Neuwagen

Beim Autokauf im EU-Ausland bezahlen Sie die Mehrwertsteuer nicht im Herkunftsland, sondern am Ort der Anmeldung.

Stand der Informationen: Dezember 2017

Achten Sie daher darauf, dass Ihnen das Fahrzeug zum Nettobetrag verkauft wird. In Deutschland müssten Sie dann eine Umsatzsteuererklärung beim Finanzamt abgeben und die deutsche Mehrwertsteuer zahlen (mehr unter Zulassung).

Viele Händler weigern sich, ein Fahrzeug ohne Mehrwertsteuer an eine Privatperson zu verkaufen. Der Grund: Sie befürchten, dass das Finanzamt den steuerfreien Export (ohne entsprechende Nachweise) nicht akzeptiert. Der Händler müsste dann die Mehrwertsteuer aus eigener Tasche begleichen. Wird Ihnen also ein Fahrzeug nicht zum Nettopreis verkauft, sollten Sie sich vom Händler schriftlich zusichern lassen, dass dieser Ihnen die Mehrwertsteuer gegen die Zusendung des Exportnachweises (Steuerbescheid und Zulassungsnachweis aus Deutschland) wieder erstattet. Alternativ können Sie dem Händler auch als Sicherheit z. B. einen Scheck in Höhe der MwSt. geben.    

Wann wird ein Fahrzeug steuerrechtlich als neu eingestuft?

  • Wenn es zum Zeitpunkt des Erwerbs nicht mehr als 6.000 Kilometer zurückgelegt hat.
  • Wenn die Erstzulassung beim Erwerb noch keine sechs Monate zurückliegt.


Hier finden Sie Merkblätter zum Autokauf, zur Überführung und zur Zulassung in Deutschland, Dänemark, Belgien, Frankreich, Italien, Österreich und in den Niederlanden.

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