EU-Krankenversicherungskarte

Diese ermöglicht ärztliche Behandlungen im EU-Ausland und erleichtert die Kostenrückerstattung.

Stand der Informationen: November 2017

Sie gehört deshalb auf jeden Fall ins Reisegepäck der gesetzlich Krankenversicherten und soll Ihnen einen Anspruch auf die Kostenübernahme der medizinisch notwendigen Behandlungen geben. Wer in Deutschland gesetzlich versichert ist, braucht die Europäische Krankenversicherungskarte in aller Regel nicht extra zu beantragen. Sie ist im Normalfall auf der Rückseite der Versichertenkarte aufgedruckt. Sie erkennen sie am EU-Symbol.

Trotz der Europäischen Krankenversicherungskarte (EHIC = European Health Insurance Card) müssen Patienten die Behandlungskosten in aller Regel vorstrecken. Es kann vorkommen, dass der behandelnde Arzt Ihre EHIC aus Unwissenheit erst gar nicht akzeptiert. Für die Erstattung der Kosten ist es daher wichtig, dass Sie nach Ihrem Urlaub Ihrer Krankenversicherung alle Rechnungen in detaillierter Form vorlegen.

  • Wenn Sie privat versichert sind und ins europäische Ausland reisen, so haben Sie zumindest einen Standard-Versicherungsschutz. Anders als bei gesetzlich Versicherten, gilt dieser auch außerhalb von Europa. Sollten Sie einen Tarif mit Selbstbeteiligung abgeschlossen haben, so kontrollieren Sie, welche Kosten im Falle einer Behandlung abgedeckt sind und was Sie unter Umständen noch zuzahlen müssen. Im Zweifel sollten Sie sich bei Ihrer Krankenkasse erkundigen.

 

 

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