Die Europäische Union hat es sich als Aufgabe gemacht, die Gesundheit und Sicherheit von europäischen Konsumenten zu gewährleisten.
Bei den synthetischen Haarfärbemitteln unterscheidet man je nach Beständigkeit zwischen Tönungen, semi-permanenten und permanenten Farben. Während Haartönungen lediglich einen Farbfilm um das Haar legen, werden die Farbkomponenten bei dauerhaften Färbungen ins Haar eingelagert, bzw. dort erst gebildet.

Ab dem 1. Dezember 2006 dürfen bestimmte Substanzen in der EU in Haarfärbemitteln nicht mehr verwendet werden. Das Ende Juli von der Europäischen Kommission ausgesprochene Verbot ist der erste Schritt im Rahmen einer Gesamtstrategie zur Neubewertung von Haarfarben.
Schätzungsweise ein bis drei Prozent der Deutschen reagieren allergisch auf Duftstoffe. Bisher wurde es Allergikern jedoch sehr schwer gemacht, Duftstoffen in Kosmetikprodukten aus dem Weg zu gehen. Die Europäische Union hat dieses Problem erkannt und im Februar 2003 die Richtlinie für Rechtsvorschriften über kosmetische Mittel geändert. Für 26 Duftstoffe mit einem hohen allergenen Potenzial wurde eine gesonderte Kennzeichnungspflicht beschlossen.

Die Europäische Kommission hat zusammen mit Vertretern der Mitgliedstaaten und Interessenträgern der Kosmetikindustrie eine neue Leitlinie erarbeitet, die für mehr Transparenz bei kosmetischen Produkten sorgen soll. Verbraucher/Innen sollen künftig die Möglichkeit haben, sich über die genaue Zusammensetzung und mögliche unerwünschte Nebenwirkungen von Kosmetika zu informieren.

Im Sommer 2009 haben fast alle Hersteller von Sonnenkosmetika in Europa die Empfehlungen der Europäischen Kommission vom 22.September 2006 umgesetzt: Eine verbraucherfreundlichere Kennzeichnung sorgt für mehr Sicherheit und Transparenz bei Sonnenschutzmitteln.
Keine Frage: Die Sonne tut - in Maßen genossen - Körper und Seele gleichermaßen gut. Excessive Sonnenbäder allerdings schaden der Gesundheit. Sonnenbrand, vorzeitige Haut-Alterung, Haut-Krebs und eine Schädigung des Immunsystems können die Folgen von zu intensiver und zu häufiger Sonnen-Einstrahlung sein.
Damit Sie den Sommer unbeschwert genießen können, hat das Europäische Verbraucherzentrum einige Tipps für den richtigen Umgang mit der Sonne zusammen gestellt.

Steht in Ihrem Schrank vielleicht noch eine halb verbrauchte Sonnencreme, von der Sie nicht genau wissen, wann Sie sie geöffnet haben? Möglicherweise sind Sie damit in der bevorstehenden Sommersaison nicht mehr genügend vor der Sonne geschützt. Oder fragen Sie sich, ob die Wimperntusche, die Sie neulich in Ihrer Handtasche gefunden haben, noch ohne Bedenken zu gebrauchen ist?

Die Europäische Kommission hat eine neue Online-Datenbank in Betrieb genommen, in der die in kosmetischen Mitteln verwendeten Inhaltsstoffe verzeichnet sind.

