Tipps

Probleme mit der gebuchten Pauschalreise? Hier finden Sie unsere wichtigsten Tipps konkret zusammengefasst.

Stand der Informationen: Juli 2017

Fünf Punkte, die Sie immer beachten sollten

  • Der Anbieter muss Ihnen im Falle einer Stornierung keine Entschädigung leisten, wenn höhere Gewalt dazu geführt hat. Der Anbieter kann sich außerdem - ohne dass ihm ein Entschädigungsanspruch entstehen würde - vorbehalten, eine Reise bis zu einem bestimmten Zeitpunkt abzusagen, wenn die Mindestteilnehmerzahl nicht zustande kam.
  • Was Beanstandungen anbelangt, muss zwischen Mängeln und bloßen Unannehmlichkeiten unterschieden werden. Ein Reisemangel liegt nur in den Fällen vor, in denen eine nicht ordnungsgemäß erbrachte Reiseleistung die Reise als solche in ihrem Nutzen beeinträchtigt. Dagegen werden z.B. Warteschlangen vor dem Buffet, zumal in großen Hotels, als Unannehmlichkeit gewertet - ohne Erstattungsanspruch.
  • Mängel müssen Sie umgehend am Ort melden. Ein Beispiel: Hat das Zimmer, das Sie bei Ankunft erhalten, keinen Balkon, obwohl Ihnen ein solcher zugesichert wurde, geben Sie Ihrem Ansprechpartner Gelegenheit, Ihnen binnen eines Tages ein Zimmer mit Balkon zu verschaffen. Klappt das nicht, lassen Sie sich den Mangel am besten schriftlich von ihm bestätigen und sammeln Sie ggf. Beweise; das können Fotos sein oder Zeugenaussagen von Mitreisenden.
  • Konnte der Leistungsträger während Ihres Urlaubs keine Abhilfe schaffen, beachten Sie, dass Sie Ihre Ansprüche nicht später als einen Monat nach Rückkehr gegenüber dem Veranstalter geltend machen. Andernfalls verfällt Ihr Anspruch auf Entschädigung.
  • Haben Sie Ihre Pauschalreise im Internet gebucht und sind Fehler bei der Online-Buchung Anlass zu einer Beschwerde, kann Ihnen in grenzüberschreitenden Fällen - etwa dann, wenn der Anbieter, auf dessen deutschsprachiger Internetseite Sie gebucht haben, seinen Firmensitz in den Niederlanden hat - das Europäische Verbraucherzentrum Deutschland weiterhelfen.


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