Coronavirus: Reisehinweise und Reisewarnungen

Aufgrund der COVID-19-Pandemie warnt das Auswärtige Amt weiter vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in eine Vielzahl von Ländern.

Wir geben Tipps zur Reisebuchung und einen Überblick über die bestehenden Einreisebestimmungen, Reisehinweise und Reisewarnungen im EU-Ausland.

Informationen zum Reiserecht finden Sie unter: Coronavirus und Reisen: Was Reisende jetzt wissen müssen.

Bund-Länder-Beschluss

Bund und Länder einigten sich auf einen bundesweiten Lockdown, der erst einmal bis einschließlich 28. März 2021 gelten soll. 

An Bürgerinnen und Bürger wird weiter appelliert, nicht zwingend notwendige Reisen ins In- und Ausland zu vermeiden.

Ein Überblick über die wichtigsten Regelungen unter aktuelle Corona-Lage in Deutschland.

Coronavirus / Covid-19: Die aktuelle Lage

Für folgende Gebiete in Europa besteht derzeit eine Reisewarnung:

  • Belgien
     
  • Bulgarien
     
  • Dänemark
    Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen auf die Faröer Inseln, nach Grönland und Midtjylland wird aufgrund der Einreisebeschränkungen abgeraten.
     
  • Estland
     
  • Finnland:
    Regionen Uusimaa (mit Großraum Helsinki), Keski-Suomi, Satakunta, Vaasa und Varsinais-Suomi. Von nicht notwendigen touristischen Reisen in die übrigen Landesteile rät das Auswärtige Amt aufgrund geltender Reisebeschränkungen und Quarantäneregelungen ab.
     
  • Frankreich

    sowie  Französisch-Guayana, St. Martin, Mayotte, Réunion und Saint-Barthélemy. Von Reisen in die weiteren französischen Überseegebiete, für die Einreisebeschränkungen bestehen, rät das Auswärtige Amt dringend ab.

  • Griechenland
    Regionen Attika, Mittelgriechenland,  Peloponnes, Westgriechenland sowie Zentralmakedonien. Von nicht notwendigen touristischen Reisen in die übrigen Landesteile rät das Auswärtige Amt aufgrund geltender Reisebeschränkungen und Quarantäneregelungen ab.

  • Irland
     
  • Italien
     
  • Kroatien
     
  • Lettland 
     
  • Litauen
     
  • Luxemburg
     
  • Malta
     
  • Niederlande
    einschließlich ihrer autonomen Länder sowie der karibischen Gemeinden. Ausnahme: Curaçao.
     
  • Norwegen
    Provinzen Oslo und Viken. Von nicht notwendigen, touristischen Reisen in die übrigen Provinzen rät das Auswärtige Amt aufgrund geltender Quarantäneregelungen ab.
     
  • Österreich
    Ganz Österreich, mit Ausnahme der Gemeinde Jungholz (Tirol) und des Kleinwalsertals / der Gemeinde Mittelberg (Vorarlberg).
     
  • Polen
     
  • Portugal, Madeira, Azoren
     
  • Rumänien
     
  • Schweden
     
  • Schweiz
     
  • Slowakei
     
  • Slowenien
     
  • Spanien Festland, Kanaren
     
  • Tschechische Republik
     
  • Ungarn
     
  • Vereinigtes Königreich, Nordirland
     
  • Zypern


Viele Länder haben Corona-Test-Vorschriften, Quarantäne-Regelungen und Ausgangsbeschränkungen. Informieren Sie sich vor Reiseantritt auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts, was für Ihr jeweiliges Reiseland gilt.

Tipps für die Reisebuchung in Corona-Zeiten

Aufgrund der Corona-Pandemie ist die Verunsicherung unter Urlaubern groß. Wer dennoch kurzfristig verreisen möchten, sollte folgendes beachten:

  • Reisehinweise und Reisewarnungen verfolgen
    Informieren Sie sich regelmäßig über die aktuelle Corona-Lage auf der Internetseite des Auswärtigen Amtes. 
     
  • Kommt eine Pauschalreise für Sie infrage?
    Bei Pauschalreisen haben Sie bessere Chancen, die gebuchte Reise kostenlos zu stornieren, wenn beispielsweise eine Reisewarnung ausgesprochen wird oder es zu einem Lockdown im jeweiligen Land kommt.
     
  • Muss ich mit Einschränkungen im Hotel rechnen?
    Fragen Sie vor der Buchung, ob Sie mit Einschränkungen im Hotel rechnen müssen. Vielleicht darf der Wellness-, der Fitness-Bereich oder der Pool nicht genutzt werden.
    Hat der Reiseveranstalter Sie vor Ihrer Buchung entsprechend informiert, können Sie das hinterher nicht als Reisemangel reklamieren und eine Minderung des Reisepreises verlangen.
     
  • Achten Sie bei Individualreisen auf kostenlose Stornierungsmöglichkeiten
    Lesen Sie sich vorab die Storno-Regelungen und die allgemeinen Geschäftsbedingungen des Anbieters durch. 
     
  • Besteht die Möglichkeit einer kostenlosen Umbuchung? 
    Klären Sie vor der Buchung, ob eine Möglichkeit zur kostenlosen Umbuchung besteht. So können Sie den Urlaub im Falle einer zweiten Welle oder eines Lockdowns verschieben.
     
  • Kann ich eine Stornierungs-Option dazubuchen?
    Fragen Sie beim Anbieter nach, ob Stornierungspakete angeboten werden oder hinzugebucht werden können. Wenn die Reiseleistung kostenintensiv ist, kann es sich nämlich lohnen, für wenige Euro eine Stornierungs-Option hinzuzubuchen.

Was ist der Unterschied zwischen einem Reisehinweis und einer Reisewarnung?

Ein Reisehinweis informiert unter anderem über die Besonderheiten eines Landes sowie relevante Einreise- und Zollbestimmungen.

Eine Reisewarnung wird immer dann ausgesprochen, wenn für Reisende eine konkrete Gefahr für Leib und Leben besteht.

Schließlich gibt es noch den Sicherheitshinweis. Dabei wird auf länderspezifische Risiken für Reisende im Ausland aufmerksam gemacht.

Hinweise für EU-Länder


Coronavirus in Frankreich
 

In Frankreich gibt es eine nächtliche Ausgangssperre (couvre-feu) von 18 bis 6 Uhr. 

Der Einzelhandel hat wieder geöffnet. Gastronomie, Museen, Konzertsäle, Sporthallen, Vergnügungsparks, Diskotheken und ähnliche Veranstaltungsorte sind geschlossen.

Die Einreise aus Deutschland sowie aus allen EU-Staaten, Andorra, Island, Liechtenstein, Monaco, Norwegen, San Marino, der Schweiz, dem Vatikanstaat ist möglich. Einreisende aus diesen Ländern benötigen einen negativen PCR-Test. Wer auf dem Luft-/Land-/Seeweg einreist braucht auch noch eine Erklärung zur Symptomfreiheit.

Ausnahmen von der Testpflicht:

  • Einreisen auf dem Landweg von weniger als 24 Stunden Dauer und in einem Umkreis von weniger als 30 km vom eigenen Wohnort (ab 1. März 2021 nicht anwendbar auf Einreisen in das Département Moselle)
     
  • beruflich bedingte Reisen, deren Dringlichkeit oder Häufigkeit Tests nicht zulassen
     
  • beruflich bedingte Reisen von Beschäftigten im gewerblichen Straßenverkehr. 

Die Ein- und Ausreise aus und von allen übrigen Ländern und den französischen Überseegebieten ist nur noch aus zwingenden persönlichen oder familiären, dringenden gesundheitlichen oder unaufschiebbaren beruflichen Gründen gestattet. Für die Einreise ist ein negativer PCR-Test erforderlich, der höchstens 72 Stunden alt sein darf.

Weitere Informationen:

Coronavirus in Spanien

Die Einreise aus allen EU-Staaten, Island, Liechtenstein, Norwegen und der Schweiz ist möglich. 

Reisende ab 6 Jahren, die auf dem Luft- oder Seeweg nach Spanien einreisen und aus einem Risikoland bzw. -gebiet kommen, müssen einen negativen Corona-Test (PCR-Test oder TMA-Test) mitführen.  Der Test darf nicht älter als 72 Stunden sein. Für die Einreise auf dem Landweg ist kein Test erforderlich.

Ausnahmen: Transitreisende, die den Transitbereich nicht verlassen.

Flugreisende müssen ein Formular im Spain Travel Health-Portal ausfüllen. Daraus wird ein QR-Code erzeugt, der bei Einreise vorgelegt werden muss. Das Formular darf frühestens 48 Stunden vor Einreise ausgefüllt werden. 

Spanische Häfen sind für international fahrende Kreuzfahrtschiffe gesperrt.

Das gilt in Spanien

Für Spanien wurde bis 9. Mai 2021 der Alarmzustand ausgerufen.

Durch den Alarmzustand haben die autonomen Gemeinschaften die Möglichkeit, nächtliche Ausgangssperren zu verhängen.

Eine Übersicht über die Regelungen der autonomen Gemeinschaften finden Sie auf der Karte des spanischen Gesundheitsministeriums.

Landesweit gilt die Maskenpflicht an allen öffentlichen Orten innerhalb und außerhalb geschlossener Räume sowie in öffentlichen Verkehrsmitteln.

Ausnahme: Kinder unter sechs Jahren und Personen, die aus gesundheitlichen Gründen keine Maske tragen können.

Auf den Balearen gilt die Testpflicht für Einreisen aus einem Risikogebiet aus dem Ausland auch für Einreisen vom spanischen Festland. Ausführliche Informationen gibt es auf der Internetseite der Regionalregierung. Außerdem gilt eine nächtliche Ausgangssperre von 22 bis 6 Uhr. Ibiza und Formentera dürfen nur mit einem triftigen Grund betreten bzw. verlassen werden.

Besucher, die aus einem Risikogebiet auf die Kanaren reisen, müssen bei der Einreise einen negativen PCR- oder TMA-Test vorlegen. 

Weitere Informationen gibt es beim Auswärtigen Amt.

Weitere Reiseinformationen für das Ausland

Bis 1. April 2021 sind nicht notwendige Reisen nach Belgien bzw. von Belgien ins Ausland verboten. Nur notwendige Reisen sind erlaubt.

Beispiele: Berufliche Reisen, Reisen zum Besuch des nicht im gleichen Haushalt lebenden Partners, Besuch gemeinsamer Kinder, familiäre Gründe, medizinische Gründe, Fahrten des kleinen Grenzverkehrs, Transitfahrten. 

Reisende nach Belgien müssen 48 Stunden vor Einreise das Passenger Locator Form ausfüllen.

Deutschland gilt in Belgien als „rote Zone“. Personen, die aus einer „roten Zone“ einreisen, müssen bei Einreise einen negativen PCR-Test vorlegen, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. Ausnahme: Kinder unter 6 Jahren. Reisende müssen sich für mindestens 7 Tage in Quarantäne begeben und sich am 7. Tag des Aufenthalts in Belgien testen lassen. 

Personen, die mit dem Auto einreisen und weniger als 48 Stunden in Belgien bleiben, sind von der PCR- und Quarantänepflicht befreit und brauchen auch kein Passenger Locator Form

Das gilt in Belgien:

  • Ausgansperren: In Flandern von 00:00 bis 5 Uhr morgens, in Brüssel und der Wallonie von 22 Uhr bis 6 Uhr morgens.

  • Geschäfte sind geöffnet. Der Einkauf muss von einem Erwachsenen alleine getätigt werden und darf maximal 30 Minuten dauern.

  • Restaurants, Cafés, Bars, Clubs und Discotheken sind geschlossen. Lieferdienste und Außer-Haus-Verkauf sind gestattet.

  • Hotels bleiben geöffnet, Mahlzeiten müssen in den Zimmern eingenommen werden. Ferienparks sind geschlossen.

  • Abstandsregel von 1,50 m.

  • Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln, an Haltestellen, in Bahnhöfen und auf Bahnsteigen sowie an den Flughäfen, in Geschäften, Einkaufszentren, mitunter auch in Einkaufsstraßen, Kultureinrichtungen, auf Märkten und beim Betreten von Restaurants/Cafés. 

Weitere Informationen finden Sie beim Auswärtigen Amt und dem Föderalen Öffentlichen Dienstes (FÖD).

Die Einreise nach Griechenland (See-, Luft-, Landweg) ist nur mit einem negativen PCR-Test eines anerkannten Testlabors aus dem Abreiseland gestattet. Der Test darf nicht älter als 72 Stunden sein.

Alle Personen, die bis zum 8. März einreisen, müssen für 7 Tage in häusliche Quarantäne.

Wer auf dem See-, Luft- oder Landweg einreist muss spätestens 24 Stunden vor Reiseantritt ein Online-Formular ausfüllen. Reisende erhalten dann einen QR-Code, der bei der Einreise vorgelegt werden muss. 

Kreuzfahrtschiffe und Sportboote dürfen Griechenland nicht anlaufen.

Das gilt in Griechenland:

Supermärkte und Geschäfte für die Grundversorgung, Apotheken, Bäckereien, Metzgereien, Wochenmärkte und Tankstellen bleiben geöffnet.

Die Wohnung darf nur mit einer Sondererlaubnis für die Fahrt zur Arbeit mit Arbeitgeberbescheinigung oder unter Angabe spezieller Gründe verlassen werden:

  • Apotheke oder Arztbesuch,
  • Einkaufen in einem Geschäft, das nicht liefert,
  • Bank- und Behördengänge mit schriftlicher Terminbestätigung,
  • Hilfe für Menschen in Not oder Begleitung minderjähriger Schüler zur Schule und wieder zurück,
  • Teilnahme an Beerdigungen, Hochzeiten, Taufen,
  • Besuche im Rahmen des Sorgerechts,
  • sportliche Betätigung im Freien in der Nähe der Wohnung oder Bewegung mit dem Haustier, einzeln oder bis zu drei Personen.

Von 21 Uhr bis 5 Uhr ist das Verlassen der Wohnung nur für Fahrten von und zur Arbeit, aus gesundheitlichen Gründen oder zum Ausführen von Haustieren gestattet.

Touristenunterkünfte (Campingplätze, Jugendherbergen und Ferienwohnungen) und Hotels sind weiterhin geöffnet. Allerdings können die Betreiber diese auch in Eigenregie schließen.

Es gilt Maskentragepflicht für alle Personen ab 4 Jahren in allen öffentlichen, geschlossenen Räumen, in Supermärkten, in Ladengeschäften, in öffentlichen Verkehrsmitteln, Taxis, Aufzügen, Arztpraxen, Krankenhäusern, Bankfilialen sowie generell in Büros mit Kundenverkehr und auf Wochenmärkten. Darüber hinaus muss ein Mund-Nasen-Schutz landesweit auch überall im Freien getragen werden.

Weitere Informationen finden Sie beim Auswärtigen Amt und den deutschen Vertretungen in Griechenland.

Die Einreise ist für Personen aus der EU, Island, Liechtenstein, Norwegen und der Schweiz erlaubt. Reisen innerhalb Italiens sind nur aus triftigen Gründen erlaubt.

Es muss eine Einreiseerklärung und ein negativer Covid-19-Test vorgelegt werden, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. Wer kein negatives Testergebnis vorweisen kann, muss in Quarantäne. Für Einreisende aus Österreich gelten andere Regelungen.

Für die Einreise aus Drittländern gelten Beschränkungen. Personen, die sich in diesen Ländern aufhalten, dürfen nur aus nachgewiesenen beruflichen oder gesundheitlichen Gründen, zu Studienzwecken sowie aus Gründen absoluter Dringlichkeit oder zur Rückkehr an ihren Wohnort oder Wohnsitz nach Italien einreisen.  

Das gilt in Italien:

  • landesweite Ausgangssperre von 22 bis 5 Uhr
  • wer innerhalb Italiens in eine andere Region reisen möchte, braucht einen triftigen Grund
  • Maskentragepflicht im öffentlichen Raum, Ausnahme: Kinder unter 6 Jahren

Weitere Informationen gibt es beim Auswärtigen Amt und dem italienischen Außenministerium.

Die Niederlande haben Deutschland zum Risikogebiet erklärt. Reisende aus Deutschland sollten sich dringend in den Niederlanden für 10 Tage in häusliche Quarantäne (auch Ferienunterkünfte) begeben. Informationen zu den Ausnahmen gibt es bei der niederländischen Regierung

Flugpassagiere müssen einen negativen PCR-Test vorlegen. Alle Zug-, Bus- und Schiffsreisende brauchen einen negativen Covid-19-Test, wenn sie sich weiter als 30 km in das niederländische Inland reisen. 

Der Test darf nicht älter als 72 Stunden sein. Der negative Corona-Test ist kein Ersatz für die Quarantäne.

Seit 23. Januar 2021 müssen alle, die per Flugzeug oder Schiff einreisen, einen höchstens vier Stunden vor Abreise durchgeführter negativer Antigen-Schnelltest (zusätzlich zum negativen PCR-Test) vorlegen.

Flug- und Schiffsreisende brauchen einen negativen Antigen-Schnelltest zusätzlich zum PCR-Test, um einreisen zu dürfen.

Flugreisende müssen vor Reiseantritt ein Gesundheits-Formular ausfüllen.

Das gilt in den Niederlanden:

Es gilt eine landesweite Ausgangssperre zwischen 21 und 4:30 Uhr.

Folgende Einrichtungen sind geöffnet:

  • Lebensmittel-Läden. Ab 3. März 2021 dürfen Geschäfte Kunden nach vorheriger Terminvereinbarung empfangen. Körpernahe Dienstleistungen dürfen wieder durchgeführt werden (Friseur, Massage)
  • Drogerien, Apotheken, Optiker,
  • Reparatur- und Wartungswerkstätten,
  • Hotels. Achtung: Die Restaurants bleiben geschlossen. Der Zimmerservice wird ausgesetzt,
  • Paket-Versandstellen, Paket-Abholstellen,
  • Banken, Makler,
  • Gemeinden, Gerichtshöfe und andere staatliche Stellen,
     
  • Nachbarschaftszentren für die Bereitstellung von Dienstleistungen für gefährdete Personen.


Es gilt Maskenpflicht für Personen über 13 Jahren in öffentlich zugänglichen Innenräumen (Ladengeschäfte), im öffentlichen Personen-Nahverkehr, auf Fähren, auf Flüger der KLM und am Flughafen Schiphol.

Weitere Informationen stellt das Auswärtige Amt und die niederländische Regierung zur Verfügung.

Bis 31. März 2021 sieht die Einreiseverordnung eine 10-tägige Quarantäne vor, nach fünf Tagen durch einen negativen PCR- oder Antigentest beendet werden kann. Darüber hinaus soll ein negativer PCR- oder Antigen-Test bei der Einreise vorgelegt werden. Der Test darf nicht älter als 72 Stunden sein. Kann ken Test vorgelegt werden, muss der Test spätestens 24 Stunden nach der Einreise durchgeführt werden.

Alle Einreisenden müssen sich vor der Einreise registrieren. 

Das gilt in Österreich:

  • Ausgangssperre von 20 bis 6 Uhr.
  • Beherbergung zu touristischen Zwecken ist verboten.
  • Geschäfte und Schulen sind geöffnet.
  • Es besteht eine Reisewarnung für Tirol seitens der österreichischen Regierung. Seit 12. Februar 2021 ist die Ausreise aus Tirol (mit Ausnahme des Bezirks Lienz/Osttirol, der Gemeinde Jungholz sowie des Rißtals im Gemeindegebiet von Vomp und Eben am Achensee) nur noch mit einem negativen Corona-Test erlaubt. Dieser darf nicht älter als 48 Stunden sein.
  • Maskentragepflicht (FFP2) im Lebensmitteleinzelhandel, in Supermärkten, Bank- und Post-Filialen, in öffentlichen Verkehrsmitteln, Taxis, Seil- und Zahnradbahnen, Reisebussen, Innenbereichen von Ausflugsschiffen, im Gesundheitsbereich, in Apotheken, bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen ohne zugewiesenen Sitzplatz. 

Weitere Informationen erhalten Sie beim Auswärtigen Amt, dem Europäischen Verbraucherzentrum Österreichbeim Amt der Oberösterreichischen Landesregierung und beim Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz.

Wer über eine EU-Außengrenze nach Polen einreist, muss 10 Tage in Quarantäne.

Wer über eine EU-Binnengrenze mit Bus, Bahn, Fllugzeug oder Schiff im Rahmen einer organisierten Reise einreist, muss 10 Tage in Quarantäne. Ausnahmen: Berufskraftfahrer, Güter- und Personenverkehr, berufsbedingte Gründe, Schüler und Studierende, die in Polen oder einem Nachbarland eine Bildungseinrichtung besuchen, Personen mit Covid-19-Impfung, Personen mit einem negativen Covid-19-Test (nicht älter als 48 Stunden).  

Das gilt in Polen:

  • Restaurants sind geschlossen. Mitnahme- und Lieferservice sind erlaubt.
     
  • In Läden und Poststellen dürfen sich nur eine begrenzte Anzahl Kunden gleichzeitig aufhalten.
     
  • Im öffentlichen Nahverkehr beträgt die Personenobergrenze 30 % aller Sitz- und Stehplätze oder 50% aller Sitzplätze.
     
  • Bei öffentlichen und privaten Versammlungen liegt die maximale Personenzahl bei fünf
     
  • Hochzeiten und private Feiern sind verboten.
     
  • Kultureinrichtungen, Diskotheken und Clubs sind geschlossen
     
  • Museen, Kunstgalerien, Kinos, Theater-, Konzert- und Opernhäuser sind geöffnet. 
     
  • Übernachtungen in Hotels sind mit einer maximalen Belegung von 50
  • % erlaubt.

Wegen des des Infektionsgeschehens in der Woiwodschaft Ermland-Masuren gelten Abweichungen. Siehe hierzu die Internetseite des Auswärtigen Amts. 

Weitere Informationen zu den Maßnahmen stellen die polnische Regierung, das Auswärtige Amt und die deutsche Botschaft in Polen zur Verfügung.

Für Einreisen auf das portugiesische Festland gilt:

Personen, die mit dem Flugzeug aus einem EU-Mitgliedstaat, Island, Liechtenstein, Norwegen und der Schweiz einreisen - für den gelten je nach Risikoeinstufung verschiedene Vorgaben. Einreisende per Flugzeug aus Deutschland müssen einen negativen PRC-Test nachweisen, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. Ausnahme: Kinder unter 2 Jahren.

Flugpassagiere müssen eine elektronische Reiseanmeldung (Passenger Locator Card) ausfüllen.

Eine Einreise über den Landweg ist nur erlaubt, wenn der Wohnsitz in Portugal (in der Regel das „Certificado de Registo de Cidadão da União Europeia“) nachgewiesen werden kann oder zu beruflichen (Grenzpendler) oder gewerblichen Zwecken eingereist wird. 

Für Reisen nach Madeira und auf die Azoren gelten eigene Vorschriften. Siehe hierzu die Informationsseite des Auwärtigen Amts.

 

Das gilt in Portugal (Festland):

  • Bewegung im öffentlichen Raum ist nur infolgenden Fällen erlaubt:
    Erwerb von Lebensmitteln, Erwerb von pharmazeutischen Produkten, Tanken, Banken-, Arzt-, Krankenhausbesuche, Fahrt zur Arbeit, zur Unterstützung von hilfebedürftigen Personen oder Minderjährigen.
     
  • Freitags ab 20 Uhr bis montags 5 Uhr, ist der Bewegungsradius auf den eigenen Landkreis (concelho) mit Ausnahme der genannten Tatbestände beschränkt.
     
  • Die Kontakte sind auf den eigenen Haushalt zu beschränken.
     
  • Alle Kultur- und sämtliche Freizeit- und Sporteinrichtungen sind geschlossen.
     
  • Private Feiern, sowie der Konsum von Alkohol im öffentlichen Raum sind untersagt.
     
  • Es gilt Maskentragepflicht in Geschäften, in öffentlichen Verkehrsmitteln, im Freien im gesamten öffentlichen Raum ist überall dort, wo der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. Ausnahmen: Kinder unter 10 Jahren und Personen mit einem ärztlichen Attest.

Wer aus Portugal nach Deutschland einreisen möchte, muss einen negativen Corona-Test vorlegen und sich anmelden. Durch die deutsche Coronavirus-Schutzverordnung besteht darüber hinaus ein Beförderungsverbot im grenzüberschreitenden Eisenbahn-, Bus-, Schiffs- und Flugverkehr für Personen aus Portugal, da es aktuell zu den Virusvarianten-Gebieten zählt.

Weiterführende Informationen zu den Corona-Regelungen stellt die portugiesische Regierung sowie das Auswärtige Amt zur Verfügung.

Deutsche Staatsangehörige dürfen uneingeschränkt in die Schweiz einreisen. Reisen Sie allerdings aus einem Risikoland ein, besteht eine Quarantäne-Pflicht.

Reisende aus Risikoländern müssen bei Einreise einen negativen PCR-Test vorweisen, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. Dies gilt auch für Flugreisende, egal ob sie aus einem Risikogebiet einreisen oder aus einem Nicht-Risikogebiet einreisen. Ohne negativen Test dürfen Fluggesellschaften Passagiere nihct mehr befördern. Für das Boarding genügt auch ein Schnelltest, der nicht älter als 24 Stunden ist. Bei der Einreise in die Schweiz muss das Ergebnis des PCR-Tests vorliegen, das nicht älter als 72 Stunden sein darf.

Für Staatsangehörige aus Drittstaaten gelten Einreisebeschränkungen. Informationen zu den Einreisebeschränkungen gibt es beim Schweizer Staatssekretariat für Migration.

Für Reisende aus Risikogebieten gilt eine 10-tägige Quarantäne-Pflicht. 

Alle Personen, die per Flugzeug, Schiff, Bahn oder Bus einreisen müssen sich elektronisch registrieren.

Das gilt in der Schweiz:

  • Gastronomiebetriebe sind geschlossen.
  • Einrichtungen zur Verpflegung von Hotelgästen, Abholservices, Lieferdienste sind offen.
     
  • Museen, Lesesäle, Außenbereiche von Zoos und botanischen Gärten, Freizeit- und Sportanlagen im Freien sind wieder geöffnet.
     
  • Private und öffentliche Veranstaltungen mit mehr als fünf Personen, Kinder eingeschlossen, sind im Innenbereich verboten.
     
  • Maskenpflicht in öffentlich zugänglichen Innenräumen, in öffentlichen Verkehrsmitteln, an Haltestellen, an Bahnhöfen, auf Bahnsteigen, an Flughäfen, in Geschäften und Einkaufszentren.  

Weitere Informationen stellen das Schweizer Bundesamt für Gesundheit und die Schweizer Behörden zur Verfügung.

Das Auswärtige Amt warnt vor nicht notwendigen touristischen Reisen in die Türkei. 

Bei Einreise auf dem Luft-, Land- oder Seeweg müssen Reisende ab 6 Jahren einen negativen PCR-Test vorlegen. Dieser darf für Flugreisen nicht älter als 72 Stunden sein. 

Wer nach Deutschland reisen möchte und älter als 2 Jahre ist, muss einen PCR-Test machen, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. Bei einem positiven Test müssen Sie sich in der Türkei in Quarantäne oder in ärztliche Behandlung begeben.

Es gilt Maskentragepflicht im gesamten öffentlichen Raum, in Supermärkten und in öffentlichen Verkehrsmitteln. 

Darüber hinaus muss ein Sicherheitsabstand von drei Schritten eingehalten werden.

Weitere Informationen finden Sie bei der Deutschen Vertretungen in der Türkei und beim Auswärtigen Amt.

Reisewarnung für die USA & Einreiseverbot seitens der USA

Das Auswärtige Amt warnt vor nicht notwendigen touristischen Reisen in die USA (einschließlich Puerto Rico).

Darüber hinaus haben die USA ein Einreiseverbot verhängt: Personen, die sich 14 Tage vor ihrer Einreise in die Vereinigten Staaten in Deutschland oder in einem anderen Teil des Schengen-Raums aufgehalten haben, dürfen nicht in die USA einreisen.

Die Einreise ist nur noch für Personen möglich, die

  • US-Bürger sind.
  • Einen ständigen legalen Aufenthalt in den USA (Greencard) haben.
  • Personen, die in einem nahen Verwandtschaftsverhältnis zu einem US-Staatsbürger oder einer Person mit ständigem legalen Aufenthalt in den USA stehen
  • Diplomaten oder Mitarbeiter einer internationalen Organisation sind.

Weitere Informationen des Auswärtigen Amts zu USA-Reisen.

Reisen aus touristischen Gründen sind im und ins Vereinigte Königreich und nach Nordirland untersagt.

Bei allen Einreisen muss ein negativer COVID-19-Test vorgelegt werden, der bei Einreise nicht älter als drei Tage sein darf. Ausnahme: Einreisen aus Schottland, Nordirland, Irland, Isle of Man, Jersey und Guernsey.

Kinder unter 11 Jahren sind von der Testpflicht ausgenommen. Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite der britischen Regierung.

Einreisende nach England und Reisende, die über England nach Wales einreisen, und sich in den letzten 10 Tagen vor Einreise in einem Travel-Ban-Land aufgehalten haben, brauchen nicht nur einen COVID-19-Test, sondern müssen auch noch für 10 Tage Hotel-Quarantäne. Aufenthalt, Verpflegung und Tests während der Quarantäne kosten 1.750 GBP.

Für die Einreise nach Schottland, Nordirland und Wales gelten ähnliche Einreisebeschränkungen.

Für alle Einreisenden gilt grundsätzlich die Pflicht zur elektronischen Anmeldung vor der Einreise. Die Anmeldung darf frühestens 48 Stunden vor Einreise erfolgen.

Im Vereinigten Königreich gilt ein Einreiseverbot aus Ländern mit vielen Virus-Mutationen. Dieses Einreiseverbot gilt auch, wenn man sich 10 Tage vor der Einreise in das Vereinigte Königreich in einem dieser Länder aufgehalten hat und auch für Transitreisende, die durch diese Länder gereist sind. Ausnahmen: Briten, Iren, Drittstaatsangehörige mit Wohnsitz oder Aufenthaltsrecht in UK. 

Das am 29. Januar 2021 erlassene Beförderungsverbot im grenzüberschreitenden Eisenbahn-, Bus-, Schiffs- und Flugverkehr für Personen aus Virusvarianten-Gebieten gilt nicht für deutsche Staatsangehörige und Personen mit Wohnsitz und Aufenthaltsrecht in der Bundesrepublik Deutschland. 

Die Vorschriften und Beschränkungen im Land unterscheiden sich stark zwischen England, Wales, Schottland und Nordirland.

Weitere Informationen zu den Regelungen innerhalb des Landes finden Sie auf folgenden Internetseiten:

Dürfen nur noch Geimpfte einreisen? Das sind die Regelungen einiger EU-Länder.

Für Reisende aus Deutschland ist die Einreise mit einem negativem Test erlaubt. Eine Quarantäne ist nicht erforderlich.

Für weitere Länder gilt: Wer in den zurückliegenden sechs Monaten gegen Covid-19 geimpft wurde oder nachweislich von Covid-19 genesen ist, darf ohne Quarantäne-Auflagen einreisen. Allerdings müssen ärztliche Nachweise vorgelegt werden.

Deutsche dürfen nach Litauen einreisen, wenn sie einen negativen Test bei der Einreise oder kurz nach der Einreise vorlegen und sich mindestens sieben Tage in Quarantäne begeben. Reisende, die in den vergangenen drei Monaten an Covid-19 erkrankt waren oder bereits vollständig geimpft sind und ein Attest vorweisen können, dürfen ohne Quarantäne einreisen.

In Polen ist keine zehntägige Quarantänepflicht erforderlich und es besteht auch keine Corona-Testpflicht für Personen, die gegen das Virus geimpft wurden. 

Ein negativer PCR-Test muss nicht vorgelegt werden, wenn Reisende vollständig geimpft sind. Die Impfbescheinigung muss in englischer Sprache vorliegen. Darüber hinaus entfällt die Testpflicht für Personen, die eine Corona-Infektion in den vergangenen 90 Tagen hatten und das mit einer ärztlichen Bescheinigung belegen können. 

Die Testpflicht besteht für Reisende nicht, die geimpft oder in den vergangenen 90 Tagen von Corona genesen sind. Die zweite Impfdosis muss mindestens zehn Tage vor der Einreise nach Rumänien verabreicht worden sein. Bei überstandener Infektion müssen mindestens 14 Tage ab Testergebnis bis zur Einreise vergangen sein. Eine Quarantänepflicht gilt für deutsche Einreisende aktuell nicht.

 

Pauschalreisen & Individualreisen: Einreiseverbot wegen Coronavirus

Laut dem deutschen Reiserechtsexperten Prof. Dr. Ernst Führich handelt es sich bei einem behördlich verhängten Einreiseverbot um einen Fall von höherer Gewalt.

Pauschalreisen und individuell gebuchte Flüge können demnach kostenlos storniert werden.

Sie können bei individuell gebuchten Leistungen gegenüber der Fluggesellschaft auch mit dem Wegfall der Geschäftsgrundlage für den Vertrag argumentieren, wenn Sie einen Aufenthalt in dem betroffenen Land geplant hatten.

Dies können Sie beispielsweise durch die Hotelbuchung nachweisen. Wie bei vielen Fragen zum Thema Coronavirus ist auch diese bislang ungeklärt.

Das letzte Wort bei der Auslegung der Gesetze haben infolgedessen die Gerichte.

Ein Anspruch auf Ausgleichszahlungen seitens der Airline besteht in einem solchen Fall nicht.

Ein Paar läuft mit Gepäckstücken über einen Steg in Richtung Meer. Im Hintergrund sind kleine Wohnbungalows aus Stroh zu sehen.

Online Broschüre: Auf Pauschalreise durch Europa

Dank der EU haben Reisende, die eine Pauschalreise gebucht haben, Rechte, z. B. wenn die Reise abgesagt wird oder Mängel aufweist. Wir erklären die Rechtslage kurz und knapp.

Dateigröße: 2,1 MB

Aktuelle Lage in Deutschland

Der Bund-Länder-Beschluss vom 3. März beinhaltet folgendes: 

  • Impfungen sollen ab Ende März / Anfang April bei niedergelassenen Haus- und Fachärzten stattfinden können. Impfzentren und mobile Impfteams bleiben weiter aktiv.
     
  • Bis Anfang April sollen schrittweise Corona-Testkonzepte umgesetzt werden. Und zwar für Schulen, Kinderbetreuung und Unternehmen. Allen Bürgern ohne Symtome soll mindestens einmal pro Woche ein kostenloser Schnelltest ermöglicht werden.
     
  • Ab 8. März darf sich der eigene Haushalt mit einem weiteren Haushalt treffen. Jedoch maximal fünf Personen beschränkt. Kinder bis 14 Jahre werden nicht mitgezählt. Liegt die 7-Tage-Inzidenz in einer Region unter 35 Neuinfektionen pro Woche und 100.000 Einwohner, können sich drei Haushalte mit insgesamt bis zu zehn Personen treffen. Auch hier werden Kinder bis 14 Jahren nicht mitgezählt. Steigt die 7-Tage-Inzidenz in einem Bundesland oder einer Region auf über 100, wird die Kontaktbeschränkung wieder verschärft. Ein privates Treffen ist dann auf den eigenen Hausstand und eine weitere Person beschränkt.
     
  • Ab 8. März dürfen Buchhandlungen, Blumengeschäfte und Gartenmärkte öffnen. Auch Fahr- und Flugschulen dürfen öffnen. Aber auch körpernahe Dienstleistungen. Wenn bei körpernahen Dienstleistungen keine Maske getragen werden kann, ist für die Kunden ein tagesaktueller negativer Corona-Test erforderlich. Auch ist ein Testkonzept für die Mitarbeiter erforderlich.
  • Es gilt die Tragepflicht von medizinischen Masken (FFP2, KN95/N95, DIN EN 14683, YY 0469-2011) in öffentlichen Verkehrsmitteln sowie in Geschäften.
     
  • Wird in einem Land oder einer Region eine stabile 7-Tage-Inzidenz von unter 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern erreicht, können weitere Öffnungen landesweit oder regional vorgesehen werden:
    • die Öffnung des Einzelhandels mit einer Begrenzung von einer Kundin oder einem Kunden pro 10 qm für die ersten 800 qm Verkaufsfläche und einem weiteren für jede weiteren 20 qm;
    • die Öffnung von Museen, Galerien, zoologischen und botanischen Gärten sowie Gedenkstätten;
    • kontaktfreier Sport in kleinen Gruppen (max. 10 Personen) im Außenbereich, auch auf Außensportanlagen.
     
  • Wird in einem Land oder einer Region eine stabile oder sinkende 7-Tage-Inzidenz von unter 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern erreicht, kann das Land weitere Öffnungen landesweit oder regional vorsehen. Siehe dazu der Bund-Länder-Beschluss. Eine Übersicht über die Öffnungsperspektiven gibt es auf der Internetseite der Bundesregierung.
     
  • Bars und Restaurants bleiben geschlossen. Die Lieferung und Abholung von Speisen wird aber weiter ermöglicht. 
     
  • Home-Office Möglichkeiten werden ausgeweitet. Die Home-Office-Verordnung gilt bis 30. April 2021.

Achtung: Die Bundesländer können hiervon abweichende Regelungen festlegen.

Weitere Maßnahmen sowie Erläuterungen zu den Beschlüssen gibt es auf der Website der Bundesregierung. Auch den Wortlaut des Beschlusses als pdf.

Weiterhin gilt:  

  • Abstandsregelung (1,5 m)
     
  • Einreisende, die sich 10 Tage vor ihrer Einreise in einem Risikogebiet (nicht: Hochinzidenz- oder Virusvarianten-Gebiet) aufgehalten haben, müssen spätestens 48 Stunden nach der Einreise ein negatives Corona-Testergebnis vorlegen können. 
     
  • Einreisende, die sich 10 Tage vor Einreise nach Deutschland in Hochinzidenzgebieten oder Virusvarianten-Gebieten aufgehalten haben, sind verpflichtet, sich bereits vor Antritt der Reise nach Deutschland testen zu lassen. Der Test darf nicht älter als 48 Stunden sein.

Weitere Informationen hierzu stellt das Robert Koch-Institut und das Bundesministerium für Gesundheit zur Verfügung.

Unabhängig vom Testergebnis besteht eine Quarantänepflicht gemäß den Corona-Bestimmungen der Bundesländer.

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