| Direkt zum Inhalt | | Direkt zum Hauptmenü: |

Informationskampagne der Europäischen Union zur Europäischen Krankenversicherungskarte

Die Europäische Kommission hat eine Informationskampagne zur Europäischen Krankenversicherungskarte gestartet. Mit Postern und Flyern mit dem Thema „Wie gut, dass Sie eine Europäische Krankenversicherungskarte hatten!“ werden Bürger in allen Amtssprachen der Europäischen Union über den Umgang mit der Europäischen Krankenversicherungskarte informiert. Ergänzt werden die Informationen durch einen kurzen Filmbeitrag.



Flyer:
Wie gut, dass Sie eine Europäische Krankenversicherungskarte hatten!

Deutschland
D

Bulgarien
BG

Tschechische Republik
CZ

Dänemark
DK

Spanien
E

Estland
EST

Frankreich
F

Finnland
FIN

Großbritannien
GB

Griechenland
GR

Ungarn
H

Italien
I

Irland / gällisch
IRL

Litauen
LT

Lettland
LV

Malta
M

Niederland
NL

Portugal
P

Polen
PL

Rumänien
RO

Schweden
S

Slowakei
SK

Slowenien
SLO

 



Poster:
SOMMER(B)EINBRUCH - ...

Deutschland
D

Bulgarien
BG

Tschechische Republik
CZ

Dänemark
DK

Spanien
E

Estland
EST

Frankreich
F

Finnland
FIN

Großbritannien
GB

Griechenland
GR

Ungarn
H

Italien
I

Irland / gällisch
IRL

Litauen
LT

Lettland
LV

Malta
M

Niederland
NL

Portugal
P

Polen
PL

Rumänien
RO

Schweden
S

Slowakei
SK

Slowenien
SLO

 



Videoclip zur Europäischen Versicherungskarte:
Link öffnet in neuem Fenster The European health insurance card provides proof of European citizens' entitlement to health insurance. Today, more than 172 million citizens have the card in their pocket.



Pressemitteilung (09.07.2009)


180 Millionen Europäer können ihre Europäische Krankenversicherungskarte diesen Sommer nutzen


Die Europäische Krankenversicherungskarte, mit der heute rund 35 % der Europäer ausgestattet sind, wird dieses Jahr fünf Jahre alt.


Bürgerinnen und Bürger aus 31 europäischen Ländern können dank der Karte notwendige medizinische Leistungen in Anspruch nehmen, wenn sie beispielsweise während des diesjährigen Sommerurlaubs in einem der beteiligten Länder (alle EU-Mitgliedstaaten sowie Island, Liechtenstein, Norwegen und die Schweiz) krank werden oder einen Unfall erleiden. Die Karte erleichtert das Ver­fahren und verringert den Verwaltungsaufwand, wenn während eines vor­übergehenden Auslandsaufenthaltes eine medizinische Behandlung nötig wird.


Die Europäische Krankenversicherungskarte (EKVK) deckt alle medizinischen Leistungen ab, die während eines vorübergehenden Aufenthalts (zu Urlaubs‑, Arbeits‑ oder Studienzwecken) in einem der 31 teilnehmenden Länder erforderlich sind. Bei Krankheit oder Unfall in einem anderen Land hat der Karteninhaber Anspruch auf die gleiche medizinische Behandlung – und auch auf die gleichen Bedingungen – wie der im Land versicherte Patient. Es ist also so, als wäre man in dem Land, das man besucht, selbst versichert. Mit der EKVK hat man allerdings nur zur öffentlichen Gesundheitsversorgung Zugang; sie ist kein Ersatz für eine zusätzliche Reiseversicherung.


Die Karte, die den sog. Vordruck E 111 (Auslandskrankenschein) ersetzt, ist schritt­weise zwischen Juni 2004 und Dezember 2005 eingeführt worden und heute im Besitz von 180 Millionen Bürgerinnen und Bürgern, d. h. von 35 % der Europäerin­nen und Europäer.


Die Ausstattung ist jedoch von Land zu Land sehr unterschiedlich: In Italien, Öster­reich, der Schweiz und der Tschechischen Republik hat fast die gesamte Bevöl­kerung eine Europäische Krankenversicherungskarte; in Bulgarien, Griechenland, Polen, Rumänien und Spanien sind es nicht einmal 5 %. Dieser Unterschied lässt sich zum Teil damit erklären, dass die Karte in manchen Ländern, etwa in Italien, Österreich und der Tschechischen Republik, auf der Rückseite der nationalen Versicherungskarte integriert ist.


Die Mitgliedstaaten sind für die Verteilung der EKVK in ihren jeweiligen Amts­sprachen zwar selbst zuständig, doch die äußere Aufmachung ist überall einheitlich. Dadurch ist die Karte für das medizinische Personal leicht erkennbar, selbst wenn es der jeweiligen Sprache nicht mächtig ist.


Die Europäische Kommission führt zurzeit eine Informationskampagne durch, um den Bekanntheitsgrad der Karte insbesondere in den Ländern zu erhöhen, wo sie noch nicht weit verbreitet ist. Die Kampagne umfasst die Verteilung von Plakaten und Faltblättern sowie die Teilnahme an ausgewählten Veranstaltungen, z. B. Medizin‑ und Tourismusmessen. Für nationale Behörden, die ihre eigenen Kampagnen organisieren wollen, gibt es ebenfalls Materialien
Quelle:
Europäische Kommission
Beschäftigung, soziale Angelegenheiten und Chancengleichheit
Gesundheitsversorgung im Ausland

Stand: 24.09.2009
Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein