Fahrzeugüberführung und Zulassung in Deutschland

Wenn Sie ein Fahrzeug aus dem EU-Ausland nach Deutschland überführen möchten, benötigen Sie die Exportkennzeichen des Herkunftslandes. Damit es bei der Zulassung in Deutschland zu keinen Problemen kommt, sollten Sie darauf achten, dass Sie alle notwendigen Dokumente vom Verkäufer erhalten haben. Informieren Sie sich schon vorab über die jeweiligen Modalitäten. Hier finden Sie eine Liste mit Preisen und Kontaktstellen im EU-Ausland.

    Zulassung in Deutschland

    Wenn Sie Ihr Fahrzeug bei einer deutschen Zulassungsstelle anmelden möchten, benötigen Sie folgende Dokumente:

    • Vollständig ausgefüllter Zulassungsantrag,
    • SEPA-Lastschriftmandat für die Kraftfahrzeugsteuer,
    • elektronische Versicherungsbestätigung (eVB),
    • Personalausweis oder Reisepass mit Meldebescheinigung,
    • Nachweis der Verfügungsberechtigung (Kaufvertrag).

    Zulassung von EU-Importfahrzeugen

    Für die Zulassung von EU-Importfahrzeugen benötigen Sie zusätzliche Fahrzeugpapiere, die bei der Zulassungsstelle vorgelegt werden müssen.

    • Ausländische Fahrzeugpapiere,
    • EG-Übereinstimmungsbescheinigung (COC-Papier)
      Wenn nicht bereits vorhanden, kann ein COC-Papier beim Fahrzeughersteller angefordert werden. Existiert für das Fahrzeug kein COC-Papier (zum Beispiel bei Reimport aus dem EU-Ausland oder bei nachgerüsteten Fahrzeugen), ist ein Vollgutachten einer technischen Prüfstelle, zum Beispiel beim TÜV, mit technischem Datenblatt vorzulegen (gem. § 21 StVZO).
    • Nachweis einer gültigen Hauptuntersuchung (wenn Fahrzeug älter als 3 Jahre)
      Eventuell akzeptiert die deutsche Zulassungsstelle eine im Herkunftsland durchgeführte Hauptuntersuchung (§ 7 I FZV). Erkundigen Sie sich aber vorab bei der Zulassungsstelle.
    • Mitteilung über innergemeinschaftlichen Erwerb (für Neufahrzeuge)
      Das Formular ist bei der Zulassungsstelle erhältlich. Mit diesem können die Behörden feststellen, ob die Mehrwertsteuer in Deutschland abzuführen ist.