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Kinder lernen spielend die Welt begreifen und spielen allein in den ersten sechs Lebensjahren rund 15.000 Stunden. Eltern ist das Spielbedürfnis ihrer Kinder offenbar eine Menge wert, denn in Europa geben sie rund 100 Euro pro Kind und Jahr für Spielzeug aus. Die richtige Entscheidung zu treffen ist nicht immer leicht.
"Grenzenloser Spielspaß" behandelt grundsätzliche Fragen der Sicherheit von Spielzeug, aber auch pädagogische Tipps und verbraucherpolitische Forderungen finden sich in dem kleinen Heft. Sicherheitszeichen werden ebenso erklärt, wie der Umgang mit Warnhinweisen oder der Abgrenzung von Spielzeug und Sammlerobjekten.
Mehr als die Hälfte der Spielzeugimporte kommt mittlerweile aus China, wo die Produktionsbedingungen für die Beschäftigten häufig menschenverachtend sind. Das Europäischen Verbraucherzentrum Kiel unterstützt Bestrebungen zur Einführung verbesserte Arbeits- und Sozialstandards und gibt interessierten Eltern Tipps, wie sie durch ihr Einkaufsverhalten faire Produktionsbedingungen fördern können.
"Die Erwachsenen nehmen mit ihrer Kaufentscheidung nicht nur Einfluss auf das Wohl der Kinder, sondern auch auf die Entwicklung des Spielzeugmarktes", so Gudrun Köster-Sartorius vom Europäischen Verbraucherzentrum Kiel.
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