Der Werkvertrag

Sie wollen einen Handwerker aus dem EU-Ausland engagieren? Darauf müssen Sie bei Auftrag und Abwicklung achten:

Stand der Informationen: November 2015

Wenn Sie einen Handwerker aus dem EU-Ausland buchen, schließen Sie mit diesem genauso wie mit einem deutschen Handwerker einen sogenannten Werkvertrag ab. Dies kann mündlich, sollte aber besser schriftlich geschehen. Denn so haben Sie im Falle einer Streitigkeit etwas in der Hand.

Der Werkvertrag sollte in einer Sprache verfasst sein, die Sie verstehen. Unter Umständen ist ein Vertrag in englischer Sprache die beste Lösung. An die im Werkvertrag vereinbarten Inhalte müssen sich beide Seiten halten - der Handwerker ist zur ordnungsgemäßen Durchführung der Arbeit verpflichtet und Sie zur Zahlung für die erbrachte Leistung.

Der Inhalt

Der Auftragsumfang, die Termine und die Vergütung sollten im Werkvertrag besonders präzise festgehalten werden. Typische Werkverträge beinhalten übrigens Bauaufträge, Reparaturen oder die Erstellung von Gutachten.

Übrigens: Finden die Arbeiten in Deutschland statt, gilt auch deutsches Recht. Es sei denn, im Werkvertrag  wird die Anwendung eines anderen Rechts vereinbart.    

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