Coronavirus: Reisehinweise und Reisewarnungen

Stand der Informationen: 11:30 Uhr

Die vom Auswärtigen Amt festgelegte pauschale Reisewarnung für mehr als 160 Länder außerhalb der Europäischen Union endete Ende September 2020. Seit dem 1. Oktober 2020 gelten wieder umfassend differenzierte Reise- und Sicherheitshinweise. Aufgrund der COVID-19-Pandemie warnt das Auswärtige Amt weiter vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in eine Vielzahl an Ländern.

Wir geben Tipps zur Reisebuchung und einen Überblick über die bestehenden Einreisebestimmungen, Reisehinweise und Reisewarnungen im EU-Ausland.

Informationen zum Reiserecht finden Sie unter: Coronavirus und Reisen: Was Reisende jetzt wissen müssen

Bund-Länder-Beschluss

Am 25. November 2020 einigten sich Bund und Länder, die bereits bestehenden Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie bis mindestens 20. Dezember 2020 zu verlängern. An Bürgerinnen und Bürger wird u. a. appelliert, auf touristische Reisen ins Ausland – auch im Hinblick auf die Skisaison – zu verzichten.

Näheres unter aktuelle Lage in Deutschland

Coronavirus / Covid-19: Die aktuelle Lage

Für folgende Gebiete in Europa besteht derzeit eine Reisewarnung:

  • Belgien
    Ganz Belgien
     
  • Bulgarien
    Ganz Bulgarien
     
  • Dänemark
    Ganz Dänemark mit Ausnahme der Färöer und Grönland.
     
  • Estland: 
    Region Ida-Viru, Harju, Hiiu und Rapla.
     
  • Finnland:
    Region Uusimaa (mit Großraum Helsinki)
     
  • Frankreich
    Ganz Frankreich

    Überseegebiete: Französisch Guyana, St. Martin, Guadeloupe, La Réunion, Martinique und Französisch-Polynesien. Von Reisen in die französischen Überseegebiete, für die es noch keine Einreisebeschränkungen gibt, rät das Auswärtige Amt dringend ab.
     
  • Griechenland
    Regionen Westmakedonien, Attika, Epirus, Thessalien, Ostmakedonien, Thrakien, Nördliche Ägäis und Peloponnes sowie Zentralmakedonien.
     
  • Irland
    Ganz Irland 
     
  • Italien
    Ganz Italien
     
  • Kroatien
    Ganz Kroatien
     
  • Lettland 
    Ganz Lettland
     
  • Litauen
    Ganz Litauen
     
  • Luxemburg
    Ganz Luxemburg
     
  • Malta
    Ganz Malta 
     
  • Niederlande
    Ganz Niederlande einschließlich seiner autonomen Länder sowie der besonderen Gemeinden Bonaire, Sint Eustatius und Saba
     
  • Norwegen
    Provinz Oslo, Vestland und Viken
     
  • Österreich
    Ganz Österreich, mit Ausnahme der Gemeinde Jungholz (Tirol) und des Kleinwalsertals/der Gemeinde Mittelberg (Vorarlberg).
     
  • Polen
    Ganz Polen.
     
  • Portugal
    Ganz Portugal, mit Ausnahme der autonomen Regionen Azoren und Madeira
     
  • Rumänien
    Ganz Rumänien
     
  • Schweden
    Ganz Schweden
     
  • Schweiz
    Gesamte Schweiz
     
  • Slowakei
    Ganz Slowakei
     
  • Slowenien
    Ganz Slowenien
     
  • Spanien
    Ganz Spanien (Festland, Balearen), mit Ausnahme der Kanarischen Inseln
     
  • Tschechische Republik
    Ganz Tschechien
     
  • Ungarn
    Ganz Ungarn
     
  • Vereinigtes Königreichdie
    Gesamtes Vereinigtes Königreich von Großbritannien und Nordirland sowie Gibraltar und die Kanalinsel Jersey (Kronbesitz). Ausgenommen sind die weiteren Überseegebiete sowie die Kronbesitze Isle of Man und die Kanalinsel Guernsey.
     
  • Zypern
    Ganz Zypern

Aufgrund von Einreisebeschränkungen, Quarantänemaßnahmen oder hoher Infektionszahlen rät das Auswärtige Amt vor Reisen nach Estland, Finnland, Island und Norwegen ab.

Weitere Informationen erhalten Sie beim Auswärtigen Amt.

Tipps für die Reisebuchung in Corona-Zeiten

Aufgrund der Corona-Pandemie ist die Verunsicherung unter Urlaubern groß. Wer dennoch kurzfristig verreisen möchten, sollte folgendes beachten:

  • Reisehinweise und Reisewarnungen verfolgen
    Informieren Sie sich regelmäßig über die aktuelle Corona-Lage auf der Internetseite des Auswärtigen Amtes. 
     
  • Kommt eine Pauschalreise für Sie in Frage?
    Bei Pauchalreisen haben Sie bessere Chancen, die gebuchte Reise kostenlos zu stornieren, wenn z. B. eine Reisewarnung ausgesprochen wird oder es zu einem Lockdown im jeweiligen Land kommt.
     
  • Muss ich mit Einschränkungen im Hotel rechnen?
    Fragen Sie vor der Buchung, ob Sie mit Beschränkungen im Hotel rechnen müssen. Vielleicht darf der Wellness-, der Fitness-Bereich oder der Pool nicht genutzt werden. Hat der Reiseveranstalter Sie vor Ihrer Buchung entsprechend informiert, können Sie das hinterher nicht als Reisemangel reklamieren und eine Minderung des Reisepreises verlangen.
  • Achten Sie bei Individualreisen auf kostenlose Stornierungs-Möglichkeiten
    Lesen Sie sich vorab die Storno-Regelungen und die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Anbieters genau durch.
     
  • Besteht die Möglichkeit einer kostenlosen Umbuchung?
    Klären Sie vor der Buchung, ob eine Möglichkeit zur kostenlosen Umbuchung besteht. So können Sie die den Urlaub im Falle einer zweiten Welle oder eines Lockdowns verschieben.
     
  • Kann ich eine Stornierungs-Option dazubuchen?
    Fragen Sie beim Anbieter nach, ob Stornierungspakete hinzugebucht werden können. Wenn die Reiseleistung sehr teuer ist, kann es sich mitunter lohnen, für wenige Euro eine Stornierungs-Option hinzuzubuchen.

Was ist der Unterschied zwischen einem Reisehinweis und einer Reisewarnung?

Ein Reisehinweis informiert unter anderem über die Besonderheiten eines Landes sowie relevante Einreise- und Zollbestimmungen.

Eine Reisewarnung wird immer dann ausgesprochen, wenn für jeden Reisenden eine konkrete Gefahr für Leib und Leben droht.

Schließlich gibt es noch den Sicherheitshinweis. Dabei wird auf länderspezifische Risiken für Reisende im Ausland aufmerksam gemacht, die regelmäßig aktualisiert und überprüft werden.

Hinweise für EU-Länder


Coronavirus in Frankreich
 

Seit 30. Oktober 2020 gilt in ganz Frankreich eine Ausgangssperre. Am 24. November 2020 gab die französische Regierung eine Lockerung der Ausgangssperre bekannt, die in drei Stufen erfolgen wird. Ausgänge bleiben aber weiterhin nur beschränkt möglich und es muss eine ausgefüllte Bescheinigung mitgeführt werden, andernfalls droht ein Bußgeld (135 Euro). Von nicht zwingend notwendigen Reisen ins Nachbarland sollte also auch weiterhin abgesehen werden. 

Die Einreise aus Deutschland sowie aus allen EU-Staaten, Andorra, Island, Liechtenstein, Monaco, Norwegen, San Marino, der Schweiz, Vatikanstaat und dem Vereinigten Königreich von Großbritannien und Nordirland ist möglich. Frankreich kontrolliert jedoch weiter seine EU-Binnengrenzen bis Ende April 2021. Auch aus Australien, Japan, Neuseeland, Ruanda, Südkorea und Thailand kann ohne Einschränkungen eingereist werden. 

Vorschriften gibt es für die Einreise aus allen weiteren Staaten. Länderabhängig ist ein negativer COVID-19-Test notwendig, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. Auch Erklärungen zum Einreisegrund sowie zur COVID-19-Symptomfreiheit können verlangt werden. Ggf. muss man sich in Quarantäne begeben. 

Weitere Informationen:

Coronavirus in Spanien

Die Einreise aus allen EU-Staaten, Island, Liechtenstein, Norwegen und der Schweiz ist uneingeschränkt möglich. Bei Einreise kann eine Gesundheitskontrolle, z. B. durch Temperaturmessung, stattfinden. 

Flugreisende müssen ein Formular im Spain Travel Health-Portal ausfüllen. Danach erhalten sie einen QR-Code, der bei der Einreise vorgezeigt werden muss. Dies kann mit Hilfe der spanischen App "SpTH" erfolgen. Die Registrierung kann frühestens 48 Stunden vor Einreise durchgeführt werden.

Ab 23. Nov. 2020 müssen zudem alle Reisenden, die auf dem Luft- oder Seeweg nach Spanien einreisen und aus einem Risikogebiet kommen (dazu gehört auch Deutschland), einen negativen COVID-19-Test dabei haben. Der Test muss innerhalb von 72 Stunden vor Einreise erfolgt sein. Es werden Tests in engl. und spanischer Sprache akzeptiert. Auf den Kanaren muss seit 14. Nov. 2020 ein negativer COVID-19-Test vorgelegt werden. Ausgenommen von der Verpflichtung, ein negatives Testergebnis mit sich zu führen, sind Transitreisende, die den Transitbereich nicht verlassen.

Die Grenzübergänge Ceuta und Melilla sind geschlossen. Spanische Häfen sind für Kreuzfahrtschiffe aktuell gesperrt.

Das gilt in Spanien:

Landesweit gilt an allen öffentlichen Orten Maskenpflicht innerhalb und außerhalb geschlossener Räume und in öffentlichen Verkehrsmitteln. Wer sich nicht daran hält, dem droht eine Geldstrafe (ca. 100 Euro). Kinder unter 6 Jahren und Personen, die aus gesundheitlichen Gründen keine Maske tragen können, sind von der Maskenpflicht ausgenommen. 

Landesweit wurden aufgrund steigender Infektionszahlen u. a. folgende Maßnahmen beschlossen, die von den Autonomen Gemeinschaften umgesetzt werden: Schließung von Diskotheken und Nachtbars. Rauchverbot im Freien, wenn nicht mindestens ein Abstand von 2 Metern eingehalten werden kann. Stärkere Kontrolle des Party-Verbots im Freien.

Am 25. Okt. 2020 wurde für ganz Spanien ein Alarmzustand ausgerufen, der bis zum 9. Mai 2021 verlängert wurde. Dieser beinhaltet eine nächtliche Ausgangssperre (in der Regel zwischen 23 und 6 Uhr) für alle Autonomen Gemeinschaften außer den Kanarischen Inseln. Zusammenkünfte von mehr als 6 Personen sind nicht erlaubt. Autonome Gemeinschaften sind befugt, für besonders betroffene Gebiete weitere Bewegungsbeschränkungen zu erlassen. 

In der Autonomen Gemeinschaft Madrid gilt die nächtliche Ausgangssperre von 0 bis 6 Uhr. Näheres in einer Karte auf Comunidad Madrid. Auch in der autonome Gemeinschaft Katalonien gelten  verschärften Maßnahmen. Diese sollen seit 23. Nov. 2020, je nach Infektionsgeschehen, schrittweise abgeschafft werden.

Auf den Balearen gilt eine nächtliche Ausgangssperre von 0 Uhr bis 6 Uhr. Auf Ibiza beginnt die Ausgangssperre bereits um 22 Uhr.

Weitere Informationen gibt es beim Auswärtigen Amt oder auf der Internetseite des spanischen Gesundheitsministeriums.

Weitere Reiseinformationen für das Ausland

Stand: 09.11. 2020, 11 Uhr

Das belgische Außenministerium stuft eine bestimmte Zahl von Ländern / Regionen weltweit als rot (hohes Infektionsrisiko) und orange Zonen (mäßig hohes Infektionsrisiko) ein. In Deutschland gibt es derzeit einige rote Gebiete. Für alle, die aus einer dieser roten Zonen nach Belgien einreisen, gilt eine 10-tägige Quarantänepflicht und weiteren vier Tagen erhöhter Wachsamkeit. Bei auftretenden Corona-Symptomen muss ein PCR-Test durchgeführt werden.

Keine Quarantäne- oder Testpflicht gelten für Personen, die weniger als 48 Stunden in dem entsprechenden roten Gebiet verbracht haben sowie für Personen, die aus einer orangenen Zone einreisen.

Wer nach Belgien einreisen möchte, muss binnen 48 Stunden vor Einreise das „Public Health Passenger Locator Form“ ausfüllen und dies elektronisch bzw. per Mail versenden, auch solche mit Wohnsitz in Belgien nach mehr als 48-stündigem Auslandsaufenthalt. Reisende können auch eine ausgefüllte Papierversion mit sich führen, diese bei der Flughafenpolizei abgeben oder per Post an Saniport, Eurostation II, Place Victor Horta, 40 bte 10, 1060 Bruxelles schicken.

Aktuell gilt:

Es gibt einige Einschränkungen im Land. So sind vom 2. November 2020 bis 13. Dezember 2020 nicht dringend notwendige Geschäfte geschlossen. Das gilt auch für Ferienparks, Bungalows und Campingplätze.

In Flandern gilt eine Ausgangssperre von Mitternacht bis 5 Uhr morgens, in Brüssel und der Wallonie von 22 Uhr bis 6 Uhr morgens, Ausnahmen sind gestattet, wenn wichtige Gründe vorliegen. Restaurant, Cafés und Bars sind geschlossen. Dies gilt auch für Hotelrestaurants. Restaurants dürfen bis 22 Uhr jedoch Essen zur Mitnahme anbieten, bzw. liefern über Lieferdienste. Ab 20 Uhr darf kein Alkohol mehr verkauft werden. Discotheken und Clubs sind dicht. Private Zusammenkünfte im Freien sind auf 4 Personen beschränkt.

Generell besteht Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln, an Haltestellen, Bahnhöfen, Bahnsteigen, an Flughäfen, in Geschäften, Einkaufszentren, teilweise auch in Einkaufsstraßen, Gotteshäusern, Kultureinrichtungen, auf Märkten und beim Betreten von Restaurants und Cafés. Die Gemeinden legen selbstständig Zonen im öffentlichen Raum fest, in denen Maskenpflicht besteht. Die Zahl der Kunden in Geschäften ist, in Abhängigkeit von der Größe des Geschäfts, beschränkt. 

Es gilt ein Sicherheitsabstand von 1,50 m. 

Weitere Informationen finden Sie beim Auswärtigen Amt und der Internetseite des Föderalen Öffentlichen Dienstes (FÖD).

Stand: 16.11.2020, 17 Uhr

Ab dem 11. Nov. 2020 ist die Einreise nach Griechenland nur noch mit einem negativen PCR-Test aus dem Abreiseland, plus begleitender Diagnose in engl. Sprache möglich. Der Test darf nicht älter als 72 Stunden alt sein.

Es gilt eine Anmeldepflicht für Reisende, die auf dem See-, Luft- oder Landweg einreisen. Die Anmeldung muss spätestens 24 Stunden vor der Abreise mit Hilfe eines Online-Formulars erfolgen. Danach erhalten die Reisenden einen QR-Code, den sie bei der Einreise vorzeigen müssen. Ab dem 10. November soll das Online-Formular für griechische Staatsangehörige auch für Ausreisen aus Griechenland erforderlich sein.

Der Fährverkehr zwischen Griechenland und Italien findet statt, der Fährverkehr (Personen) mit Albanien und der Türkei bleibt ausgesetzt. Kreuzfahrtschiffe und Sportboote dürfen Griechenland vorerst nicht mehr anlaufen.

Seit dem 7. Nov. 2020, 6 Uhr, gilt für vorerst drei Wochen ein landesweiter „Lockdown“. Die Wohnung darf nur mit einer Sondererlaubnis unter Angabe spezieller Gründe verlassen werden. Geöffnet bleiben Supermärkte und Geschäfte, die für die Grundversorgung erforderlich sind (z. B. Apotheken, Bäckereien, Metzgereien, Wochenmärkte und Tankstellen). Das Tragen einer Maske ist überall, auch im Freien, verpflichtend. Öffentliche Versammlungen sind verboten. 

Touristenunterkünfte (Campingplätze, Jugendherbergen und Ferienwohnungen) und Hotels dürfen weiter öffnen, über die tatsächliche Öffnung entscheiden die Betriebe selbst.

Näheres beim Auswärtigen Amt und den deutschen Vertretungen in Griechenland sowie auf der Website der griechischen Regierung

Stand: 09.11.2020, 11 Uhr

Die Einreise aus Deutschland sowie den meisten EU-Mitgliedstaaten sowie Island, Liechtenstein, Norwegen, der Schweiz, Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland ist ohne besondere Gründe gestattet. Bei COVID-19-Symptomen oder Kontakt mit Infizierten, kann die italienische Gesundheitsbehörde eine 14-tägige Quarantäne verhängen, die bei Vorliegen eines negativen Tests auf 10 Tage verkürzt wird. 

Für Reisende aus Belgien, Frankreich, den Niederlanden, Großbritannien und Nordirland, Tschechien und Spanien ist die Vorlage eines negativen COVID-19-Tests, der nicht älter als 72 Stunden sein darf oder die Durchführung eines Tests bei Einreise, erforderlich. Für Einreisen aus Rumänien gilt eine 14-tägige Selbstisolation.

Wer aus einem Drittstaat einreist, braucht eine Einreiseerklärung. Nach der Einreise muss man diese beim örtlichen, italienischen Gesundheitsamt (Dipartimento di prevenzione dell’azienda sanitaria locale) anmelden und sich 14 Tage in Quarantäne begeben. 

Reisende, die mit dem Flugzeug oder per Schiff nach Sardinien reisen, müssen sich 48 Stunden vor Einreise registrieren. Hierzu stellt die Regione Autònoma de Sardegna Informationen in italienischer Sprache sowie das Online-Formular in deutscher Sprache zur Verfügung.  

Eine Registrierung ist auch für Kalabrien und Apulien erforderlich. Für Sizilien muss man sich online registrieren registrieren..

Es gibt Einschränkungen im Flug-, Zug-, Bus- und Fährverkehr. Auch für Reisende mit dem PKW gelten Einschränkungen. Ausführliche Informationen bietet das italienische Außenministerium (FAQ: Nr. 16).

In ganz Italien ist mit Reise- und Bewegungsbeschänkungen zu rechnen (einzelne Regionen dürfen individuelle Regeln erlassen). Landesweit gilt eine Ausgangssperre von 22 Uhr bis 5 Uhr. Nur wesentliche Gründe erlauben einen Ausgang (Arbeit, Krankheit etc.). Ein Selbsterklärung ist mitzuführen. 

Hotels und Geschäfte dürfen unter Einhaltung strenger Infektionsschutz- und Hygieneauflagen geöffnet bleiben, es muss aber mit verkürzten Öffnungszeiten gerechnet werden. Bars und Restaurants müssen um 18 Uhr schließen. Außerhalb der eigenen Wohnung darf ab 18 Uhr kein Alkohol mehr konsumiert werden. Kinos und Theater sind geschlossen. Kulturelle und soziale Veranstaltungen finden nicht statt. Skigebiete bleiben für den Amateursport dicht. Die Maßnahmen gelten zunächst bis zum 3. Dez. 2020.

Es gilt Maskenpflicht im öffentlichen Raum. Es gilt ein Sicherheitsabstand von 1 bis 2 Metern.

In Südtirol gilt bis zunächst 22. Nov. 2020 eine Ausgangssperre von 20 bis 5 Uhr. Für die Regionen Aostatal, Kalabrien, Lombardei, Piemont ist die Ein- und Ausreise verboten. Ausnahmen sind mit wesentlichen Gründen und Vorzeigen einer entsprechenden Selbsterklärung möglich.

Näheres beim Auswärtigen Amt. Ausführliche Informationen zu den Corona-Regelungen in Italien finden Sie auf der Internetseite des italienischen Außenministeriums.

Stand: 09.11.2020, 12 Uhr

Die Niederlande haben Deutschland zum Risikogebiet erklärt. Dies gilt seit 3. November 2020, 15 Uhr. Reisende aus Deutschland müssen sich in den Niederlanden für 10 Tage in Hausquarantäne (auch Ferienunterkünfte) begeben. 

Flugpassagiere aus allen anderen Ländern müssen vor Abflug ein Formular ausfüllen, das belegt, dass sie keine Covid-19-Symptome haben. Weitere Informationen zu Flugreisen in die Niederlande gibt es auf der Internetseite der niederländischen Regierung.

Die niederländische Regierung empfiehlt dringend, bis Mitte Januar 2021 möglichst auf nicht notwendige Reisen zu verzichten. Urlaube und Familienbesuche sind keine notwendigen Reisen. 

Seit 14. Oktober 2020 gibt es in den Niederlanden erhebliche Einschränkungen. So sind u. a. Restaurants, Bars und Cafés geschlossen. Hotels bleiben geöffnet und dürfen in ihren eigenen Restaurants Hotelgäste versorgen. Mit Campingplätzen sollte geklärt werden, ob die sanitären Anlagen geöffnet sind. Im Innen- und Außenbereich außerhalb des eigenen Haushalt dürfen sich Gruppen aus max. 2 Personen aus verschiedenen Haushalten treffen. Kinder bis 12 Jahren sind hiervon nicht betroffen. 

Einzelhandelsgeschäfte schließen spätestens um 20 Uhr. Lebensmittelgeschäfte können länger geöffnet bleiben. Zwischen 20 und 7 Uhr wird kein Alkohol verkauft. Auch darf in diesem Zeitraum im öffentlichen Raum kein Alkohol konsumiert werden.

In den Niederlanden gilt ein Sicherheitsabstand von 1,5 Metern. Maskentragepflicht gilt für alle Personen ab 13 Jahren im öffentlichen Personennahverkehr, auf Fähren, auf Flügen der KLM und am Flughafen Schiphol. In öffentlich zugänglichen Innenräumen (z. B. Museum, Geschäft) wird das Tragen einer Maske dringend empfohlen.

Weitere Informationen halten folgende Internetseiten bereit:

Stand: 16.11.2020, 17:24 Uhr

Die Einreise aus Deutschland ist ohne Einschränkungen möglich. 

Die Einreise aus allen anderen EU-Staaten sowie aus Andorra, Island, Liechtenstein, Monaco, Norwegen, San Marino, der Schweiz und dem Vatikanstaat ist gestattet, wenn die einreisenden Personen ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt in Österreich oder in einem dieser Länder haben. Reisende müssen jedoch auf Verlangen glaubhaft machen, dass sie sich in den letzten 10 Tagen nur in den vorgenannten Ländern oder in Österreich aufgehalten haben. Personen aus Bulgarien, Kroatien, Portugal, Rumänien, Spanien - außer Kanaren - und Schweden dürfen nicht einreisen. 

Die Einreise aus allen weiteren Ländern ist nur bei Vorliegen eines triftigen Grundes gestattet. Es muss ein aktuelles Gesundheitszeugnis mitgeführt werden, das einen negativen COVID19-Test belegt. Der Test muss von einem zertifizierten Labor stammen und darf nicht älter als 72 Stunden sein. Die Durchreise durch Österreich ohne Zwischenstopp ist ohne Einschränkungen möglich. Weitere Informationen bietet das österreichische Bundessozialministerium.

Darüber hinaus hat die Regierung Reisewarnungen für zahlreiche Länder, darunter auch einige aus der EU, ausgesprochen. Alle Reisewarnungen finden Sie auf der Internetseite des österreichischen Außenministeriums

Ab dem 17. Nov. bis 6. Dez. 2020 gilt in Österreich eine strenge Ausgangssperre. Geschäfte, die nicht für den täglichen Bedarf notwendig sind, müssen schließen, das Verlassen der eigenen Wohnung ist nur aus triftigem Grund gestattet.

Unterkünfte: Seit dem 3. Nov. 2020 und vorerst bis Ende Nov. 2020 ist es in Österreich verboten, Unterkünfte an Touristen zu vermieten.

Es gilt Maskentragepflicht in Lebensmittelgeschäften, Supermärkten, Bank- und Post-Filialen, Apotheken, öffentlichen Verkehrsmitteln, Taxis, Seil- und Zahnradbahnen, Reisebussen und Innenbereichen von Ausflugsschiffen, im Gesundheitsbereich, bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen ohne zugewiesenen Sitzplatz und wenn der Mindestabstand von einem Meter nicht eingehalten werden kann oder keine anderen Schutzmaßnahmen (z. B. Plexiglasscheibe) existieren.

In Oberösterreich gilt Maskentragepflicht beim Betreten öffentlicher Orte in geschlossenen Räumen, wie beispielsweise Einkaufszentren, Markthallen und Gaststätten. Weitere Informationen bietet das Amt der Oberösterreichischen Landesregierung.

Ausführliche Informationen bieten die FAQ des Österreichischen Regierung.

Weitere Informationen rund ums Thema Reisen und Storno-Möglichkeiten gibt es auf der Internetseite des Europäischen Verbraucherzentrums Österreich.

Weitere Informationen zu den Sicherheitshinweisen finden Sie auf der Internetseite des Auswärtigen Amts.

Stand: 09.11.2020, 12 Uhr

Die Einreise aus allen benachbarten EU-Ländern ist uneingeschränkt möglich. Bürger aus der EU, der Schweiz, Liechtenstein, Norwegen und Island sowie ihre Ehepartner und Kinder müssen nach der Einreise nicht in Quarantäne. Ein negativer Covid-19-Test ist ebenfalls nicht erforderlich. Grenzkontrollen finden an den Grenzen zur Ukraine, zu Russland und zu Weißrussland statt.

Folgendes gilt innerhalb des Landes:

Polen ist in gelbe und rote Zonen aufgeteilt. Seit 24. Oktober 2020 ist ganz Polen in der roten Zone. Dies bedeutet u. a. folgende Einschränkungen: Restaurants sind geschlossen, Mitnahme- und Lieferservice ist aber erlaubt. Von Montag bis Freitag zwischen 10 und 12 Uhr ist das Einkaufen in Lebensmittelgeschäften, Drogerien und Apotheken Senioren vorbehalten. Senioren über 70 dürfen ihre Wohnung nur für dienstliche oder berufliche Tätigkeiten, für unbedingte Bedürfnisse des täglichen Lebens und zur Teilnahme an religiösen Veranstaltungen verlassen. Im öffentlichen Nahverkehr beträgt die Personenobergrenze 30% aller Sitz- und Stehplätze oder 50% aller Sitzplätze. Bei öffentlichen und privaten Versammlungen dürfen nur 5 Personen teilnehmen, bei religiösen Zusammenkünften ist eine 1 Person pro 7 m² gestattet. Von Montag bis Freitag zwischen 8 und 16 Uhr dürfen Kinder unter 16 Jahren den Wohnbereich nicht ohne Begleitung eines Erwachsenen verlassen.

Übernachtungen in Hotels sind nur noch Geschäftsreisenden erlaubt. In Hotels können Restaurants für Hotelgäste öffnen, die mind. einen Tagesaufenthalt buchen; gleiches gilt für die Nutzung von Schwimmbädern und Fitnessräumen von Hotels. 

Seit dem 10. Oktober 2020 besteht eine Maskenpflicht auch im Freien.

Eine Karte mit der Zonenaufteilung findet sich auf der Website des polnischen Gesundheitsministeriums. Weitere Informationen zu den getroffenen Maßnahmen auf der Internetseite der polnischen Regierung, beim Auswärtigen Amt und auf der Internetseite der deutschen Botschaft in Polen.

Stand: 26.11.2020, 11:24 Uhr

Aktuell gelten für Deutsche, die mit dem Flugzeug bzw. auf dem Landweg nach Portugal (Festland) einreisen, keine Einreisebeschränkungen. Bei der Einreise muss der Zielort, der Reisegrund und die Kontaktdaten angegeben werden. 

Bei Einreisenden wird die Körpertemperatur gemessen. Sollte diese 38° C übersteigen, muss mit Untersuchungen und Maßnahmen seitens der Gesundheitsbehörden, z. B. Quarantäne, gerechnet werden.

Das gilt in Portugal:

Seit 24. November 2020 ist das Land in 4 Risikoeinstufungen mit unterschiedlichen Maßnahmen eingeteilt.

Unabhängig davon gelten nationale Regeln. So darf z. B.  der Landkreis des gewöhnlichen Wohnsitzes zu folgenden Zeiten nicht verlassen werden: 27. Nov. 2020 ab 23 Uhr bis zum 2. Dez. 2020 5 Uhr sowie zwischen dem 4. Dez. 2020 ab 23 Uhr bis zum 9. Dez. 2020 5 Uhr.

In den stärksten von der Pandemie betroffenen Gebieten gelten zudem strengere Regelungen und Ausgangssperren. An Wochentagen zwischen 23 Uhr und 5 Uhr sind Ausgänge nur mit einem triftigen Grund erlaubt. An Wochenenden gilt die Ausgangssperre bereits ab 13 Uhr. Geschäfte müssen um 22 Uhr schließen, Restaurants und Kulturstätten um 22.30 Uhr.

Näheres zu den Regelungen in Portugal auf der Website der portugisischen Regierung sowie auf der Internetseite des Auswärtigen Amts.

Stand: 27.10.2020, 16 Uhr

Deutsche Staatsangehörige dürfen uneingeschränkt in die Schweiz einreisen. Allerdings wurden die Bundesländer Berlin und Hamburg ab 12. Oktober 2020 als Risikogebiet eingestuft. Für Reisende, die sich dort in den letzten 10 Tagen aufgehalten haben, gilt bei Einreise in die Schweiz eine zehntägige Quarantänepflicht, die auch nicht durch ein negatives COVID-19-Testergebnis verkürzt werden kann. Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite des Schweizer Bundesamt für Gesundheit BAG.

Generell gilt für Einreisen aus Risikoländern eine 10-tägige Quarantäne. Wer aus diesen Ländern einreist, muss sich binnen 2 Tagen bei den Schweizer Behörden melden und sich 10 Tage in Quarantäne begeben. Die Liste der Risikoländer hält das schweizer Bundesamt für Gesundheit bereit.

In der Schweiz gilt ein Sicherheitsabstand von 1,5 Metern. Außerdem gilt Maskentragepflicht in allen öffentlichen Verkehrsmitteln.

Weitere Informationen gibt es auf den Internetseiten der schweizerischer Behörden und der Regierung.

Stand: 26. 11. 2020, 11 :36 Uhr

Das Auswärtige Amt warnt vor nicht notwendigen touristischen Reisen in die Türkei. 

Wer nach Deutschland zurückreisen möchte, muss 48 Stunden vor der Rückreise nach Deutschland einen Covid-19-Test durchführen lassen. Wer positiv getestet wird muss in der Türkei in Quarantäne bzw. sich in ärztliche Behandlung begeben. Die Kosten gehen zu Lasten des Reisenden.

Es gilt Maskentragepflicht im gesamten öffentlichen Raum, in Supermärkten und in öffentlichen Verkehrsmitteln. Darüber hinaus muss ein Sicherheitsabstand von 3 Schritten eingehalten werden. Zuwiderhandlungen werden geahndet.

Im ganzen Land gilt eine Ausgangssperre an Samstagen ab 20 Uhr bis Sonntag um 10 Uhr und an Sonntagen ab 20 Uhr bis Montag 5 Uhr.

Zusätzlich gelten landesweit zeitweise Ausgangssperren für Personen über 65 Jahren (täglich ab 13 Uhr bis 10 Uhr des Folgetages) und Personen unter 20 Jahren (täglich ab 16 Uhr bis 13 Uhr des Folgetages).

Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite der deutschen Vertretungen in der Türkei und auf der Internetseite des Auswärtigen Amts.

Reisewarnung für die USA & Einreiseverbot seitens der USA

Das Auswärtige Amt warnt vor nicht notwendigen touristischen Reisen in die USA.

Darüber hinaus haben die USA ein Einreiseverbot verhängt: Personen, die sich 14 Tage vor ihrer Einreise in die Vereinigten Staaten in Deutschland oder in einem anderen Teil des Schengen-Raums aufgehalten haben, dürfen nicht in die USA einreisen.

Die Einreise ist nur noch für Personen möglich, die

  • US-Bürger sind.
  • einen ständigen legalen Aufenthalt in den USA (Green Card) haben.
  • Personen, die in einem nahen Verwandtschaftsverhältnis zu einem US-Staatsbürger oder einer Person mit ständigem legalen Aufenthalt in den USA stehen
  • Diplomaten oder Mitarbeiter einer internationalen Organsiation sind.

Weitere Informationen des Auswärtigen Amts zu USA-Reisen.

Stand: 26.11.2020, 11:40 Uhr

Seit dem 7. Nov. 2020, 4 Uhr, gilt für Reisende aus Deutschland zwingend eine 14tägige Quarantänepflicht.

Wer ins Vereinigte Königreich und nach Nordirland einreisen möchte, muss sich zuvor elektronisch anmelden. Dies darf frühestens 48 Stunden vor Einreise erfolgen. Bei der Einreise ist der Nachweis der erfolgten Anmeldung zu erbringen. 

Es gilt keine Quarantänepflicht für Personen, die sich 14 Tage vor ihrer Einreise ausschließlich in den Ländern aufgehalten haben, die als "Travel Corridor" gelistet sind. Dies gilt auch für die Einreise nach SchottlandNordirland und Wales.

Folgendes gilt innerhalb des Landes:

In England gilt seit 5. Nov. 2020 bis vorläufig 2. Dez. 2020 ein Lockdown mit folgenen Maßnahmen: Gastronomie bis auf Take-away, Kulturstätten, Sportzentren, Freizeiteinrichtungen bleiben geschlossen. Schulen und Universitäten sind geöffnet. Auch der Handel muss schließen, ausgenommen sind Supermärkten und andere als notwendig eingestufte Geschäfte. Die Wohnung darf nur aus einem triftigen Grund verlassen werden, z. B. um zur Arbeit, zur Schule, zum Arzt, Sport und zur Pflege Angehöriger zu fahren. Treffen sind außerhalb des eigenen Haushalt nur noch draußen und nur noch mit einer Person erlaubt.

In Schottland gilt seit dem 2. Nov. 2020 ein fünfstufiges Maßnahmenpaket. Näheres auf der Website der Regierung von SchottlandEin Postcode Checker hilft, die  COVID-Einschränkungen in einem bestimmten Gebiet zu erfahren. Einstufungen werden wöchentlich jeweils freitags überprüft und angepasst.

Reisen innerhalb von Wales ist möglich. Es gibt aber weiterhin Einschränkungen des öffentlichen Lebens. Geschäfte, Restaurants und Pubs sind geöffnet.

In Nordirland gelten ab 27. Nov. 2020 für zwei Wochen verschärfte Maßnahmen.

Der Sicherheitsabstand beträgt je nach Land 1 bis 2 Metern.

Weitere Informationen zur jeweiligen Situation finden Sie auf den Internetseiten der britischen Regierungauf den Seiten der Regierungen von Wales, Schottland und Nordirland sowie beim Auswärtigen Amt. 

Pauschalreisen & Individualreisen: Einreiseverbot wegen Coronavirus

Laut dem deutschen Reiserechtsexperten Prof. Dr. Ernst Führich handelt es sich bei einem behördlich verhängten Einreiseverbot um einen Fall von höherer Gewalt. Pauschalreisen und individuell gebuchte Flüge können infolgedessen kostenlos storniert werden.

Sie können bei individuell gebuchten Leistungen gegenüber der Fluggesellschaft auch mit dem Wegfall der Geschäftsgrundlage für den Vertrag argumentieren, wenn Sie auch einen Aufenthalt in dem betroffenen Land geplant hatten. Dies können Sie beispielsweise durch Hotelbuchungen nachweisen.

Wie bei vielen Fragen zum Thema Coronavirus ist auch diese bislang eine ungeklärte Rechtsfrage. Das letzte Wort bei der Auslegung der Gesetze haben die Gerichte.

Ein Anspruch auf Ausgleichszahlungen seitens der Airline besteht in einem solchen Fall nicht.

Ein Paar läuft mit Gepäckstücken über einen Steg in Richtung Meer. Im Hintergrund sind kleine Wohnbungalows aus Stroh zu sehen.

Online Broschüre: Auf Pauschalreise durch Europa

Dank der EU haben Reisende, die eine Pauschalreise gebucht haben, Rechte, z. B. wenn die Reise abgesagt wird oder Mängel aufweist. Wir erklären die Rechtslage kurz und knapp.

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Aktuelle Lage in Deutschland

Seit dem 8. November 2020 müssen sich Reiserückkehrer aus Risikogebieten aus dem Ausland zehn Tage in Quarantäne begeben. Frühestens am fünften Tag können sie einen Test machen lassen. Ist dieser negativ, wird die Quarantäne aufgehoben. Die einzelnen Bundesländer können eigene Regelungen erlassen. Einreisende sollten also die Bestimmungen des für sie zuständigen Bundeslandes beachten. Zudem müssen Reiserückkehrer, die unter die Quarantänepflicht fallen, dem Gesundheitsamt ihre Reise- und Kontaktdaten melden. Dies kann online über www.einreiseanmeldung.de erfolgen. 

Laut einem Bund-Länder-Beschluss vom 25. November 2020 gelten im Dezember 2020 bundesweit u. a. folgende Maßnahmen:

  • Der Teil-Shotdown wird bis mindestens 20. Dezember 2020 verlängert. Bars, Restaurants, Kultur- und Freizeiteinrichtungen bleiben geschlossen.
     
  • Der Groß- und Einzelhandel bleibt unter folgenden Auflagen geöffnet. In Verkaufsflächen bis 800 qm darf sich höchstens eine Person pro 10 qm aufhalten, in Verkaufsflächen ab 800 qm höchstens eine Person auf 20 qm.
     
  • Kontaktbeschränkungen: Es dürfen sich maximal 5 Personen aus dem eigenen und einem anderen Haushalt treffen. Dies gilt im privaten und öffentlichen Raum. Kinder bis 14 Jahren sind ausgenommen.
     
  • Maskenpflicht gilt auch vor Geschäften und auf Parkplätzen. Genauso an allen Orten mit Publikumsverkehr in Innenstädten. Auch ab der 7. Klasse muss ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden (betrifft Regionen mit 7-Tage-Inzidenz über 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner).
     
  • Gesonderte Regelungen für Weihnachten. Vom 23. Dezember 2020 bis 1. Januar 2021 sind  Zusammenkünfte mit Personen aus mehreren Haushalten erlaubt,  aber nicht mehr als 10 Personen.
       
  • An Sylvester ist Feuerwerk auf belebten Plätzen und Straßen verboten. Grundsätzlich wird empfohlen, zum Jahreswechsel auf Feuerwerk zu verzichten.
     
  • Nicht zwingend notwendige berufliche und private Reisen sollten vermieden werden. Insbesondere auf touristische Reisen ins Ausland –  auch im Hinblick auf die Skisaison – sollte verzichtet werden.

Weitere neue Maßnahmen sowie Erläuterungen zu den Beschlüssen vom 25.11.2020 gibt´s auf der Website der Bundesregierung.


Weiterhin gilt:  

  • Abstandsregelung (1,5 m)
     
  • Achten Sie auf Kontaktbeschränkungen und die Maskentragepflicht. Informieren Sie sich auf der Internetseite des jeweiligen Bundeslandes.

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