
Schon lange stehen Farbstoffe im Verdacht, die Hyperaktivität bei Kindern zu fördern. Bisher konnte dieser Zusammenhang jedoch noch nicht eindeutig bewiesen werden.

In der Europäischen Union müssen grundsätzlich Lebensmittel-Inhaltsstoffe nur in der Sprache des Landes auf der Verpackung gekennzeichnet werden, in dem das Produkt auch auf den Markt kommt. Die italienischen, spanischen oder englischen Bezeichnungen für Zusatzstoffe helfen den Verbrauchern oft nicht weiter, und auch ein gängiges Wörterbuch reicht nicht immer aus

Wer auch im Urlaub im europäischen Ausland erkennen möchte, welche Lebensmittel gentechnisch veränderte Zutaten enthalten, dem bieten wir hier eine kleine Übersetzungshilfe:
Nach langem Tauziehen hat das EU Parlament in zweiter Lesung am 15. Mai einem Kompromissvorschlag der "Verordnung über gesundheits- und nährwertbezogene Angaben bei Lebensmitteln" zugestimmt.
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Das Schnellwarnsystem der Europäischen Union für Lebens- und Futtermittel dient dem Informationsaustausch zwischen den EU-Mitgliedsstaaten über Maßnahmen gegen mögliche Gesundheitsrisiken durch Lebens- und Futtermitteln.
Als Rechtsgrundlage des Schnellwarnsystems dient die Verordnung (EG) Nr. 178/2002 zur Festlegung der allgemeinen Grundsätze und Anforderungen des Lebensmittelrechts.

Die Europäische Kommission startet eine Aktionsplattform für die Förderung gesunder Ernährung und körperlicher Bewegung. Übergewicht und Fettleibigkeit steigen in allen Mitgliedsstaaten Europas in alarmierendem Tempo an. Es gilt als Risikofaktor für viele schwere Krankheiten wie Herzkrankheiten, Bluthochdruck, Schlaganfall und Zuckerkrankheit.
Sie heißen auch medical food, Pharmafood, Agromedical food, food for special health oder auch Designerfood.
Die neuen Lebensmittel, die jede Menge Gesundheit versprechen sind voll im Trend.
(einschl. Beispiele)
Die Ergebnisse einer Eurobarometer-Umfrage zur Gentechnik zeigen erneut, dass die Mehrheit der Europäer gentechnisch veränderte Lebensmittel ablehnt. Sie werden als nicht nützlich und zu risikoreich für die Gesellschaft angesehen.

In allen Ländern der Europäischen Union ist ab 01. Januar 2004 die einheitliche Kennzeichnung von Eiern vorgeschrieben.

Die Europäische Kommission und Eurotoques International (Europäische Vereinigung der Spitzenköche) haben die „EU Mini-Chefs“ ins Netz gestellt.

Mit einer Lebensmittel-Allergie oder einer Unverträglichkeit kann so mancher Urlaubstag zur Qual werden, wenn Quaddeln, Juckreiz oder andere allergische Reaktionen den Appetit verderben.

Überall in Europa müssen Lebensmittel auf dieselbe Art und Weise gekennzeichnet werden. Wichtige Informationen wie Haltbarkeitsdauer, Füllmenge sind auf jeder Lebensmittel-Verpackung in der EU zu finden.

Paprika aus Spanien, Zitronen aus Italien und Käse aus Dänemark, all diese Lebensmittel aus Europa werden auch als Ökolebensmittel angeboten. Viele Käufer kennen inzwischen die deutschen Label und Logos ökologischer Produkte. Sie zweifeln aber daran, ob ökologische Erzeugnisse aus dem Ausland, das halten, was sie versprechen.

Die britische "Ampel"-Kennzeichnung hilft auf einfache Art weiter. Ein Blick genügt, um aus mehreren Produkten, die gesündere Alternative herauszusuchen. Wie Verkehrsampeln weisen sie den Weg durch den Dschungel des Nahrungsmittel-Angebotes. Nach Auffassung des Europäischen Verbraucherzentrums Deutschland/Kiel ist das System einfach, verständlich und alltagstauglich.
Mit dieser Verordnung aus dem Jahr 2002 werden die allgemeinen Grundsätze und Erfordernisse im Umgang mit Lebens- und Futtermitteln sowie die Aufgaben der neuen Lebensmittelbehörde festgelegt.
Die Europäische Kommission verstärkt die Kontrollen wegen des verbotenen Farbstoffes Sudanrot. Künftig sollen Chili und Chili-Erzeugnisse sowie Einfuhren von Curcuma und Palmöl verstärkt auf den Farbstoff Sudanrot kontrolliert werden. Grund dafür ist laut "Times" die größte Rückrufaktion in der Geschichte Großbritanniens.
Eine neue Generation von Lebensmitteln, entwickelt von Wissenschaftlern, verspricht Genuss ohne Reue. Angesichts einer steigenden Zahl ernährungsbedingter Krankheiten wie Gicht, Herz- und Kreislauferkrankungen, Bluthochdruck u.a. sind die neuen funktionellen Lebensmittel, die jede Menge Gesundheit und Wohlbefinden versprechen, voll im Trend.
Was ist drin, was ist dran an den neuartigen Gesundheitslebensmitteln?

Seit dem 18. April 2004 ist an Aufdrucken auf Produkten zu erkennen, ob ein Lebensmittel aus genetisch veränderten Organismen erzeugt wurde. Bedauerlich ist jedoch, dass Nahrungsmittel, wie Milch, Eier und Fleisch, die von Tieren stammen, die mit genetisch veränderten Futtermitteln gefüttert wurden, nicht gekennzeichnet werden müssen.
Vitamine, Mineralien und Kräuterauszüge sollen Lebensmitteln nur noch dann zugesetzt werden dürfen, wenn sie in Art und Menge europaweit zugelassen sind. Eine einzige Liste soll die bislang unterschiedlichen Bestimmungen in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) harmonisieren.

Nach dem Willen des Europäischen Parlamentes sollen neben den schon bekannten kennzeichnungspflichtigen Zusatzstoffen Verbraucher zukünftig auch erkennen können, welche Enzyme und Aromastoffe in Ihren Lebensmitteln enthalten sind.

Die Europäische Kommission ruft in Ihrem neuen Weißbuch zu einer gemeinsamen Strategie für Europa im Kampf gegen das Übergewicht und die Adipositas auf.

