbringen. 

Der Sicherheitsabstand beträgt je nach Land 1 bis 2 Metern.

Folgendes gilt innerhalb des Landes:

In England dürfen sich im Freien und in geschlossenen Räumen maximal sechs Personen treffen. Ausnahmen gelten für Arbeitsstätten und Schulen. Hochzeiten sind bis maximal 15 Personen und Beerdigungen bis maximal 30 Personen gestattet. Maskenpflicht gilt in öffentlichen Verkehrsmitteln, Taxen, Supermärkten, Restaurants, Pubs und Geschäften. Restaurants und Pubs schließen um 22:00 Uhr. Service ist nur am Tisch erlaubt.

Regionale Schwerpunkte in England sind: Nordosten, Nordwesten, Leicester, Luton, Northampton, West-Midland und in West-Yorkshire. In den betroffenen Gebieten dürfen sich Mitglieder verschiedener Haushalte nicht mehr in Innenräumen und privaten Gärten treffen. Sie dürfen auch nicht mehr gemeinsam in Pubs und Restaurants gehen. 

In Schottland sind Treffen von Personen aus verschiedenen Haushalten in privaten geschlossenen Räumen (von wenigen Ausnahmen abgesehen) derzeit nicht erlaubt. Im Freien und in öffentlichen geschlossenen Räumen (Restaurants) sind Treffen mit maximal sechs Angehörigen aus bis zu zwei Haushalten erlaubt. Es gilt Maskrentragepflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln, Geschäften, in der Gastronomie. Kneipen, Bars, Cafés, Restaurants dürfen bis 25. Oktober 2020 im Innenbereich nur zwischen 6 und 18 Uhr öffnen und keine alkoholischen Getränke anbieten. Außenbereiche dürfen bis 22 Uhr geöffnet sein. Es gibt nur noch Service am Tisch.

In Glasgow & Clyde, Lanarkshire, Ayrshire & Arran, Lothian und Forth Valley müssen Pubs, Bars und Restaurants bis 25. Oktober 2020 schließen. Außer-Haus-Verkauf ist gestattet. Cafés ohne Alkohollizenz dürfen zwischen 6 und 18 Uhr öffnen. Freizeiteinrichtungen mit Innenbereichen (Casinos, Bowlingclubs) sind geschlossen. 

In Wales dürfen sich in geschlossenen Räumen maximal sechs Personen aus vier Haushalten treffen. Im Freien dürfen sich bis zu 30 Personen treffen. Restaurants und Pubs schließen um 22:00 Uhr. Nur noch Tisch-Service ist erlaubt. Es gibt nur noch Tisch-Service. Es gilt Maskentragepflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln, Supermärkten und Geschäften.

In Nordirland ist es verboten, sich zu Hause mit anderen Haushalten, Familien, Freunden zu treffen. Es ist erlaubt, sich im eigenen Garten mit bis zu sechs Angehörigen aus bis zu zwei Haushalten unter Beachtung der Hygiene- und Abstandsregeln zu treffen. Aktuell dürfen sich in Nordirland bis zu 15 Personen im Freien treffen. Es gilt Maskentragepflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln, Supermärkten, Geschäften. Schulen werden voraussichtlich bis zum 28.10.2020 geschlossen, Restaurants bis 14.11.2020. Es ist nur noch Außer-Haus-Service erlaubt.

Weitere Informationen zur jeweiligen Situation finden Sie auf den Internetseiten der britischen Regierung sowie auf den Seiten der Regierungen von Wales, Schottland und Nordirland.

Pauschalreisen & Individualreisen: Einreiseverbot wegen Coronavirus

Laut dem deutschen Reiserechtsexperten Prof. Dr. Ernst Führich handelt es sich bei einem behördlich verhängten Einreiseverbot um einen Fall von höherer Gewalt. Pauschalreisen und individuell gebuchte Flüge können infolgedessen kostenlos storniert werden.

Sie können bei individuell gebuchten Leistungen gegenüber der Fluggesellschaft auch mit dem Wegfall der Geschäftsgrundlage für den Vertrag argumentieren, wenn Sie auch einen Aufenthalt in dem betroffenen Land geplant hatten. Dies können Sie beispielsweise durch Hotelbuchungen nachweisen.

Wie bei vielen Fragen zum Thema Coronavirus ist auch diese bislang eine ungeklärte Rechtsfrage. Das letzte Wort bei der Auslegung der Gesetze haben die Gerichte.

Ein Anspruch auf Ausgleichszahlungen seitens der Airline besteht in einem solchen Fall nicht.

Ein Paar läuft mit Gepäckstücken über einen Steg in Richtung Meer. Im Hintergrund sind kleine Wohnbungalows aus Stroh zu sehen.

Online Broschüre: Auf Pauschalreise durch Europa

Dank der EU haben Reisende, die eine Pauschalreise gebucht haben, Rechte, z. B. wenn die Reise abgesagt wird oder Mängel aufweist. Wir erklären die Rechtslage kurz und knapp.

Dateigröße: 2,1 MB

Aktuelle Lage in Deutschland

Aktuell: Deutschland hat eine freiwillige Gutscheinlösung für abgesagte Pauschalreisen eingeführt. Siehe hierzu: Gutscheinregelungen und andere Erstattungslösungen.

Geltende und geplante Regelungen:

  • Abstandsregelungen (1,5 m)
     
  • Achten Sie auf Kontaktbeschränkungen. Informieren Sie sich auf der Internetseite des jeweiligen Bundeslandes.
     
  • Es gilt eine bundesweite Maskentragepflicht. Weitere Infos finden Sie auf den Internetseiten der jeweiligen Landesregierungen. Seit 15. September gilt ein Mindestbußgeld von 15 Euro für die Verletzung der Maskenpflicht.
     
  • Bund und Länder haben sich auf begrenzte Ausreissperren geeinigt: Sollte es erneut zu einer stark steigenden Neuinfektionenzahl kommen.
     
  • Seit Samstag, 8. August 2020, müssen Reiserückkehrer aus Corona-Risikogebieten einen negativen Covid-19 Test vorlegen oder sich 14 Tage in Quarantäne begeben. Die Tests sind kostenlos. Ab voraussichtlich 8. November 2020 soll folgende bundesweite Regelung gelten: Reiserückkehrer aus Risikogebieten aus dem Ausland müssen zehn Tage lang in Quarantäne. Frühestens am fünften Tag können sie einen Test machen lassen. Ist dieser negativ, wird die Quarantäne aufgehoben. Die einzelnen Bundesländer können eigene Regelungen erlassen. Einreisende müssen also die Bestimmungen des für sie zuständigen Bundeslandes beachten. Näheres auf der Website der Bundesregierung.
     
  • Reiserückkehrer aus Nicht-Risikogebieten werden seit 15. September 2020 nur noch kostenlos getestet, wenn es einen konkreten Anlass gibt (Covid-19-Symptome, Test berufsbedingt erforderlich).


Weitere Infos finden Sie bei der Bundesregierung.

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